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Erneuerbare Energien:
Der Heimakku als Baustein in der Energiewende

Solarstrom an Netzbetreiber zu verkaufen, lohnt sich nicht mehr. Ein Heimakku zum Eigenverbrauch ist die bessere Alternative. Diese Speicher könnten helfen, Schwankungen im Stromnetz durch Elektroautos und erneuerbare Energiequellen auszugleichen.
/ Dirk Kunde
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Heimakku von Sonnen: Das Nutzungsverhalten verändert sich. (Bild: Sonnen)
Heimakku von Sonnen: Das Nutzungsverhalten verändert sich. Bild: Sonnen

Die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus dürfte in den kommenden Jahren noch stärker zunehmen. Daran ist das Elektroauto nur indirekt beteiligt. Wer in Deutschland Strom per Photovoltaikzellen erzeugt, erhält für die Einspeisung ins Netz eine EEG-Vergütung. Doch die Subvention laut Erneuerbare-Energie-Gesetz ist in den vergangenen Jahren von über 50 auf 12 Cent pro Kilowattstunde gesunken. Da ergibt es wenig Sinn, tagsüber Strom für 12 Cent zu verkaufen, um ihn nach Sonnenuntergang für über 30 Cent vom Stromanbieter zu erwerben. Die Lösung ist ein Heimspeicher in Form eines großen Lithium-Ionen-Akkus.

Tesla etwa bietet ein Powerpack für den gewerblichen und eine Powerwall für den privaten Bereich an. Tagsüber, wenn wenig Strom im Haushalt benötigt wird, speichert der Akku die Energie. "An einem guten Sommertag ist die Powerwall innerhalb von vier Stunden voll", sagt Thomas Ottillinger. Sein Tesla-Akku fasst 13,5 kWh aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach. Die Solarzellen sind in Richtung Süden ausgerichtet, doch auf dem Toskana-Dach hat Ottilinger auch die Ost- und West-Seite mit Panelen bedeckt. "So erzeuge ich im Sommer bis 21 Uhr Energie", sagt Ottilinger.

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