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Taiwan:
Windkraft-Wunderland

Taiwan ist der Hotspot für die globale Offshore-Wind-Industrie. Bis 2025 sollen 5,5 Gigawatt installiert werden, mit Hilfe zahlreicher deutscher Unternehmen. Doch in Fernost gilt es ein paar Besonderheiten zu beachten, etwa Taifune und Erdbeben.
/ Daniel Hautmann
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Wind gibt es in Taiwan mehr als genug. (Bild: Pichi Chuang/REUTERS)
Wind gibt es in Taiwan mehr als genug. Bild: Pichi Chuang/REUTERS

Berge, Berge, Berge: Taiwans großer Nachteil ist gleichzeitig sein großer Vorteil, jedenfalls was Windkraft angeht. Die Insel im Westpazifik ist ungefähr so bergig wie die Schweiz, nur geringfügig kleiner, aber von dreimal so vielen Menschen bevölkert. Und alle wollen Ökostrom - Windräder lassen sich auf der Insel, zwischen den bis zu knapp 4.000 Meter hohen Gipfeln, aber kaum installieren.

Und dennoch spielt Windkraft dort eine tragende Rolle bei der Energieversorgung. Seit die Regierung 2017 den Atomausstieg bis 2025 verkündete, führt kein Weg an ihr vorbei. Und das ist gut, vor allem für die Europäer. Denn in Taiwan wird es aus oben genannten Gründen ausschließlich Offshore-Windräder geben. Und da es keine eigene Offshore-Industrie und keine Erfahrungen mit Öl- und Gas gibt, sind die Taiwaner auf fremde Hilfe angewiesen.

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