Solar City: Teslas Solarzellen werden hauptsächlich exportiert

Vor drei Jahren hat Tesla den Solarmodul-Hersteller Solar City gekauft und wollte zusammen mit Panasonic in der Gigafactory 2 Komponenten für innovative Solardächer produzieren. Doch die Abnahme im Inland stockt. Die meisten Solarzellen aus der Gigafactory 2 werden ins Ausland verkauft.

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Teslas Gigafactory 2 in Buffalo
Teslas Gigafactory 2 in Buffalo (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

Teslas Solardächer sind offensichtlich kein großer Erfolg in den USA: Die meisten Solarzellen, die in der Fabrik des Tochterunternehmens Solar City produziert werden, werden ins Ausland verkauft. Das berichtet die britische Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf interne Dokumente und Quellen.

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Tesla hatte Solar City 2016 gekauft. In der Fabrik von Solar City in Buffalo im US-Bundesstaat New York, Gigafactory 2 genannt, fertigt Tesla zusammen mit Panasonic Solarmodule, die Tesla für das Solar Roof verwenden wollte. Das Solardach besteht aus Dachschindeln, in die die Photovoltaik-Module integriert sind. Üblicherweise werden Photovoltaik-Module auf ein Dach aufgesetzt.

Panasonic baut in der Gigafactory die Zellen, die das Sonnenlicht in Strom wandeln. Die Zellen werden dann in die Solarmodule integriert. 2016 trafen Tesla und Panasonic eine langfristige Vereinbarung über die Abnahme der Zellen. Seither habe Tesla aber nur wenige Solarzellen von Panasonic geordert, sagte ein Gigafactory-2-Mitarbeiter Reuters. Tesla hat nur wenige Solardächer installiert, die Zahl der Solar-Roof-Installationen ist stark zurückgegangen. Grund sind Verzögerungen bei der Produktion, aber auch ein Stellenabbau in der Vertriebsabteilung.

Die meisten Zellen werden laut Reuters von ausländischen Unternehmen gekauft - das gehe aus einem Dokument von Panasonic für die US-Zollbehörde hervor, das der Nachrichtenagentur vorliege. Panasonic wollte sich zu den Tesla-Abnahmezahlen nicht äußern. Ein Sprecher bestätigte Reuters aber, dass der Konzern die Nachfrage ausländischer Abnehmer nach Solarzellen, die in den USA produziert werden, abzudecken versuche. Die sei gestiegen, nachdem die Regierung unter US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr Einfuhrzölle auf Solarmodule eingeführt habe. Die Zölle werden jedoch erhoben auf Module, deren Zellen in den USA produziert wurden. Das macht die Zellen aus Buffalo attraktiv für Modulhersteller außerhalb der USA.

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Außer in der Gigafactory 2 arbeiten Tesla und Panasonic auch in der ersten Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada zusammen. Dort fertigt Panasonic Akkuzellen für Teslas Elektroautos. Doch auch in dieser Kooperation kriselt es: Im April haben beide Unternehmen angegeben, die Gigafactory erst einmal nicht wie geplant auszubauen. Zudem will Panasonic sich doch nicht an Teslas Fabrik in Shanghai in China beteiligen.

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hG0815 17. Mai 2019

Den Amis fehlt jegliches Verständnis für irgendetwas! Nicht umsonst haben sie einen...

Der Supporter 17. Mai 2019

Um die GF2 besser auszulasten, werden in der GF neu auch Supercharger V3 produziert.

Dwalinn 16. Mai 2019

Wenn du US Zellen verbaust musst du keinen Zoll bezahlen wenn du deine Solaranlagen in...



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