• IT-Karriere:
  • Services:

Elektromobilität: Japanisches Konsortium baut Tanker mit Elektroantrieb

Auch in Fernost machen sich Reedereien Gedanken über eine saubere Schifffahrt: Vier Unternehmen, darunter eine der größten Reedereien der Welt, haben sich zusammengetan, um elektrisch angetriebene Schiffe zu bauen. Das erste soll 2021 in See stechen.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektrischer Tanker: Emissionsvorgaben der IMO
Elektrischer Tanker: Emissionsvorgaben der IMO (Bild: Mitsubishi)

Ein Schiff ohne Emissionen: Vier japanische Unternehmen bauen zusammen einen Tanker mit Elektroantrieb. Das Schiff soll in zwei Jahren in der Bucht von Tokio im Einsatz sein.

Stellenmarkt
  1. DEHOGA Baden-Württemberg e. V., Stuttgart
  2. GEWOBAG Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin, Berlin

Beteiligt sind die Reedereien Mitsui O.S.K. Lines (MOL) und Asahi Tanker, das Maklerunternehmen Exeno Yamamizu sowie der Mischkonzern Mitsubishi. Die vier haben für das Projekt das Joint Venture E5 gegründet - der Name steht für Elektrifizierung, Evolution, Effizienz, Umwelt (environment) und Wirtschaftlichkeit (economics).

Der Tanker wird einen Akku-elektrischen Antrieb haben und soll Mitte 2021 fertig sein. Sein Einsatzgebiet wird die Bucht von Tokio sein. Über die technische Ausstattung wie Leistung der Maschine oder Kapazität der Akkus gibt es noch keine Informationen.

Das Küstentankschiff soll aber nur der Anfang sein. E5 werde in den darauffolgenden Jahren weitere Schiffe mit Elektroantrieb bauen, hat das Unternehmen angekündigt. Hintergrund ist, dass die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (International Maritime Organization, IMO) der Vereinten Nationen im April vergangenen Jahres beschlossen hat, dass die Emissionen von Seeschiffen bis 2050 um mindestens die Hälfte gegenüber den Werten aus dem Jahr 2008 gesenkt werden müssen.

Zudem gibt es lokale Vorgaben, Emissionen zu senken, etwa von einigen Hafenstädten, die die Luft für ihre Bewohner verbessern wollen. Norwegen verlangt, dass ab 2026 zwei Fjorde nur noch von emissionsfreien Schiffen befahren werden dürfen.

Das skandinavische Land ist bei sauberen Schiffen ohnehin führend: Seit 2015 ist dort die die elektrisch betriebene Fähre Ampere im Einsatz, weitere sind im Bau, ebenso der erste Frachter mit Elektroantrieb. Kürzlich haben die Reedereien Color Line und Hurtigruten die ersten großen Passagierschiffe mit Hybridantrieb in Dienst gestellt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 71,71€
  2. (u. a. Asus Zenbook 14 für 1.049,00€, Lenovo Ideapad 330 für 439,00€, MSI Trident 3 für 759...
  3. (u. a. Foscam Outdoor Netzwerk-Kamera für 69,90€, HP 15s Power Notebook für 629,00€, LG 27...
  4. 139,99€

Kay_Ahnung 12. Aug 2019

Und? vll auch mit Kohlestrom oder Öl oder Gasstrom. Mal ehrlich es ist doch scheißegal ob...

Kay_Ahnung 12. Aug 2019

Also laut dem Video hat das Schiff Akkus

norinofu 11. Aug 2019

Der Elektroantrieb bei Schiffen ist heute schon Realität, auch auf hoher See. Stichwort...

SpaceReptile 10. Aug 2019

hatten wir nich mal ein Nuklear betreibendes boot? Soweit ich weis sind die...

norbertgriese 09. Aug 2019

Ich hab keine Größenangabe gefunden. Schätze mal 40m x 9m von der Zeichnung her und 500t...


Folgen Sie uns
       


Golem.de hackt Wi-Fi-Kameras per Deauth

WLAN-Überwachungskameras lassen sich ganz einfach ausknipsen - Golem.de zeigt, wie.

Golem.de hackt Wi-Fi-Kameras per Deauth Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

    •  /