Erneuerbare Energien: Megapack ist Teslas neues Speichermodul für Netzspeicher

Mit mehreren Netzspeichern will der US-Energieversorger PG&E künftig Lastspitzen abfangen und so Gaskraftwerke ersetzen. Einen Speicher wird Tesla liefern. Es wird der erste Netzspeicher, der aus Megapacks bestehen wird, Teslas neuem, integriertem Speichermodul.

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Künstlerische Darstellung eines Netzspeichers mit Megapacks: automatisierter Stromhandel mit Autobidder
Künstlerische Darstellung eines Netzspeichers mit Megapacks: automatisierter Stromhandel mit Autobidder (Bild: Tesla)

Tesla hat ein neues Akkumodul vorgestellt: Das Megapack ist der bisher größte Energiespeicher des US-Unternehmens und für große Netzspeicher gedacht. Vorbild ist der Speicher, den Tesla 2017 in Australien gebaut hat.

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Das Megapack ist ein Komplettsystem mit Akkumodulen, Wechselrichter, Temperaturmanagementsystem und Steuerung. Die Speicherkapazität beträgt 3 Megawattstunden. Die Megapacks sollen sogenannte Spitzenlastkraftwerke ersetzen. Das sind meist Kraftwerke mit Gasturbinen, die eingesetzt werden, um Lastspitzen lokal abzufangen. Sie können aber auch als Speicher für Wind- oder Solarkraftwerke eingesetzt werden.

Für größere Anlagen werden mehrere Megapacks kombiniert. Es sei mit Megapacks möglich, einen Speicher mit einer Kapazität von 1 Gigawattstunde und einer Leistung von 250 Megawatt auf einer Fläche von etwa 1,2 Hektar in drei Monaten aufzubauen, teilte Tesla mit.

Tesla wird nach eigenen Angaben einen Speicher für den US-Energieversorger Pacific Gas and Electric (PG&E) bei Moss Landing in der Monterey Bay im US-Bundesstaat Kalifornien bauen. Der Speicher wird aus mehreren Megapacks bestehen. Moss Landing ist einer von vier Energiespeichern, die PG&E in Kalifornien einrichtet.

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Die Megapacks können mit Powerhub überwacht und gesteuert werden, einer Software, die Tesla selbst entwickelt hat. Der Betreiber eines Megapack-Speichers kann zudem Autobidder nutzen. Das ist ein auf maschinellem Lernen basierendes System, das den gespeicherten Strom automatisiert über Strombörsen verkauft.

Bislang bietet Tesla zwei Varianten von externen Speichern: Powerwall ist ein Wandakku für daheim, der beispielsweise den Strom aus der Solaranlage auf dem Dach speichert - Tesla geht davon aus, dass es sich dabei um ein Solar Roof handelt, dessen Hersteller Solar City 2016 übernommen hat.

Für größere Speicheranalgen gibt es bisher das Powerpack mit einer Speicherkapazität von 210 Kilowattstunden. Für große Netzspeicher wurden mehrere Powerpacks kombiniert. Teslas größter Speicher steht im Süden Australiens und wurde im Dezember 2017 in Betrieb genommen. Er hat eine Kapazität von 129 Megawattstunden und kann eine Leistung von 100 Megawatt einspeisen. Teslas erster Netzspeicher in Europa in Terhills in Belgien wurde im Mai vergangenen Jahres in Betrieb genommen.

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melaw 31. Jul 2019

Die Tesla Batterie in Australien hat 56Mio gekostet, für 129MWh, also 400¤/kWh. Eine...

Kay_Ahnung 30. Jul 2019

Vielleicht noch als Ergänzung, in Zukunft kann man vermutlich auch E-Auto Akkus als...

GangnamStyle 30. Jul 2019

Nein, für Tesla wird NCA-Zelle benutzt, während für die Megapacks NMC-Zelle benutzt...

osolemiox 30. Jul 2019

:D



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