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Deutscher PC-Markt wächst im 2. Quartal leicht

Deutscher Markt trotzt den Trends im übrigen Westeuropa

Wie die Marktforscher von Gartner Dataquest berichten, wuchs der PC-Markt in Deutschland im zweiten Quartal 2002 leicht um 0,2 Prozent. Deutschland liegt damit deutlich über dem Ergebnis des westeuropäischen Marktes, der um 4,7 Prozent zurückging.

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Damit belegt Deutschland - wie erwartet - mit 1,27 Millionen verkauften PCs weiterhin den Spitzenplatz in Westeuropa, was einem Anteil von 22 Prozent an der Gesamtsumme von 5,7 Millionen PCs entspricht. Konnte der Konsumentenmarkt einen Zuwachs von 22,4 Prozent verzeichnen, so verringerte sich das Großkundengeschäft um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Auch im zweiten Quartal 2002 heißt der Marktführer in Deutschland Fujitsu Siemens, auch wenn der Hersteller drastische Rückgänge zu verzeichnen hat. Denn mit 203.002 verkauften PCs verringerten sich die Stückzahlen um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aber immerhin genügt das noch für einen Marktanteil von 16 Prozent.

Enorme Zuwächse verzeichnete hingegen Medion und auch Targa (Actebis) mit ihren Promotionaktionen über Aldi und Lidl, wodurch beide Firmen erstmals in die "Top 5" vorstießen. Mit 134.945 verkauften PCs erreichte Medion einen Marktanteil von 10,6 Prozent und einen soliden zweiten Platz, während Targa mit 100.043 Geräten und einem Marktanteil von 7,9 Prozent bei einer Steigerungsrate von 341,5 Prozent auf Rang drei landete.

Dicht dahinter folgt auf dem vierten Platz Dell mit einem Marktanteil von 7,8 Prozent (99.370 PCs), was auch den Zuwächsen von 15 Prozent im Vergleich zum Jahr 2001 zu verdanken ist. Das Schlusslicht in der "Top 5" nimmt im zweiten Quartal 2002 Hewlett-Packard ein, die 87.017 Geräte (6,9 Prozent) absetzen und die Verkaufszahlen um 14,3 Prozent steigern konnten.

"Der deutsche PC-Markt lag nur leicht über dem schwachen zweiten Quartal 2001", so Meike Escherich, Analystin bei Dataquest in London. "Hauptgründe sind weiterhin das schlechte Investitionsklima und sinkende Margen. Dies führt zu einer rückläufigen Ertragslage für die Hersteller. Andererseits beobachten wir zunehmenden Wettbewerb im Konsumentenbereich. Massenaktionen im Niedrigpreissegment für Notebooks ermöglichen es einigen Herstellern, der Konjunktur zu trotzen."



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