Jahresgehälter in Multimediabranche steigen trotz Krise

Personaler können nun unter mehr Bewerbern auswählen

Obwohl die Auftragslage der Internet-/Multimedia-Branche Ende 2001 eher schlecht war, zahlte die Branche ihren fest angestellten Mitarbeitern rund 6 Prozent mehr Gehalt als im Vorjahr. Dies ist ein Ergebnis des "dmmv-Gehaltsspiegel 2002", der in dieser Woche im HighText-Verlag erscheint. Hierfür befragte der dmmv 175 Unternehmen der Internet-/Multimediabranche mit 3.046 Angestelltenverhältnissen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die durchschnittlichen Jahresgehälter der Branche lagen Ende 2001 durchweg höher als im vergangenen Jahr und zwar um 6,3 Prozent. Wie in den vergangenen Jahren verdienen Mitarbeiter im Marketing und in der Projektleitung mit 42.000 Euro am besten. Die Text-/Bild-/Online-Redakteure konnten ihr Gehalt sogar um 17 Prozent auf durchschnittlich 41.000 Euro erhöhen. "Besonders gut bezahlt wird, wer sich stärker spezialisiert", stellte dmmv-Referent Lutz Goertz fest, "tendenziell haben sich viele Unternehmen von schlechter qualifizierten Mitarbeitern getrennt und die guten Mitarbeiter mit höheren Gehältern ans Unternehmen gebunden."

Durch Insolvenzen und Entlassungen hat sich die Situation im Arbeitmarkt der Internet-/Multimedia-Branche verändert: Personaler können nun unter mehr Bewerbern auswählen und stellen deshalb auch höhere Ansprüche an die Qualifikation. Vor allem die Berufspraxis spielt als Einstellungskriterium eine große Rolle: 65 Prozent aller Unternehmen schauen bei den Bewerbern in erster Linie auf die Berufserfahrung (2001: 44 Prozent). An zweiter Stelle steht das Hochschulstudium, das 22 Prozent der Unternehmen als Einstellungskriterium bevorzugen (2001: 30 Prozent).

Immer noch gibt es in der Internet-/Multimedia-Branche einen ungedeckten Mitarbeiterbedarf. So suchen knapp die Hälfte (44 Prozent) der Unternehmen neue Mitarbeiter (2001: 80 Prozent), doch bei ihnen bleibt ein Viertel der Stellen unbesetzt, d.h. es fehlen rund 1.000 Arbeitskräfte (2001: 8000). Besonders gesucht werden Programmierer, Systemadministratoren und Projektmanager.

Der Autor des Gehaltsspiegels, Stephan Giesler, zeigt auch, dass die Gehälter regional sehr unterschiedlich ausfallen: Die höchsten Einkommen verzeichnen Multimedia-Spezialisten in Hessen und Bayern, die niedrigsten Gehälter werden in Berlin gezahlt. In der Bundeshauptstadt werden wie in NRW zurzeit die meisten Mitarbeiter gesucht.

Der dmmv-Gehaltsspiegel 2002 erscheint jährlich in der dmmv-Studienreihe im HighText Verlag. Das A5-Heft mit rund 50 Seiten Umfang und der ISBN 3-933269-56-3 kostet 12,80 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ein anderer... 09. Jan 2003

So gesehen hast du recht :-) Die Entscheidung, die ich getroffen hatte, hat mir ganz gut...

banzai 09. Jan 2003

dann hat das AA bei dir ja doch was erfolgreich bewirkt. Raus aus der Arbeitslosigkeit...

ein anderer... 29. Jul 2002

Hallo auch, und mich in eine Fortbildungsmaßnahme zum NETZWERKADMINISTRATOR zwingt. Und...

ein Programmierer 24. Jul 2002

Hallo, na dann sollen sie halt einstellen, davon gibt es doch genug. Sogar mit...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsverbot
Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox

Huawei hat gerichtlich ein gültiges Verkaufsverbot von Fritzboxen mit Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 durchgesetzt. Es geht um Huaweis Patente für den Standard.

Verkaufsverbot: Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox
Artikel
  1. Elektro-SUV: Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer
    Elektro-SUV
    Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer

    Der vollelektrische Porsche Macan soll "in Kürze" in die Produktion gehen. Dazu hat der Sportwagenhersteller neue Details zu dem SUV genannt.

  2. Samsung-Tablet bei Media Markt mit 180 Euro Rabatt sichern
     
    Samsung-Tablet bei Media Markt mit 180 Euro Rabatt sichern

    Media Markt bietet zum Jahresanfang interessante Deals an. Ein beliebtes Samsung-Tablet ist mit einem Rabatt von 180 Euro besonders spannend.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. The Lost Crown im Test: Prince of Persia als super spaßiger Sidescroller
    The Lost Crown im Test
    Prince of Persia als super spaßiger Sidescroller

    Kein Prinz als Held, aber sonst königlich: Prince of Persia - The Lost Crown entpuppt sich im Test als rundherum gut gemachtes Abenteuer.
    Von Peter Steinlechner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • MindStar: Gigabyte RTX 4070 Ti 819€ • Google -47% • Steelseries -64% • Corsair -39% • Bose -36% • 3 Spiele für 49€ • Gigabyte 27" QHD 240 Hz 399€ • EA-Spiele -66% [Werbung]
    •  /