Etwa 7.500 Wasserkraftwerke in Flüssen decken bis zu fünf Prozent der jährlichen Stromerzeugung in Deutschland. Obwohl der saubere Strom aus Laufwasserkraftwerken günstig ist und nahezu immer zur Verfügung steht, stagniert der Ausbau. Doch neue, umwelt- und vor allem fischfreundliche Anlagen könnten der Wasserkraft neue Impulse verleihen.
Alle konzentrieren sich auf grünen Strom, aber Gas als Energieträger ist bisher nicht nachhaltig. Ein neues Verfahren löst das Problem mit Mikroben, die warmes Salzwasser lieben und Kohlendioxid in Methangas umwandeln.
Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
Offshore-Windkraftanlagen liefern sauberen Strom. Für Aufbau und Wartung werden aber noch Schiffe eingesetzt, die viele Schadstoffe emittieren. Das will das niederländische Unternehmen Acta Marine ändern und stattet sein erstes Schiff mit einem Hybridantrieb aus.
Auch in Fernost machen sich Reedereien Gedanken über eine saubere Schifffahrt: Vier Unternehmen, darunter eine der größten Reedereien der Welt, haben sich zusammengetan, um elektrisch angetriebene Schiffe zu bauen. Das erste soll 2021 in See stechen.
Smartphones aus wiederverwertbarem Kunststoff und eine emissionsneutrale Versorgungskette: Google will nachhaltiger werden. Allerdings erklärt das Unternehmen nur das Ziel und nicht den Weg dorthin.
Mit mehreren Netzspeichern will der US-Energieversorger PG&E künftig Lastspitzen abfangen und so Gaskraftwerke ersetzen. Einen Speicher wird Tesla liefern. Es wird der erste Netzspeicher, der aus Megapacks bestehen wird, Teslas neuem, integriertem Speichermodul.
Taiwan ist der Hotspot für die globale Offshore-Wind-Industrie. Bis 2025 sollen 5,5 Gigawatt installiert werden, mit Hilfe zahlreicher deutscher Unternehmen. Doch in Fernost gilt es ein paar Besonderheiten zu beachten, etwa Taifune und Erdbeben.
Wer einfach zu Hause laden kann, entscheidet sich eher für ein Elektroauto. Das ist wohl das Kalkül der britischen Regierung: Sie hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, nach dem in Neubauten jeder Parkplatz einen Ladeanschluss für ein Elektroauto haben muss.
Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Wenn der Wind zieht, soll das Schiff weniger Treibstoff verbrauchen und weniger Schadstoffe emittieren: Die japanische Reederei K-Line testet einen Windhilfsantrieb an einem ihrer Schiffe. Das Segel hat eine Airbus-Ausgründung entworfen.
Das mit dem Brexit hat Theresa May nicht hinbekommen. Jetzt versucht die scheidende britische Premierministerin, in anderen Bereichen ein politisches Erbe zu schaffen. Etwa beim Umweltschutz.
Bisher waren Macs recht genügsam. Die neue Hardware für Profis ist allerdings sehr stark auf Leistung getrimmt und entsprechend kostspielig. Mit dem HDR-Display wird es schwierig, mehr als einen gut ausgestatteten Mac-Profi-Arbeitsplatz auf einen Sicherungskreis zu legen.
Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.
Vor drei Jahren hat Tesla den Solarmodul-Hersteller Solar City gekauft und wollte zusammen mit Panasonic in der Gigafactory 2 Komponenten für innovative Solardächer produzieren. Doch die Abnahme im Inland stockt. Die meisten Solarzellen aus der Gigafactory 2 werden ins Ausland verkauft.
Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Seit dem 1. Mai ruhen die britischen Kohlekraftwerke. Der Strom für die Insel wird aus anderen Quellen bezogen, unter anderem aus Windparks. Es ist die längste Zeit ohne Kohleverstromung in Großbritannien, seit 1882 das erste Kohlekraftwerk in London eröffnet wurde.
Windräder stehen oft still, wenn sie keinen Strom ins Netz einspeisen können. Zwei Konsortien in Deutschland wollen diese Windkraft nutzen, um Wasserstoff zu erzeugen und diesen ins Gasnetz einzuspeisen.
Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen durch festliegende Schiffe sind nicht nur ein Problem in Seehäfen. Auch Binnenschiffe lassen den Dieselgenerator dauerhaft laufen. Das soll sich ändern. In Nordrhein-Westfalen werden Anlegestellen mit Ladesäulen ausgestattet.
Die Kohlekraftwerke sollen spätestens in 20 Jahren abgeschaltet werden. Sie einfach abzubauen, sei nicht sinnvoll, sagen Forscher des DLR. Die Anlagen sollen, statt Strom aus der Verbrennung von Kohle zu gewinnen, Strom von Windkraftwerken speichern.
Saubere Luft und Unabhängigkeit von Ölimporten: Mit der Umstellung der Wirtschaft auf den Energieträger Wasserstoff will die japanische Regierung gleich zwei große politische Probleme lösen. Das Konzept erscheint attraktiv, hat aber auch entscheidende Nachteile.
Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Mehrere große IT-Konzerne haben in jüngerer Zeit Partnerschaften mit der Ölindustrie aufgebaut und tragen damit aktiv zur Klimakatastrophe bei. Dabei geben sie sich gerne als besonders umweltfreundlich und verantwortungsbewusst.
Der Erdölkonzern Shell setzt sein Engagement im Bereich erneuerbare Energien fort. Nun kauft das Unternehmen einen Konkurrenten für Teslas Powerwalls aus dem Allgäu.
Alle reden von der Energiewende, Hamburg und Schleswig-Holstein sind schon deutlich weiter: Die beiden Bundesländer zeigen, wie die Gewinnung von Strom etwa aus Windkraft und die Speicherung in verschiedenen Medien aussehen kann.
Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Segel und Elektromaschine: Der Frachter Ceiba emittiert auf See weder bei Wind noch in der Flaute und auch im Hafen kein Kohlendioxid: Das Schiff ist unabhängig von jeglicher Energieversorgung von außen. Schon der Bau und auch später der Betrieb des Schiffes sollen nachhaltig sein.
Google will in Zukunft alle Rechenzentren zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen betreiben. Für zwei neue Rechenzentren werden im Südosten der USA gerade zwei Solarkraftwerke gebaut.
Tesla verhandelt mit der griechischen Regierung über die Einrichtung eigener Stromnetze auf einigen der vielen Inseln Griechenlands. Die Regierung hat schon einen Favoriten dafür.
CES 2019
Schule statt Feldarbeit: Das will ein koreanisches Startup für Kinder in Entwicklungsländern mit Solarenergie erreichen. Wir haben uns das auf der Messe preisgekrönte Projekt angesehen.
Wie viel Dreck Schiffe in die Luft blasen, bleibt den meisten Menschen verborgen, denn sie tun es auf hoher See. Fast 100 Jahre wurde deshalb nichts dagegen unternommen - doch die Zeiten ändern sich endlich.
Das Einrammen von Windkraftfundamenten in den Meeresgrund ist teuer und laut. Das will das niederländische Unternehmen Fistuca mit einer revolutionären Alternative ändern.
25,5 Prozent Effizienz mit einer Perowskit-Solarzelle sind ein neuer Rekord. Wieder einmal. Von einer praktischen Anwendung ist die billige, effiziente Technik trotzdem weit entfernt. Der Wissenschaftsbetrieb ist daran mit schuld.
/83Kommentare/Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Wenn alles gutgeht, wird in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres das erste in den USA gebaute Passagierschiff mit einer Brennstoffzelle vom Stapel laufen. Es soll Touristen über die San Francisco Bay schippern.
Benzin aus dem Container: In einem europäischen Projekt haben Forscher eine mobile Anlage entwickelt, um Treibstoff für Autos aus Holzabfällen zu erzeugen.
Für bessere Luftqualität sollen mehr Containerschiffe im Hamburger Hafen Landstrom verwenden. Eine Idee: Flüssiggas und ein Stromgenerator, beides in Containern untergebracht, werden zur Stromproduktion an Bord der Schiffe gehoben.
Pumpspeicherkraftwerke sind ein anerkanntes Mittel, um elektrische Energie, etwa aus Wind- oder Solarkraftwerken, zu speichern. Aber warum ein neues Pumpspeicherkraftwerk bauen, wenn es doch schon ein großes Wasserkraftwerk gibt, das sich umfunktionieren und damit auch noch besser auslasten lässt?
Wohin mit dem Strom, wenn der Wind ordentlich bläst, aber das Netz keine elektrische Energie braucht? Überall auf der Welt werden Speicher entwickelt und getestet. Der größte Speicher für Windstrom und Solarstrom soll in einigen Jahren in unterirdischen Hohlräumen in Norddeutschland entstehen.
Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Bakterien vom Stamm E. coli können unschöne Infektionen verursachen. Sie sind aber nützlich, und das nicht nur in unserem Darm: Kanadische Forscher haben eine Solarzelle gebaut, in der gentechnisch veränderte Bakterien dafür sorgen, dass Licht absorbiert wird.
Um die Welt ohne einen Tropfen Treibstoff: Das elektrisch angetriebene Schiff Energy Observer ist auf einer sechsjährigen Tour um die Welt und versorgt sich dabei per Solarenergie, Windenergie und mit einer Brennstoffzelle mit Strom.
Auf den schottischen Orkney-Inseln wird viel saubere Energietechnik getestet. In einige Jahren soll dort die erste Hochseefähre mit Brennstoffzelle fahren. Der Bau beginnt dieser Tage. An dem Projekt beteiligt ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Server verursachen viel Abwärme und Kühlen kostet Energie und Geld. Microsoft testet, ob das Meer als Kühlung funktioniert - und hat vor den Orkney-Inseln ein Rechenzentrum versenkt.
Noch einmal getestet und für gut befunden: Die US-Verbraucherschutzorganisation CR hat das Tesla Model 3 noch einmal getestet und sich davon überzeugt, dass das Elektroauto richtig bremst. Die Auswirkung von Teslas Software-Update erstaunte die Tester.