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Energiewende: Tesla will Micro-Grids auf griechischen Inseln bauen

Tesla verhandelt mit der griechischen Regierung über die Einrichtung eigener Stromnetze auf einigen der vielen Inseln Griechenlands. Die Regierung hat schon einen Favoriten dafür.

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Tesla-Logo (Symbolbild): Tesla verhandelt mit dem griechischen Energieministerium über den Bau von Micro-Grids auf griechischen Inseln.
Tesla-Logo (Symbolbild): Tesla verhandelt mit dem griechischen Energieministerium über den Bau von Micro-Grids auf griechischen Inseln. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Ein eigenes Stromnetz und keine umweltschädlichen Kraftwerke: Das US-Unternehmen Tesla will auf griechischen Inseln eine autarke Stromversorgung aufbauen. Die Stromversorgung soll mit regenerativen Energien erfolgen, der Strom in großen Akkus gespeichert werden. Dadurch sollen die Inseln von einer Stromversorgung durch Verbrennung fossiler Kraftstoffe unabhängig werden.

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Tesla verhandelt mit dem griechischen Energieministerium über den Bau solcher Micro-Grids auf verschiedenen Inseln. Auf der Insel Tilos vor der türkischen Küste wird bereits mit Mitteln der Europäischen Union ein Stromnetz mit Wind- und Sonnenkraftwerken eingerichtet. Die griechische Regierung möchte gern ein weiteres Projekt auf Lemnos, einer größeren Insel, starten.

Die Regierung in Athen wolle schrittweise auf eine Energieversorgung auf der Basis fossiler Rohstoffe verzichten und auf erneuerbare Quellen wie Wind- oder Sonnenenergie umstellen, heißt es in einer Mitteilung der Regierung. Da Wind und Sonne aber nicht planbar zu Verfügung stünden, seien Speichersysteme unverzichtbar.

Tesla baut Netzspeicher

Tesla liefert solche Speicherlösungen: große Lithium-Ionen-Akkumodule, Powerpacks genannt. Sie haben eine Speicherkapazität von je 210 Kilowattstunden und werden zu großen Netzspeichern zusammengestellt. Tesla hat bereits mehrere solcher Netzspeicher aufgebaut, in Kalifornien beispielsweise und in Belgien.

Einer der größten dieser Speicher steht im australischen Bundesstaat South Australia und ist mit einem nahegelegenen Windkraftwerk verbunden. Er hat schon dazu beigetragen, den Ausfall eines Kohlekraftwerks abzufangen.

Tesla kombiniert den Netzspeicher mit einem Solarkraftwerk und baut so ein autarkes elektrisches System auf. Das erste Micro-Grid von Tesla ist seit 2016 auf Ta'ū in Betrieb, einer Insel im Pazifik, die zum US-Außengebiet Amerikanisch-Samoa gehört. Eine weitere versorgt seit 2017 die Hawaii-Insel Kauai. Tesla liefert dabei sowohl die Akkus als auch die Solarzellen, die das 2016 übernommene Unternehmen Solar City herstellt.

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Walldorf2000 16. Jan 2019

Bisher konnte die lokale Tanker-Mafia alle Versuche von den teuren Diesel-Generatoren weg...

hG0815 16. Jan 2019

Wäre total toll wenn Deutschland das auch endlich sehen würde und wir einen Teil der...

robby659 15. Jan 2019

Nö, wieso? Da sind ja schon große solar- und windparks. Spielt ja auch im Jahr 2035, da...


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