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Software

Beta von Zimbra 3.2 lässt sich per Tastatur bedienen

Collaboration Suite unterstützt Skins und bringt neue Zimlets mit. Eine neue Beta-Version gibt einen Ausblick auf die Funktionen der Groupware-Lösung Zimbra Collaboration Suite 3.2 (ZCS). Neu ist die Möglichkeit, die Oberfläche komplett per Tastatur zu bedienen sowie Zimbra Quick, mit dem sich beispielsweise Kalendereinträge schneller erstellen lassen sollen. Eine Reihe neuer Zimlets gehört ebenfalls dazu.

Windows Live Favorites - Bookmarks mit Schlagworten

Keine Konkurrenz für del.icio.us. Mit den "Windows Live Favorites" hat Microsoft in seiner Live-Umgebung einen weiteren Baustein freigeschaltet. Die Anwendung dient der Online-Lesezeichenverwaltung, wobei die Einträge zusätzlich noch mit Schlagworten (sog. Tags) versehen werden können.

Mustang kommt mit Java DB

Apache Derby im Java Development Kit. Sun hat die freie Datenbank Apache Derby als Java DB in die aktuelle Testversion des Java Development Kits (JDK) "Mustang" integriert. Das schlanke und komplett in Java geschriebene Datenbank-Management-System basiert auf Cloudscape, einer Datenbank, die IBM im Oktober 2004 an die Apache Software Foundation als Open Source übergab.

Schlankheitskur für USB-Stick-Version von OpenOffice.org

Optimiertes deutschsprachiges Portable OpenOffice.org 2.0.2. Die USB-Stick-Variante von OpenOffice.org hat eine drastische Schlankheitskur erfahren und begnügt sich nun mit deutlich weniger Speicherplatz. Portable OpenOffice.org kann direkt von einem externen Datenträger ausgeführt werden, ohne dass die Office-Suite auf dem betreffenden Windows-System installiert sein muss.

Microsoft beteuert: Wir rühren das PDF-Format nicht an!

Adobes Stellungnahme ruft Kommentar von Microsoft hervor. In der Auseinandersetzung zwischen Adobe und Microsoft um die Integration des PDF-Exports in Office 2007 wird immer unklarer, mit welcher Handhabe Redmond untersagt wurde, diese Funktion in das kommende Office-Paket zu integrieren. Auf Grund einer Stellungnahme des PDF-Erfinders sah sich Microsoft aus unerfindlichen Gründen veranlasst, zu betonen, das PDF-Format auf keinen Fall erweitern zu wollen.

Neue Version der GParted-Live-CD erschienen

Linux-Live-CD zum Partitionieren von Festplatten. Die Partitionierungs-Live-CD GParted ist in einer neuen Version erschienen, die die Entwickler für die bisher ausgereifteste halten. Mit dem Linux-basierten System lassen sich Festplatten in einer grafischen Umgebung in Partitionen unterteilen, wobei GParted verschiedene Dateisysteme unterstützt.
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Amiga Forever 2006 - Emulatorpaket in neuer Version

Cloanto verspricht viele Verbesserungen und vergrößerten Umfang. Cloanto hat das Emulatorpaket "Amiga Forever" auf die Version 2006 aktualisiert und bietet es wieder in drei Ausführungen mit unterschiedlichem Umfang an. Im Vergleich zu Amiga Forever 2005 wurden der Software-Umfang erweitert, viele Verbesserungen hinzugefügt und auch die Kompatibilität mit Amiga-Add-Ons wie AmiKit, AmigaSYS und AROS for Amiga (AFA) soll verbessert worden sein.

NeoOffice 2.0 - Zweite Alpha-Version für Intel-Macs

NeoOffice 2.0 für Intel-Macs weiterhin nur gegen Bezahlung. NeoOffice 2.0 für Intel-Macs steht ab sofort als Alpha 2 zum Download bereit. Allerdings gibt es auch die aktuelle Vorabversion wieder nur für zahlende Kunden. Eine Vorabversion von NeoOffice 2.0 für PowerPC-Macs steht hingegen auch für die Allgemeinheit seit längerem ohne Einschränkungen zum Download bereit.
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ReactOS 0.3 RC1 erschienen

Code-Überprüfung bei über 90 Prozent. Nachdem die Entwickler des freien Windows-Klons ReactOS ihre Arbeit im Februar 2006 wieder aufnahmen, steht nun ein erster Release Candidate der angestrebten Version 0.3 zum Download bereit. Die durch Vorwürfe, ReactOS enthalte Quelltext aus Reverse Engineering, notwendig gewordene Überprüfung des Quellcodes ist fast abgeschlossen.

FreeWRT: Freie Firmware für Linksys-Router

Entwicklerversion bereits zum Download verfügbar. Mit FreeWRT wurde nun der angekündigte Fork der freien OpenWrt-Firmware für Linksys-Router gestartet. Bisher bietet das neue Projekt eine Entwicklerversion zum Download an und arbeitet an der Unterstützung von Build-Systemen, die nicht auf Linux basieren.

A La Mobile - Linux soll Windows Mobile Konkurrenz machen

Convergent: Kompletter Linux-Stack für Smartphones. Mit der Linux-Plattform "Convergent" stellt die Firma A La Mobile eine Plattform für Smartphones vor. Da es sich nicht nur um einen Kernel, sondern um einen kompletten Stack handelt, soll der Einsatz auf mobilen Endgeräten für Hersteller wesentlich einfacher sein. Die Basis bildet dabei die "Hardware Mobility Engine", die der Anbieter als eine Art BIOS für Smartphones beschreibt.
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Ubuntu für UltraSPARC T1 ist fertig

Architektur wird nicht offiziell unterstützt. Die Linux-Distribution Ubuntu 6.06 LTS ist nun auch in einer Version für SPARC-Prozessoren verfügbar. Damit läuft Ubuntu auch auf Suns neuen Prozessoren der Serie UltraSPARC T1, allerdings ist diese Unterstützung nicht offiziell.

Sun unterstützt Ajax-Entwicklung

Unternehmen tritt Open-Ajax-Initiative und Dojo Foundation bei. Sun beteiligt sich an der Entwicklung eines einheitlichen Ajax-Frameworks und tritt dafür dem Open-Ajax-Projekt bei. Zudem unterstützt das Unternehmen die Dojo Foundation, die das Ajax-Toolkit Dojo entwickelt. Der Open-Ajax-Initiative gehören bereits Unternehmen wie Borland, IBM, Novell und Oracle an. Der jMaki-Wrapper lässt sich über ein Plug-In nun auch mit NetBeans nutzen.

Linux-Kernel 2.6.17 mit neuen WLAN-Treibern

Suspend-to-Disk soll im Userspace ablaufen. Linux-Chefentwickler Linus Torvalds hat mit Version 2.6.17 nun eine neue, stabile Version des Linux-Kernels freigegeben. Dieser enthält nun einen freien Treiber für Broadcoms WLAN-Chipsets 43xx und einen Patch, um Suspend-to-Disk im Userspace ablaufen zu lassen. Außerdem unterstützt der neue Kernel Suns Niagara-Plattform.

Microsoft geht gegen Vista-Torrents vor

Vistatorrent.com nimmt Tracker offline. Ob des großen Ansturms auf die Beta 2 von Windows Vista rät Microsoft zur Bestellung der entsprechenden DVD, nicht aber zum Download aus Drittquellen, z.B. via BitTorrent. Die Seite vistatorrent.com hat ihren Tracker mittlerweile abgeschaltet - nach deutlichen Worten von Microsoft.

Projekt Glidepath: Software-Entwicklung für Vista

Microsoft stellt Plug-In für Visual Studio 2005 vor. Microsoft hat mit Projekt Glidepath ein Plug-In für Visual Studio veröffentlicht. Damit können Entwickler schon jetzt Anwendungen für Windows Vista und andere zu .Net 3.0 kompatible Betriebssysteme programmieren.

Kostenloser SMS-Packer von der TU-Berlin

Lexikonbasiertes Verfahren zur Komprimierung von SMS-Nachrichten. Für Viel-SMS-Schreiber gibt es bereits seit längerem die Möglichkeit, Kompressions-Tools auf ihren Mobiltelefonen zu installieren, damit mehr Text als üblich in eine SMS zu quetschen und letzlich Geld zu sparen. Wissenschaftler von der TU-Berlin bieten nun eine für die private Nutzung kostenlose Handy-Software namens "SMS-Zipper", die auf Basis eines neuen Kompressionsalgorithmus den Text von bis zu drei SMS in eine Kurznachricht packt.

PDF-Streit - Adobe plant keine Klage gegen Microsoft

Adobe fürchtet Microsofts Marktmacht bei PDF-Konkurrenzformat. In der Auseinandersetzung zwischen Microsoft und Adobe um die Integration der PDF-Funktion in Office 2007 hat sich Adobe direkt zu Wort gemeldet. In einer Erklärung beteuert der Softwarekonzern, nicht gerichtlich gegen Microsoft vorgehen zu wollen. Kein Wort verliert der PDF-Erfinder aber darüber, ob Microsoft untersagt wurde, die PDF-Funktion direkt in das kommende Office-Paket zu integrieren.
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Flock Beta - Aufgebohrter Firefox-Browser

Browser mit Blog-Zugriff, Online-Lesezeichen und Anbindung an Foto-Communitys. Mit einer ersten Beta-Version schreitet die Entwicklung des auf Firefox basierenden Browsers Flock voran. Flock bietet als Besonderheit eine direkte Anbindung an mehrere Blog-Dienste, verwaltet Online-Lesezeichen und kann die Foto-Communitys Flickr und Photobucket mit Bildern bestücken. Bereits im Oktober 2005 wurde eine erste Vorabversion des Browsers vorgestellt, die bereits alle in der Beta enthaltenen Kernfunktionen enthielt.

NexentaOS: Solaris mit Dapper Drake gepaart

Neue Alpha-Version nutzt Ubuntu-Pakete. Das auf einem OpenSolaris-Kernel und Linux-Paketen basierende NexentaOS ist jetzt in einer neuen Alpha-Version verfügbar. Die Distribution setzt fortan nicht mehr auf Debian, sondern nutzt die Pakete der Ubuntu-Distribution in Version 6.06.

Xandros hilft bei Umstieg von Windows auf Linux

Versora Progression Desktop Teil der nächsten Xandros-Distribution. Die Linux-Distribution Xandros Desktop 4 wird eine Software zur Migration von Windows auf Linux enthalten. So möchte die ohnehin an Windows-Umsteiger gerichtete Distribution den Wechsel auf das freie Betriebssystem weiter vereinfachen. Versoras Progression Desktop überträgt dafür beispielsweise E-Mails aus Outlook auf das neue System.

Großes Sicherheitsrisiko durch Excel-Dateien (Update)

Analyse bei Microsoft läuft noch. Microsoft berichtet über entdeckten Schadcode für Excel, der ein Sicherheitsloch in der Tabellenkalkulation ausnutzt. Bislang habe Microsoft nur von einem Vorfall erfahren und derzeit laufen die Untersuchungen daran. Daher ist bislang auch unklar, welche Auswirkungen der Schadcode hat und ob er Dateien zerstört.

PHP für IBMs WebSphere Application Server

IBM gibt Code für die Apache Software Foundation frei. Mit dem PHP Integration Kit sollen Entwickler PHP in serviceorientierten Architekturen (SOA) verwenden können, die auf Basis der kostenlosen Edition des WebSphere Application Server laufen. Damit lässt sich die freie Skriptsprache neben Java mit dem auf Apache Geronimo basierenden Produkt verwenden. Die Apache Software Foundation erhielt außerdem freien Code von IBM, der dabei helfen soll, Rechenzentren zu automatisieren.

Ghostscript-Entwicklung unter der GPL

Verschmelzung mit ESP Ghostscript geplant. Der Postscript-Interpreter Ghostscript steht künftig grundsätzlich unter der GPL, gab Entwickler Raph Levien bekannt. In der Vergangenheit wurde die freie Variante immer erst mit Verzögerung nach der proprietären Version veröffentlicht. Durch den Schritt soll die freie Variante alle neuen Funktionen unterstützen und könnte auch mit ESP Ghostscript verschmelzen.

Vista-Notebooks bald standardmäßig mit Hybrid-Festplatte?

Windows-Logo-Programm schreibt Hybrid-Festplatten ab Juni 2007 vor. Notebook-Hersteller, die ein Windows-Vista-Logo auf ihre Geräte pappen wollen, müssen ab Sommer 2007 Hybrid-Festplatten verbauen. Notebooks mit herkömmlichen Festplatten verweigert Microsoft dann ein entsprechendes Vista-Logo. Ein Hybrid-Laufwerk kombiniert eine herkömmliche Festplatte mit Flash-Speicher, was die Bootzeiten des Betriebssystems verkürzen soll.

Alky soll Windows-Spiele auf MacOS X bringen

Software konvertiert Windows-Binarys. Alky ist ein Werkzeug, das ausführbare Windows-Dateien in Binarys für MacOS X und Linux konvertieren soll. Das Open-Source-Projekt arbeitet dafür an einer Bibliothek, die den Anwendungen die benötigten Windows-APIs zur Verfügung stellt. Für MacOS X soll die Umsetzung bereits gut funktionieren, was jedoch nicht heißt, dass sich die Anwendungen auch ausführen lassen.
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Firefox-Erweiterung liefert Ergebnisse zur Fußball-WM

Firefox-Anbindung an Fußball-WM-Website Joga.com. Nachdem mit FootieFox bereits eine Erweiterung für Firefox verfügbar ist, welche die Spielergebnisse der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft einblendet, bietet nun auch Mozilla in Zusammenarbeit mit Google eine funktionell vergleichbare Firefox-Erweiterung. Die als "Joga.com Companion" bezeichnete Erweiterung ist mit der von Google und Nike betriebenen Fußball-WM-Webpräsenz Joga.com verknüpft.
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Windows und MacOS X auf Intel-Macs im Duett (Update)

Parallels Desktop: Virtualisierung für Intel-Macs ist fertig. Die mittlerweile als Parallels Desktop bekannte Virtualisierungslösung für Intel-Macs ist fertig und soll im Laufe des heutigen 15. Juni 2006 erscheinen. Der auf einem Hypervisor basierende PC-Emulator erlaubt es, auf Intel-Macs mehrere Betriebssysteme gleichzeitig zu nutzen. Die finale Version enthält dabei auch den Parallels Compressor, um die Dateigröße von virtuellen Maschinen mit Windows-Installation zu verkleinern.

Arbeitet Microsoft bereits am Service Pack 4 für Windows XP?

Vermutlich noch zwei Service Packs für Windows XP geplant. Im Internet bahnt sich ein Gerücht seinen Weg, wonach Microsoft bereits ein viertes Service Pack für Windows XP plane. Zunächst ist für die zweite Jahreshälfte 2007 das Service Pack 3 für Windows XP vorgesehen. Welche Änderungen die kommenden Service Packs bringen werden, ist noch nicht bekannt.

SanDisk möchte freie Firmware für MP3-Player

Rockbox-Team soll Firmware für Sansa E200 portieren. Das Rockbox-Projekt, das eine freie Firmware für diverse MP3-Player programmiert, soll die eigene Software nun auf SanDisks Sansa-E200-Player portieren. Ein entsprechendes Gerücht kursiert schon länger im Internet, nun hat Entwickler Daniel Stenberg Details bekannt gegeben - auf technische Dokumentationen müssen sie demnach weiter verzichten.

Entwicklung von Suse Linux 10.2 beginnt

Erste Alpha-Version der Distribution erschienen. Das OpenSuse-Projekt hat eine erste Alpha-Version der nächsten Suse-Linux-Ausgabe 10.2 veröffentlicht. Die Version 10.1 der Distribution war Mitte Mai 2006 erschienen und bildet auch den Grundstock für die erste Entwicklerversion, die bisher nur wenige aktualisierte Pakete bietet.

Coral Consortium will DRM-Grenzen überwinden

Spezifikation einer "Home Media Domain" veröffentlicht. Das "Coral Consortium" will eine allgemeine Basis für Digital Rights Management (DRM) schaffen und so für eine Interoperabilität der unterschiedlichen Systeme sorgen. Nun legten die Unternehmen eine erste Version ihres Interoperabilitäts-Frameworks sowie die Spezifikation einer "Home Media Domain" vor.
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Der wunde Punkt in Gmail-Adressen

Google berücksichtigt keine Punktangaben im E-Mail-Kontonamen. Wer endlich eine Einladung für Googles E-Mail-Dienst Gmail alias Google Mail erhalten hat und nun grübelt, an welcher Stelle des Nutzernamens er einen Punkt setzt, kann seinem Denkorgan eine Pause gönnen. Wie der Google-Support erklärt, bleiben gesetzte Punkte im Kontonamen unberücksichtigt.

Experiment: Kaum Gefahr durch Fehler in Windows-Treibern

Sicherheitslücken in Kernel-Treibern nur sehr schwer auszunutzen. Im Rahmen einer Konferenz zu Computersicherheit stellten Experten von Intel und McAfee ihre Ergebnisse zu Experimenten mit Sicherheitslücken in Windows-Treibern vor. Das Ergebnis: Selbst wenn die Treiber mit allen Rechten laufen, lassen sich Lücken darin nur schwer nutzen, um einen Rechner unter fremde Kontrolle zu bringen.

Google Talk für BlackBerry auch für deutsche Kunden

Instant-Messenger-Client auf Jabber-Basis für BlackBerry-Geräte. Ohne jegliche Ankündigung hat Research In Motion (RIM) die Download-Seite für den Google-Talk-Client für BlackBerry-Geräte überarbeitet. Nun können auch deutsche Nutzer den Jabber-Client herunterladen, um diesen auf einem BlackBerry zu installieren. So kommuniziert der BlackBerry-Nutzer unterwegs über das Jabber-Netzwerk.

Cedega 5.2 unterstützt Oblivion unter Linux

Software wählt automatisch optimale Voreinstellungen für Spiele aus. TransGaming hat das auf Spiele optimierte Windows-API für Linux nun in der Version 5.2 veröffentlicht. Darin nutzt die auf Wine basierende Software eine Datenbank, um unterstützte Spiele mit den optimalen Voreinstellungen zu installieren und unterstützt nun auch aktuelle Versionen der Bibliothek D-Bus. Zudem läuft Elder Scrolls IV: Oblivion nun mit Cedega.

Final-Version von Skype 2.5 ist fertig

Mehrere Neuerungen für Instant-Messaging- und VoIP-Software. Ab sofort steht Skype 2.5 als Final-Version zum Download bereit und lässt damit den knapp sechswöchigen Beta-Test hinter sich. Bislang gibt es die neue Version allerdings nur für die Windows-Plattform. Die Instant-Messaging- und VoIP-Software versteht nun VoIP-Diskussionsgruppen, bietet einen SMS-Versand und erlaubt einen bequemeren Zugriff auf Outlook-Kontakte. Die angekündigte PayPal-Anbindung fehlt allerdings noch.

UnixLite: Betriebssystem als Lehrmaterial

In C++ geschriebenes Unix ist binärkompatibel zu Linux. Das an der Nanjing University of Aeronautics and Astronautics entwickelte, freie Betriebssystem UnixLite ist eine schlanke Unix-Version, die sich vor allem zu Lehrzwecken eignen soll, aber beispielsweise auch in Embedded-Geräten eingesetzt werden kann. Der Kernel des in C++ geschriebenen UnixLite soll nur etwa 20.000 Code-Zeilen umfassen.

Vier gefährliche Windows-Sicherheitslecks

Sicherheits-Patches korrigieren sieben Windows-Fehler. Microsoft beseitigt am Juni-Patch-Day 2006 außer den Sicherheitslücken in Office, im Exchange Server, im Windows Media Player und im Internet Explorer auch sieben Windows-Löcher. Von diesen Sicherheitslöchern stuft Redmond die Hälfte als gefährlich ein, weil darüber entweder beliebiger Programmcode eingeschleust werden oder sich ein Angreifer eine umfassende Kontrolle verschaffen kann.

Protest gegen Zwangsnutzung von Skype

Wer 180 Tage nicht per SkypeOut telefoniert, verliert sein Guthaben. Das Prepaid-Guthaben von Skype-Kunden verfällt, wenn sechs Monate lang kein gebührenpflichtiger Anruf getätigt wird. Viele Anwender empfinden dies als Zumutung. Skype führt buchhalterische Gründe für den Guthaben-Verfall an.

Sicherheits-Scanner Nmap 4.10 erschienen

Programm erkennt mehr Betriebssysteme und Protokolle. Der freie Sicherheits-Scanner Nmap ist jetzt in der Version 4.10 verfügbar, die eine erweiterte Datenbank bietet, um noch mehr Betriebssysteme und Protokolle zu erkennen. Zudem ignoriert die Software nun bestimmte Port-Zustände, um so beispielsweise nicht hunderte gesperrte Ports einzeln aufzulisten. Die aktuelle Version korrigiert außerdem einige Fehler, die in der Vorversion entdeckt wurden.

Sieben gefährliche Sicherheitslücken im Internet Explorer

Sammel-Patch beseitigt acht Sicherheitslecks in Microsofts Browser. Mit einem Sammel-Patch korrigiert Microsoft gleich acht Sicherheitslücken im Internet Explorer, wovon fünf als gefährlich einzustufen sind. Der Sammel-Patch vom Juni 2006 korrigiert zudem zwei Spoofing-Lecks in Microsofts Browser. Außerdem stehen Patches für den JScript-Interpreter und die ART-Grafikbibliothek bereit. Über viele der nun bekannt gewordenen Sicherheitslücken können Angreifer beliebigen Programmcode ausführen und sich so eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen.
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Flickr-Konkurrent von Google

Google stellt "Picasa Web Albums" vor. Mit Picasa Web Albums arbeitet Google an einer Plattform für Online-Foto-Alben, die in gewisser Weise eine Konkurrenz zu Yahoos Flickr darstellt. Die "Picasa Web Albums" sollen es möglichst einfach machen, Freunden die eigenen Bilder online zur Verfügung zu stellen, der bei Flickr im Vordergrund stehende Community-Aspekt kommt dabei noch zu kurz.

Win4Lin bringt Windows-Applikationen ins Netz

Linux-Server stellt Windows-Anwendungen bereit. Win4Lin hat mit dem Virtual Desktop Server eine Software veröffentlicht, die Windows-Anwendungen Clients von einem zentralen Linux-Server aus zur Verfügung stellt. Win4Lin nutzt Virtualisierung, um Windows-Programme unter Linux auszuführen und verspricht eine nahezu native Geschwindigkeit. Das Server-Produkt soll sich sowohl im lokalen Netzwerk als auch im Rechenzentrum einsetzen lassen, womit der Anbieter auch Application Service Provider ansprechen möchte.

Kunden sollen Microsoft zu mehr Interoperabilität verhelfen

Microsoft gründet Interoperability Customer Executive Council. Mit dem neu formierten "Interoperability Customer Executive Council" will Microsoft Optimierungspotenzial in Sachen Interoperabilität in seiner Software, aber auch allgemein in der Software-Industrie aufdecken. Da IT-Landschaften zunehmend heterogen gestellt würden, komme dem Thema Interoperabilität eine steigende Bedeutung zu. Selbst wolle man Produkte ausliefern, die vom Design her interoperabel seien.

Sicherheits-Patches für Windows Media Player und Office

Gefährliche Sicherheitslücken in Word, PowerPoint und im Windows Media Player. Für die beiden Office-Komponenten Word und PowerPoint, für den Windows Media Player sowie für den Exchange Server hat Microsoft Sicherheits-Updates am diesmonatigen Patch-Day veröffentlicht. Die beiden Sicherheitslecks in den Office-Applikationen und der Fehler im Windows Media Player werden als kritisch bewertet, weil Angreifer beliebigen Programmcode ausführen können. Das Sicherheitsloch in Exchange betrachtet Microsoft als weniger gefährlich.