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Opera 9.1 mit Phishing-Schutz erschienen

Phishing-Daten kommen von GeoTrust und PhishTank

Der norwegische Browser Opera ist in der Version 9.1 erschienen und wartet nun unter anderem mit einem datenbankbasierten Phishing-Schutz auf, der Nutzer in Echtzeit vor betrügerischen Webseiten schützen soll. Dabei setzt Opera auf die Zusammenarbeit mit GeoTrust und PhishTank.

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Phishing-Seite
Phishing-Seite
Der bislang noch sehr rudimentäre Phishing-Schutz in Opera bezog sich nur auf die Anzeige des Verschlüsselungsstatus einer Webseite. Dazu wurde der Zertifikatinhaber genannt, damit versierte Nutzer Phishing-Angriffe erkennen können. Für den Durchschnittsanwender stellt dies aber keinen sonderlich wirksamen Schutz dar, was sich mit der Version 9.1 nun ändern soll.

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Verifizierte Seite
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Opera 9.1 greift auf die Phishing-Datenbank von GeoTrust zurück, die beim Aufruf von Webseiten befragt wird. Beim Besuch einer bisher nicht bekannten Webseite überträgt Opera den Domain-Namen und einen Hash-Wert der URL. Die gesamte URL wird aus Datenschutzgründen nicht übermittelt. Die Norweger betonen, dass die Daten nicht an Dritte weitergegeben und nur auf Opera-eigenen Servern verarbeitet werden. Zudem werden hierbei keine personenbezogenen Daten wie Cookies oder IP-Adressen übertragen.

Die übermittelten Daten werden in einer von jedem einsehbaren Textdatei abgelegt, so dass sich misstrauische Gemüter ohne großen Aufwand informieren können, was für Daten an Opera übertragen wurden, verspricht das Unternehmen.

Opera 9.10
Opera 9.10
Nach der Prüfung sendet Opera an den Browser ein XML-Dokument, in dem vermerkt ist, ob eine Webseite als sicher oder unsicher eingestuft wurde. Die Daten sicherer Webseiten werden dazu lokal gespeichert, so dass diese nicht immer wieder von Neuem geladen werden müssen. Dies gilt auch für bislang unbekannte Webseiten, allerdings behält der Browser diese Daten nicht so lange, um Fehlinformationen zu vermeiden.

Im Browser macht sich der Phishing-Schutz so bemerkbar, dass vertrauenswürdige Webseiten mit einem "i"-Symbol in der Adressleiste erscheinen, während nicht bekannte Webseiten ein "?" erhalten. Wurden Seiten als Phishing-Seiten erkannt, wird der Zugriff auf die Webseite blockiert.

Mit diesem Verfahren will Opera einen guten Kompromiss zwischen einem wirksamen Phishing-Schutz und der Wahrung der Privatsphäre des Nutzers gefunden haben. Dabei greift Opera auch auf PhishTank zurück, ein von OpenDNS zusammen mit Nutzern betreuter Dienst zur gemeinschaftlichen Erfassung von Daten zu Phishing-Angriffen.

Die neue Opera-Version behebt einige Programmfehler und soll allgemein stabiler laufen. Unter anderem wurde die Tastatur-Navigation in Frames überarbeitet und der Browser sollte bei Nutzung von Gmail oder Google Maps nicht mehr abstürzen. Mit Opera 9.1 wird das Datenformat der Wand-Datei verändert, in der Kennwörter für Webseiten gespeichert werden. Damit ist ein Wechsel zu einer früheren Opera-Version nicht mehr möglich, sobald die aktuelle Version installiert wurde.

Opera 9.1 steht ab sofort unter opera.com für Windows, Linux, Solaris und MacOS X zum Download bereit.



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anobium 08. Mär 2007

Habe ich gerade ausprobiert. Funktioniert nicht - die gesuchte Website taucht immer noch...

BSDDaemon 19. Dez 2006

Es gibt das Mozilla Archive Format... macht exakt das selbe. Da sowas kaum bis überhaupt...

Sukram71 19. Dez 2006

KRIIIIIEEEEEG !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

ryoku 18. Dez 2006

Okay, habe es schon selber gefunden :) Lesezeichen Manager -> Rechtsklick -> Ansicht...

k-weddige 18. Dez 2006

Wo bekommt Opera die WhiteList her? Bei PhishTank konnte ich nichts vergleichbares...


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