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Erneuerbare Energien:
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
/ Jan Oliver Löfken
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Schematische Darstellung von Wasserstoff-, Sauerstoff- und Wassermolekülen: Europa hinkt auf dem Weg zur Wasserstoffwirtschaft hinterher. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Schematische Darstellung von Wasserstoff-, Sauerstoff- und Wassermolekülen: Europa hinkt auf dem Weg zur Wasserstoffwirtschaft hinterher. Bild: Werner Pluta/Golem.de

Hunderte Windräder erzeugen in der meist steifen Brise über der Nordsee zuverlässig Strom. Windparks mit insgesamt 900 Megawatt Leistung könnten Deutschland auf dem Weg in eine Wasserstoffwirtschaft ab 2026 voranbringen. Diese Strategie skizziert eine aktuelle, von Siemens, dem Netzbetreiber Tennet und der Deutschen Shell beauftragten Studie für einen forcierten Ausbau von Offshore-Windparks über das derzeitige 15-Gigawatt-Ausbauszenario bis 2030 hinaus. Der zusätzliche Windstrom wird jedoch nicht auf die ohnehin knappen Leitungskapazitäten im deutschen Stromnetz angewiesen sein.

Einmal an die Küste gelangt, fließt der Strom direkt in Elektrolyseanlagen, um Wasserstoff zu gewinnen. "Ein Ausbau-Turbo für den ertragreichen Offshore-Wind macht nur Sinn, wenn wir ihn an leistungsfähige Speichertechnologien wie Power-to-Gas koppeln" , sagt Lex Hartman, ehemaliger Geschäftsführer von Tennet(öffnet im neuen Fenster) . Und für das ambitionierte Klimaziel für 2030 von mindestens 55 Prozent weniger CO2-Emissionen als 1990 dürfe das deutsche Potenzial der Erneuerbaren nicht verschenkt werden.

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