VMware für Mac als Beta erschienen
Einen ersten Ausblick auf die Funktionen von "Fusion" gab VMware bereits im November 2006 auf seiner Hausmesse VMworld. Damals wurde auch die nun verfügbare öffentliche Beta-Version in Aussicht gestellt. VMware Fusion soll einen Funktionsumfang bieten, der zwischen VMware Workstation und Player liegt und setzt auf die so genannte "VMware Hosted Virtualization Platform", die auch die Basis der anderen Produkte bildet. Daher ist Fusion kompatibel mit anderer VMware-Software und erlaubt es, beispielsweise mit VMware Workstation erstellte virtuelle Maschinen laufen zu lassen.
Fusion unterstützt verschiedene 32- und 64-Bit-Betriebssysteme als Gast, darunter auch Windows Vista. Die Virtual-SMP-Funktion nutzt die von Apple verbauten Intel-Core-Duos aus und stellt dem Gastsystem so zwei virtuelle Prozessoren zur Verfügung. Hinzu kommt die Unterstützung für USB 2.0 mit voller Geschwindigkeit. Wie auch bei VMware Workstation gibt es darüber hinaus virtuelle Netzwerkschnittstellen und die Möglichkeit, auf CDs und DVDs zuzugreifen.
Über Shared-Folder lassen sich Dateien zwischen dem Host- und dem Gastsystem austauschen, was allerdings auch direkt per Drag-and-Drop und Copy-and-Paste möglich ist. Dies funktioniert sowohl mit Linux- als auch mit Windows-Gästen. Weiterhin gibt die Software beim Einsatz auf Notebooks Informationen über den Batterieladestand an das Gastbetriebssystem weiter. Im Vollbildmodus muss der Anwender also nicht fürchten, dass der Strom plötzlich weg ist.
Die Beta-Version von VMware Fusion steht nach der Registrierung bei VMware zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Virtuelle Maschinen zum Ausprobieren gibt es kostenlos auf dem Virtual Appliance Marketplace(öffnet im neuen Fenster) .



