Opera 9.1 mit Phishing-Schutz erschienen
Die übermittelten Daten werden in einer von jedem einsehbaren Textdatei abgelegt, so dass sich misstrauische Gemüter ohne großen Aufwand informieren können, was für Daten an Opera übertragen wurden, verspricht das Unternehmen.
Im Browser macht sich der Phishing-Schutz so bemerkbar, dass vertrauenswürdige Webseiten mit einem "i"-Symbol in der Adressleiste erscheinen, während nicht bekannte Webseiten ein "?" erhalten. Wurden Seiten als Phishing-Seiten erkannt, wird der Zugriff auf die Webseite blockiert.
Mit diesem Verfahren will Opera einen guten Kompromiss zwischen einem wirksamen Phishing-Schutz und der Wahrung der Privatsphäre des Nutzers gefunden haben. Dabei greift Opera auch auf PhishTank zurück, ein von OpenDNS zusammen mit Nutzern betreuter Dienst zur gemeinschaftlichen Erfassung von Daten zu Phishing-Angriffen.
Die neue Opera-Version behebt einige Programmfehler und soll allgemein stabiler laufen. Unter anderem wurde die Tastatur-Navigation in Frames überarbeitet und der Browser sollte bei Nutzung von Gmail oder Google Maps nicht mehr abstürzen. Mit Opera 9.1 wird das Datenformat der Wand-Datei verändert, in der Kennwörter für Webseiten gespeichert werden. Damit ist ein Wechsel zu einer früheren Opera-Version nicht mehr möglich, sobald die aktuelle Version installiert wurde.
Opera 9.1 steht ab sofort unter opera.com(öffnet im neuen Fenster) für Windows, Linux, Solaris und MacOS X zum Download bereit.
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