Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

Mit Lasern, Radar und Kameras für sichtbares oder infrarotes Licht tasten zahlreiche Satelliten permanent die Erdoberfläche ab. Diese Fernerkundung offenbart nicht nur die Folgen des Klimawandels. Auch die erneuerbaren Energien profitieren von dem immensen Datenschatz der Satelliten in ihren Umlaufbahnen um die Erde. Die besten Standorte für Wind- oder Solarparks und Biomasse-Anlagen lassen sich identifizieren, kurz- und mittelfristige Wettervorhersagen erleichtern die wirtschaftliche Betriebsführung und das Zusammenspiel mit dem Stromnetz.
Dabei werden die Beobachtungsdaten direkt oder für eine signifikante Verbesserung der Vorhersagemodelle genutzt. Europa steht mit dem intensiven Ausbau seines Satellitensystems an der Spitze dieser Entwicklung, mit der sich die Erneuerbaren immer besser und wirtschaftlicher in das komplexe Energiesystem integrieren lassen.