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Studie: Potenziale des E-Mail-Marketing noch nicht erkannt

Loyalty Management: Unternehmen verschenken bares Geld

Deutsche Unternehmen nutzen nur zu einem Bruchteil die Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung, die ihnen das E-Mail-Marketing bietet. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie der Hamburger Unternehmensberatung Loyalty Management + Communications, die sowohl die Verbrauchereinstellungen als auch den Einsatz durch Unternehmen unter die Lupe nimmt.

Artikel veröffentlicht am ,

Aus der Studie gehe hervor, dass E-Mail-Marketer eigentlich einen Grund zum Feiern hätten: Über 50 Prozent der deutschen E-Mail-Nutzer haben schon mindestens einmal ein Produkt auf Grund einer Werbe-E-Mail gekauft. Über 71 Prozent der E-Mail-Nutzer rufen ihre Nachrichten mehr als dreimal täglich ab, und mehr als ein Drittel der deutschen Surfer ist täglich mehr als eine Stunde mit der Bearbeitung von E-Mails beschäftigt.

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Auf der anderen Seite würden 59 Prozent der Unternehmen noch nicht auf ein systematisches E-Mail-Marketing setzen und von den restlichen 41 Prozent weniger als die Hälfte (42,9 Prozent) entsprechende Instrumente regelmäßig einsetzen. Rund zwei Drittel der E-Mail-Marketing betreibenden Unternehmen verzichten laut Studie gar auf den Einsatz so genannter "Landing Pages", spezieller Auffangseiten im Internet, zu denen der Empfänger einer Werbe-Mail gelenkt wird, wenn er auf einen in der E-Mail enthaltenen Hyperlink klickt.

Zudem habe auch das E-Mail-Marketing unter dem Niedergang der Online-Wirtschaft stark zu leiden gehabt. Als Anhängsel des Online-Marketings betrachtet, sei es in eine Art "Sippenhaft" genommen und von den meisten Unternehmen gar nicht erst ernsthaft auf seine Potenziale und Möglichkeiten untersucht worden. Die Akzeptanz auf Verbraucherseite sei dabei hoch bis sehr hoch, sowohl das "Viral Marketing" als auch die verkaufsfördernde Wirkung von E-Mails würden durch Anwenderaussagen bestätigt. Auf Anbieterseite dagegen existiere ein sehr gut ausgeprägtes, fast schon übertriebene sensibilisiertes Verhältnis zur Problematik nicht angeforderter Werbe-Mails (Spam), so dass laut Loyalty lieber gar keine Werbung betrieben werd, statt sich einfach an die Regeln des Permission Marketing zu halten. Bei Letzterem handelt es sich um explizit vom Empfänger gewünschte Werbesendungen, um die sich auch die Studie dreht.

Die Studie ist im Juli 2002 bei Loyalty Hamburg erschienen, hat einen Umfang von 107 Seiten und kostet 499,- Euro zzgl. MwSt.



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Interessent 25. Jul 2002

Sie koennen von Glueck reden, wenn Sie sich keine Anzeige und ein recht teures Verfahren...

Dirk Ploss 25. Jul 2002

Lieber Heinz! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil... Nirgendwo steht, dass die Akzeptanz...

Ralf Meinecke 25. Jul 2002

und wie soll das realisiert werden? Gilt das Recht vom Land des Absenders (wer wei...

Acid_Lee 24. Jul 2002

Das sollte es allerdings. Allerdings sind viele Adressen- sammler unterwegs und sammeln...

SilenceX 24. Jul 2002

Okay, villeicht sollte man das dann doch etwas nüchterner betrachten. Jedefalls macht...


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