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Studie: Deutschland beim Onlineshopping hinter USA und Korea

Sicherheitsbedenken nach wie vor bedeutend

Laut der mittlerweile zum dritten Mal von Taylor Nelson Sofres Interactive in 37 Ländern durchgeführten E-Commerce-Studie "Global eCommerce Report 2002" ist die Zahl der Onlineshopper in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr mit 26 Prozent nahezu gleich geblieben. Gemessen an der gestiegenen Internet-Nutzung von derzeit 42 Prozent lägen die Deutschen im internationalen Vergleich von 37 Ländern an dritter Position hinter den Vereinigten Staaten und Korea.

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In Deutschland führte eMind@emnid, die Internet-Analyseabteilung von TNS EMNID, die Interviews für den Global e-Commerce Report 2002 durch. Insgesamt enthält der von Taylor Nelson Sofres Interactive in diesem Jahr zum dritten Mal vorlegte GeR2002 über 42.000 repräsentative Interviews aus insgesamt 37 Ländern.

Der Studie zufolge haben 11 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung oder 26 Prozent der deutschen Internet-Nutzer im vergangenen Monat online eingekauft. Die Internet-Nutzung sei in Deutschland um sechs Prozentpunkte von 36 Prozent im Jahre 2001 auf nunmehr 42 Prozent gestiegen.

Beim Online-Waren- oder Dienstleistungseinkauf sollen die Deutschen weiterhin vorsichtig bis zurückhaltend sein, wenn es um die Übermittlung von Kreditkartennummern oder anderen sicherheitsrelevanten Daten geht. 73 Prozent der deutschen Internet-Nutzer, die noch nicht online einkauft haben, seien nicht bereit, diese Daten via Internet weiterzugeben. 75 Prozent dieser Befragten würden denn auch den Offline-Laden für die sicherere Einkaufsmöglichkeit halten. Zu den weiteren möglichen Gründen nicht im Internet einzukaufen, wurden unter den Mehrfachnennungen zu 74 Prozent "im Offline-Laden habe man ein höheres Einkaufserlebnis" genannt.

Durchschnittlich hat laut Studie jeder zweite deutsche Internet-Einkäufer bei seinen Online-Einkäufen in den vergangenen vier Wochen bis zu 100,- Euro ausgegeben. 34 Prozent gaben zwischen 101,- und 300,- Euro aus. Sieben Prozent gaben an, 1.000,- oder mehr Euro online ausgegeben zu haben.

Mit 33 Prozent sollen Bücher auch 2002 das am häufigsten von Deutschen online gekaufte E-Commerce-Segment sein, gefolgt von Musik und CDs, die zu 24 Prozent online nachgefragt und eingekauft wurden, so das Ergebnis der Studie. Bekleidung sol im diesjährigen Online-Warenkorb der deutschen Internet-Einkäufer mit 21 Prozent an dritter Stelle landen. Zu 19 Prozent seien elektronische Geräte und zu 14 Prozent Tickets für Theater und Kino eingekauft worden.

"Der E-Commerce hat in Deutschland gute Wachstumsaussichten. Schließlich planen nach den GeR2002-Ergebnissen 33 Prozent der deutschen Internet-Nutzer, in den nächsten sechs Monaten auch online einkaufen zu wollen", betont Frank Wagner von eMind@emnid. "Auf Anbieterseite muss man sich allerdings stärker den Wünschen der Kunden annehmen. Sicherheitsrelevante Aspekte und das Online-Einkaufserlebnis müssen stärker [...] berücksichtigt werden, damit Online-Einkäufer auch weiterhin online shoppen und ihnen weitere an die Internet-Ladentheke folgen", so Wagner zu den Aussichten des Online-Einkaufens.

Der vollständige Bericht der Studie kann unter www.tnsofres.com/GeR2002 kostenlos eingesehen werden.


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R. Rouschal 27. Jun 2002

Mir fällt immer wieder auf, dass hier in Deutschland Statistiken und Marktstudien...

R. Rouschal 27. Jun 2002

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