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Schifffahrt: Offshore-Versorger Acta Centaurus erhält Hybridantrieb

Offshore-Windkraftanlagen liefern sauberen Strom. Für Aufbau und Wartung werden aber noch Schiffe eingesetzt, die viele Schadstoffe emittieren. Das will das niederländische Unternehmen Acta Marine ändern und stattet sein erstes Schiff mit einem Hybridantrieb aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Acta Centaurus: zu Fuß aufs Windrad
Acta Centaurus: zu Fuß aufs Windrad (Bild: Acta Marine)

Die Acta Centaurus bekommt einen Hybridantrieb: Der finnische Konzern Wärtsilä stattet in den kommenden Monaten das Schiff mit den nötigen Komponenten aus. Die Arbeiten sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein.

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Das Schiff wurde im Mai von der norwegischen Ulstein Verft an Acta Marine übergeben. Das niederländische Unternehmen betreibt eine Flotte von Service- und Versorgungsschiffen für Offshore-Anlage wie Windparks. Wärtsilä wird auf dem Schiff einen Hybridantrieb installieren.

Dazu gehören der Antrieb, die Akkus sowie das Energiemanagementsystem. Wärtsilä wird diese einbauen und in die bestehenden Bordsysteme integrieren. Der Umbau soll im vierten Quartal dieses Jahres stattfinden. Mit dem Hybridantrieb soll das Schiff rund 15 Prozent weniger Kohlendioxid emittieren als mit einem konventionellen Antrieb

Der Hybridantrieb werde immer attraktiver für Schiffsbetreiber, um den Herausforderungen der maritimen Industrie gerecht zu werden, sagte Joel Knif, Manager bei Wärtsilä Marine: Kürzlich haben beispielsweise die norwegischen Reedereien Color Line und Hurtigruten die ersten großen Passagierschiffe mit Hybridantrieb in Dienst gestellt. Hintergrund ist, dass die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (International Maritime Organization, IMO) der Vereinten Nationen im April vergangenen Jahres beschlossen hat, dass die Emissionen von Seeschiffen bis 2050 um mindestens die Hälfte gegenüber den Werten aus dem Jahr 2008 gesenkt werden müssen.

Die Acta Centaurus ist ein sogenanntes Walk-2-Work-Schiff. Diese Schiffe werden beispielsweise beim Aufbau von Offshore-Windparks eingesetzt. Sie heißen so, weil die Arbeiter zu Fuß zu ihrer Arbeitsstelle gehen können. Sie wohnen auf dem Schiff und gelangen über eine Gangway, die den Seegang ausgleichen kann, beispielsweise auf ein Windrad.

Dafür muss das Schiff sehr manövrierfähig sein: Es muss auch gegen Wind, Wellen und Strömung seine Position möglichst genau halten. Für diese dynamische Positionierung, die einen schwankenden Leistungsbedarf erfordert, ist laut Wärtsilä ein Hybridantrieb sehr gut geeignet.

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Kay_Ahnung 12. Aug 2019

Naja Schiffe haben eine Lebendauer von 20-30 Jahren, wenn man die Emissionen also um...

norbertgriese 12. Aug 2019

Hohe wechselnde Anforderung an elektrischer Regelleistung wird abgefangen durch einen...


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