Erneuerbare Energien: Neue Google-Rechenzentren werden mit Solarstrom betrieben

Google will in Zukunft alle Rechenzentren zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen betreiben. Für zwei neue Rechenzentren werden im Südosten der USA gerade zwei Solarkraftwerke gebaut.

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Solarkraftwerk in Mexiko (Symbolbild): Solarstrom für energieeffiziente Rechenzentren
Solarkraftwerk in Mexiko (Symbolbild): Solarstrom für energieeffiziente Rechenzentren (Bild: Alfredo Estrella/AFP/Getty Images)

Sauberer Strom für Google: Der Internetkonzern baut zwei neue Rechenzentren in den US-Bundesstaaten Alabama und Tennessee, die mit Solarstrom betrieben werden. Dafür entstehen zwei riesige Kraftwerke mit Photovoltaik-Anlagen.

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Das eine Solarkraftwerk entsteht in Alabama nahe dem unvollendet gebliebenen Atomkraftwerk Bellefonte im Tennessee River. Das andere wird bei Yum Yum in Tennessee gebaut. Jede der Anlagen soll eine Leistung von etwa 150 Megawatt haben, hat eine Google-Mitarbeiterin im Google-Blog The Keyword angekündigt. Insgesamt werden rund 1,6 Millionen Solarpaneele verbaut. Es sind damit die bis dato größten Solarkraftwerke, die für Google gebaut werden.

Die Kraftwerke befinden sich jeweils nicht weit entfernt von dem Google-Rechenzentrum, das sie versorgen sollen. Die neuen Rechenzentren in Clarksville, Tennessee, und Jackson County, Alabama, werden laut Google so beschaffen sein, dass sie etwa die Hälfte weniger Strom als vergleichbare andere benötigen. Die Leistung der beiden Kraftwerke reicht nicht aus, um die Google-Anlagen zu versorgen: Sie liefern laut Google etwa 72 Prozent des benötigten Stroms.

Google hat nach eigenen Angaben bis dato 30 langfristiges Vereinbarungen über die Abnahme von Strom aus erneuerbaren Quellen abgeschlossen. Das Unternehmen will auf lange Sicht alle Rechenzentren mit Strom aus erneuerbaren Quellen betreiben - das hat Google im Herbst vergangenen Jahres in einem Positionspapier dargelegt. Das Rechenzentrum in Hamina in Finnland, das unter anderem mit Windstrom betrieben wird, benötigt nur drei Prozent Strom aus nicht kohlendioxidfreier Erzeugung.

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