Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Mehrere große IT-Konzerne haben in jüngerer Zeit Partnerschaften mit der Ölindustrie aufgebaut und tragen damit aktiv zur Klimakatastrophe bei. Dabei geben sie sich gerne als besonders umweltfreundlich und verantwortungsbewusst.
Der Erdölkonzern Shell setzt sein Engagement im Bereich erneuerbare Energien fort. Nun kauft das Unternehmen einen Konkurrenten für Teslas Powerwalls aus dem Allgäu.
Alle reden von der Energiewende, Hamburg und Schleswig-Holstein sind schon deutlich weiter: Die beiden Bundesländer zeigen, wie die Gewinnung von Strom etwa aus Windkraft und die Speicherung in verschiedenen Medien aussehen kann.
Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Segel und Elektromaschine: Der Frachter Ceiba emittiert auf See weder bei Wind noch in der Flaute und auch im Hafen kein Kohlendioxid: Das Schiff ist unabhängig von jeglicher Energieversorgung von außen. Schon der Bau und auch später der Betrieb des Schiffes sollen nachhaltig sein.
Google will in Zukunft alle Rechenzentren zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen betreiben. Für zwei neue Rechenzentren werden im Südosten der USA gerade zwei Solarkraftwerke gebaut.
Tesla verhandelt mit der griechischen Regierung über die Einrichtung eigener Stromnetze auf einigen der vielen Inseln Griechenlands. Die Regierung hat schon einen Favoriten dafür.
CES 2019
Schule statt Feldarbeit: Das will ein koreanisches Startup für Kinder in Entwicklungsländern mit Solarenergie erreichen. Wir haben uns das auf der Messe preisgekrönte Projekt angesehen.
Wie viel Dreck Schiffe in die Luft blasen, bleibt den meisten Menschen verborgen, denn sie tun es auf hoher See. Fast 100 Jahre wurde deshalb nichts dagegen unternommen - doch die Zeiten ändern sich endlich.
Das Einrammen von Windkraftfundamenten in den Meeresgrund ist teuer und laut. Das will das niederländische Unternehmen Fistuca mit einer revolutionären Alternative ändern.
25,5 Prozent Effizienz mit einer Perowskit-Solarzelle sind ein neuer Rekord. Wieder einmal. Von einer praktischen Anwendung ist die billige, effiziente Technik trotzdem weit entfernt. Der Wissenschaftsbetrieb ist daran mit schuld.
/83Kommentare/Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Wenn alles gutgeht, wird in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres das erste in den USA gebaute Passagierschiff mit einer Brennstoffzelle vom Stapel laufen. Es soll Touristen über die San Francisco Bay schippern.
Benzin aus dem Container: In einem europäischen Projekt haben Forscher eine mobile Anlage entwickelt, um Treibstoff für Autos aus Holzabfällen zu erzeugen.
Für bessere Luftqualität sollen mehr Containerschiffe im Hamburger Hafen Landstrom verwenden. Eine Idee: Flüssiggas und ein Stromgenerator, beides in Containern untergebracht, werden zur Stromproduktion an Bord der Schiffe gehoben.
Pumpspeicherkraftwerke sind ein anerkanntes Mittel, um elektrische Energie, etwa aus Wind- oder Solarkraftwerken, zu speichern. Aber warum ein neues Pumpspeicherkraftwerk bauen, wenn es doch schon ein großes Wasserkraftwerk gibt, das sich umfunktionieren und damit auch noch besser auslasten lässt?
Wohin mit dem Strom, wenn der Wind ordentlich bläst, aber das Netz keine elektrische Energie braucht? Überall auf der Welt werden Speicher entwickelt und getestet. Der größte Speicher für Windstrom und Solarstrom soll in einigen Jahren in unterirdischen Hohlräumen in Norddeutschland entstehen.
Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Bakterien vom Stamm E. coli können unschöne Infektionen verursachen. Sie sind aber nützlich, und das nicht nur in unserem Darm: Kanadische Forscher haben eine Solarzelle gebaut, in der gentechnisch veränderte Bakterien dafür sorgen, dass Licht absorbiert wird.
Um die Welt ohne einen Tropfen Treibstoff: Das elektrisch angetriebene Schiff Energy Observer ist auf einer sechsjährigen Tour um die Welt und versorgt sich dabei per Solarenergie, Windenergie und mit einer Brennstoffzelle mit Strom.
Auf den schottischen Orkney-Inseln wird viel saubere Energietechnik getestet. In einige Jahren soll dort die erste Hochseefähre mit Brennstoffzelle fahren. Der Bau beginnt dieser Tage. An dem Projekt beteiligt ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Server verursachen viel Abwärme und Kühlen kostet Energie und Geld. Microsoft testet, ob das Meer als Kühlung funktioniert - und hat vor den Orkney-Inseln ein Rechenzentrum versenkt.
Noch einmal getestet und für gut befunden: Die US-Verbraucherschutzorganisation CR hat das Tesla Model 3 noch einmal getestet und sich davon überzeugt, dass das Elektroauto richtig bremst. Die Auswirkung von Teslas Software-Update erstaunte die Tester.
Tesla hat lange Investoren und Autofans begeistert, gilt als innovativ und cool. Doch die Verluste werden immer größer und Gründer Elon Musk immer nervöser.
Der US-Mischkonzern General Electric entwickelt gerade eine Offshore-Windturbine mit stolzen zwölf Megawatt Nennleistung. Es ist das größte und effizienteste Windrad der Welt.
Tesla hat Softwareupdates für das Model 3 veröffentlicht, um den Bremsweg um bis zu sechs Meter zu verkürzen. Möglich mache dies eine Verbesserung am Kalibrierungsalgorithmus des Antiblockiersystems, sagt Firmenchef Elon Musk.
Ein fehlerhafter Algorithmus soll die Ursache für die Bremsprobleme sein, die die US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports beim Tesla Model 3 festgestellt hat. Tesla will in den kommenden Tagen ein Software-Update herausbringen, das den Fehler an dem Elektroauto behebt.
Update Das Tesla Model 3 fährt sich gut und hat eine große Reichweite - das sollte Tester begeistern. Aber das Auto sollte nicht nur gut fahren, sondern auch gut bremsen. Und da hapert es bei dem Elektroauto von Tesla.
Das Powerpack kommt nach Belgien: Tesla hat einen Netzspeicher aus seinen Akku-Modulen aufgebaut. In Australien trägt Teslas großer Netzspeicher dazu bei, die Betriebskosten für das Stromnetz zu senken.
Der US-Elektroautohersteller Tesla veranstaltet einen Programmierwettbewerb, um den Robotern, die das Tesla Model 3 bauen, auf die Sprünge zu helfen. So will Tesla die Probleme bei der Produktion des Elektroautos lösen.
Er habe Roboter über- und Menschen unterschätzt: Tesla-Chef Elon Musk gibt zu, dass er die Produktion des Elektroautos Tesla Model 3 zu stark automatisieren wollte. Einige der Systeme wurden abgeschaltet. Dadurch soll die Produktionsrate steigen.
Solarstrom an Netzbetreiber zu verkaufen, lohnt sich nicht mehr. Ein Heimakku zum Eigenverbrauch ist die bessere Alternative. Diese Speicher könnten helfen, Schwankungen im Stromnetz durch Elektroautos und erneuerbare Energiequellen auszugleichen.
Wieder nicht geschafft: Tesla wollte bis Ende März 2.500 Model 3 pro Woche bauen. Hergestellt wurden zum Quartalsende 2.000 der Elektroautos. Jetzt will Firmenchef Elon Musk die Leitung der Produktion übernehmen.
Ein Auto zum Cruisen - zum leisen, sauberen Cruisen: Ein neuseeländischer Ökostrom-Anbieter hat einen 60 Jahre alten Straßenkreuzer von Ford zu einem Elektroauto gemacht.
Viel Geld fürs Militär und die Mauer, wenig für erneuerbare Energien: US-Präsident Donald Trump hat seinen Haushaltsplan für das kommende Jahr vorgelegt. In den USA wird darüber bereits gelästert.
Australien ist ein gutes Geschäftsfeld für Tesla: Nach einem Netzspeicher soll das Unternehmen ein virtuelles Kraftwerk aufbauen. Es soll die größte Anlange dieser Art werden.
Audi hat einen Stromspeicher für das Heim entwickelt, vergleichbar denen von BMW, Daimler und Tesla. Allerdings kann der Akku von Audi nicht nur den Haushalt versorgen und das Elektroauto laden, sondern auch das Stromnetz stabilisieren helfen.
Teslas erster Netzspeicher in Australien hat bereits einen Stromausfall verhindert. Das französische Energieunternehmen Neoen will deshalb Speicher für zwei weitere Windkraftwerke von Tesla bauen lassen.
Schlechte Nachrichten für Tesla-Kunden: Tesla produziert weiterhin weniger Tesla Model 3 als beabsichtigt. Das wird auch noch eine Weile so bleiben. Das gesteckte Ziel von 5.000 der Elektroautos pro Woche wurde erneut verschoben.
2017 hat Tesla mit dem Semi und dem neuen Roadster zwei neue Elektroautos vorgestellt und seine Fans begeistert. Doch die Markteinführung des sehnlich erwarteten Model 3 ging eher schief. Verzettelt sich Chef Elon Musk mit seinen anderen Projekten?
Wegen des Ausfalls eines Kohlekraftwerks hätten Menschen im Süden Australiens früher eine Weile ohne Strom auskommen müssen. Der von Tesla gebaute und kürzlich in Betrieb genommene Netzspeicher hat den Stromausfall verhindert.
Strom für Elektroautos: In China wird dieser Tage ein Straßenteilstück in Betrieb genommen, das mit Solarpaneelen ausgelegt ist. Künftig sollen Elektroautos dort drahtlos ihren Akku laden.
Sonne gibt es genug in Australien. Das nutzt eine kleine, gemeinnützige Eisenbahngesellschaft aus: Sie nimmt einen Pendelzug in Betrieb, der mit Strom von Solarmodulen auf dem Dach betrieben wird.
Tesla hat in wenigen Monaten den derzeit größten Lithium-Ionen-Netzspeicher in Australien aufgebaut. Tesla-Chef Elon Musk hatte gewettet, das zu schaffen. In Deutschland wird gerade der größte nationale Netzspeicher in Betrieb genommen.
Die Briten essen gern dänischen Speck zum Frühstück. In einigen Jahren können sie ihn mit dänischem Strom rösten. Ein neues Unterwasserstromkabel soll das möglich machen.