Apples Betriebssystem OS X 10.9 alias "Mavericks" steht ab sofort kostenlos zum Download bereit. Das Update soll auf Macbooks um eine Stunde verlängerte Browsing-Sessions und um eineinhalb Stunden längere Videoabende mit einer Akkuladung ermöglichen.
Der VPN-Anbieter Cryptoseal stellt seinen Dienst für Privatkunden ein. Er könne die Anonymität seiner Nutzer nicht mehr garantieren, so die Begründung. Sämtliche Schlüssel seien bereits gelöscht worden.
Update Die neue Regierung müsse Konsequenzen aus dem NSA-Skandal ziehen, fordern Netzpolitiker der SPD. Das dürfte in den Koalitionsverhandlungen mit der Union nicht unbedingt auf Zustimmung stoßen.
Mit Project Shield will Google Websites weltweit vor DoS-Angriffen schützen, mit der Digital Attack Map Angriffe in Echtzeit visualisieren und mit der Browsererweiterung uProxy für einen ungefilterten Internetzugang sorgen.
Sicherheitsforscher wollen Truecrypt einer gründlichen Sicherheitsprüfung unterziehen und es auf mögliche Hintertüren überprüfen. Dafür wurden innerhalb weniger Tage 36.000 Dollar an Spenden gesammelt.
Die Telekom plant zum Schutz vor Überwachung eine nationale Cloud und ein innerdeutsches E-Mail-Netz. Die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes, ist dagegen. Daten in nationale Grenzen einzusperren, sei wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Die Anti-Leak-Software der NSA in Hawaii war laut einem neuen Bericht nicht auf dem neuesten Stand - entsprechend einfacher hatte es Edward Snowden, an seine Geheimdokumente zu gelangen.
Update Unter dem Eindruck der Snowden-Enthüllungen hat sich das EU-Parlament über Themen wie das Recht auf Vergessenwerden, die Datenweitergabe an Drittstaaten und das Profiling von Nutzerdaten geeinigt und stimmt am Montag darüber ab. Die EU-Regierungen sind dagegen noch uneins.
Edward Snowden hat mit der New York Times über verschlüsselte Kanäle ein Interview geführt. Darin bekennt er, sein NSA-Archiv nicht mit nach Russland gebracht, sondern es bei Journalisten gelassen zu haben.
Drei US-Sicherheitsexperten haben Schwachstellen in den Systemen von Versorgungsunternehmen in Kanada und den USA aufgedeckt. Dadurch könnten Steuerungsrechner lahmgelegt oder sogar übernommen werden.
Die Bundesregierung hat erstmals Angaben dazu veröffentlicht, wie viele Autokennzeichen bei der Fahndung nach dem "Autobahn-Schützen" gescannt wurden. Der BKA-Chef hatte gefordert, auch die Daten der Lkw-Mauterhebung nutzen zu können.
Der Europäische Gerichtshof hat die Klage eines Bochumers gegen die Speicherung von Fingerabdrücken im Reisepass abgewiesen. Die Fingerabdrücke zu nehmen, stelle zwar einen Eingriff in die Privatsphäre dar. Die Richter halten dies im Interesse des Gemeinwohls aber für gerechtfertigt.
Traditionell gibt sich Canonical in den kurzlebigen Zwischenversionen von Ubuntu äußerst experimentell. Diesmal fallen die Neuerungen in der Desktopversion jedoch bescheiden aus. Die Entwickler konzentrieren sich stattdessen auf Ubuntu Touch und Mir, die allerdings noch nicht nutzbar sind.
Samsung hat für deutsche Kunden das Update auf Android 4.3 alias Jelly Bean für das Galaxy S4 LTE veröffentlicht. Mit dem Update wird auch die Sicherheitslösung Knox auf das Smartphone gebracht.
Obwohl es sonst wie die früheren Service Packs gehandhabt wird, liefert Microsoft Windows 8.1 nicht über die Funktion Windows Update aus. Die neue Version dennoch zu erhalten, ist einfach, auch wenn danach etwas Handarbeit nötig ist.
Der Aviate-Launcher passt sich dem Nutzerverhalten an und liefert Apps und Informationen auf dem Android-Startbildschirm je nach Tageszeit und Ort. Die dafür nötigen privaten Informationen wie die Heimatadresse waren bisher allerdings für jeden unverschlüsselt einsehbar.
Die Spitze des US-Militärgeheimdienstes NSA will einem Medienbericht zufolge demnächst aufhören. Das könnte US-Präsident Obama Spielraum geben, den Dienst neu zu organisieren.
Eine offene Gesellschaft braucht Whistleblower, und die brauchen Schutz. Ein neuer anonymer Briefkasten bietet ihn. Der Programmierer und Netzaktivist Aaron Swartz hat ihn entwickelt, sein Code ist quelloffen.
Experten haben Sicherheitslücken im Schiffsüberwachungssystem AIS gefunden, über das Schiffsdaten übertragen werden. Durch die Schwachstellen können Daten gefälscht, Geisterschiffe erschaffen oder echte an eine vermeintlich andere Position versetzt werden.
Update Durch seine Enthüllungen der NSA-Spionagemethoden ist der Journalist Glenn Greenwald weltweit bekanntgeworden. Nun beendet er seine Zusammenarbeit mit dem britischen Guardian für den "Job seines Lebens". Ebay-Gründer Omidyar will dafür 250 Millionen Dollar in die Hand nehmen.
Nicht nur der DIR-100 in Revision A, auch der DI-524UP ist von der kürzlich entdeckten Backdoor betroffen. D-Link hat sich nun entschlossen, für diese beiden Router eine neue Firmware zu erstellen, die den Fehler beheben soll.
Blackberry beteuert in seiner tiefsten Krise, dass "schwierige Veränderungen notwendig" seien, um die Firma für die Zukunft zu stärken. Angesichts massiv sinkender Marktanteile betont der Hersteller, dass Blackberry eben "nicht für jeden Kunden gemacht" sei.
Wer seine E-Mails noch bei Lavabit hat, kann darauf bis Samstag zugreifen. So lange will der E-Mail-Provider seinen Dienst reaktivieren. Nutzer können ihr Passwort ändern und erhalten einen neuen SSL-Schlüssel.
In der in Deutschland verkauften Revision A des Routers DIR-100 gibt es eine gefährliche Hintertür. Damit können Angreifer auf einfache Weise auf die Konfiguration des Geräts zugreifen und den Internetanschluss für eigene Zwecke missbrauchen.
Das nächste große Ding nach Oculus Rift? Mit Cast AR möchten ehemalige Valve-Mitarbeiter ein neuartiges System für Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen etablieren. Per Kickstarter haben Unterstützer dafür schon einen großen Teil der angestrebten 400.000 US-Dollar bereitgestellt.
Die NSA greift massenhaft E-Mail-Adressen und Kontakte aus Buddy-Listen ab. Täglich sollen es mehrere Hunderttausend Daten sein. Die NSA kooperiert dabei mit ausländischen Geheimdiensten und Telekommunikationsfirmen.
US-Forscher haben herausgefunden, dass sich Smartphones anhand ihres Beschleunigungssensors identifizieren lassen. Außenstehende können dann die Internetaktivitäten verfolgen. Auch Lautsprecher und Mikrofon stellen eine Sicherheitslücke dar.
Der chinesische Netzausrüster Huawei steht in den USA schon länger unter Verdacht, seine Geräte könnten als Einfallstore für staatliche Hacker dienen. Die Vorwürfe seien nicht belegt, sagte Firmenchef Guo nun in einem Interview.
Ein Hacker hat das Twitter-Nutzerkonto von einem Manager von Riot Games unter seine Kontrolle gebracht - und ist so angeblich an den Quellcode eines Kartenspiels im Universum von League of Legends gelangt.
Die Deutsche Telekom will ausländischen Geheimdiensten das Ausspionieren von Daten erschweren. Laut einem Medienbericht plant der Konzern, den E-Mail-Verkehr nur noch über Knotenpunkte in Deutschland laufen zu lassen.
Maschinen sind längst dabei, unsere Welt zu verändern, uns zu ersetzen. Constanze Kurz und Frank Rieger vom CCC haben für ihr Buch "Arbeitsfrei" die Roboter besucht.
Zwar ist Acta gestoppt worden, doch das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und den USA könnte die Verbraucherrechte durch die Hintertür ebenfalls aushebeln. Die Unternehmen würden über das Gesetz gestellt, befürchten Experten.
Edward Snowden hat derzeit viel Heimatbesuch in seinem Moskauer Asyl. Vier Whistleblower übergaben ihm persönlich einen Preis, sein Vater ist ebenfalls angereist.
Der Erfolg von Googles Bug-Bounty-Programmen soll ausgeweitet werden. Geld gibt es aber nicht für Security-Fixes und Bugs, sondern für sicherheitsrelevante Umbauarbeiten an kritischer Software wie OpenSSH, BIND, Zlib oder dem Linux-Kernel.
Das X.org-Team weist auf einen Fehler in der Speicherverwaltung hin. Eigentlich ein üblicher Bug, doch dieser existierte über 20 Jahre und ist vermutlich in allen derzeit verwendeten X.org X-Servern vorhanden.
Microsoft hat ein Update für Windows 7 veröffentlicht, das der bequemen Bereinigung der Systempartition dient. Der Nutzer kann damit alte Patches und Updates löschen, so dass dem Nutzer mehr Platz auf der Systempartition zur Verfügung steht.
Weil die Daten seiner Kunden an die Behörden ausgehändigt werden sollten, hat Lavabit-Betreiber Levison den Dienst geschlossen. Allerdings war der Mailprovider nicht ganz so unkooperativ, wie es bisher den Anschein hatte.
Der Entdecker einer Lücke in Windows 8.1 erhält von Microsoft 100.000 US-Dollar. Das Unternehmen hat den Betrag nun erstmals ausgezahlt, das Angebot gilt weiterhin. Allerdings muss es sich um neuartige Angriffsvektoren handeln.
Seine Entscheidung, der HTML-Arbeitsgruppe des W3C das Thema DRM-Systeme für HTML zu übertragen, hat viel Kritik ausgelöst. Nun versucht W3C-Direktor Tim Berners-Lee zu beschwichtigen.
Update Landesdatenschützer Thilo Weichert hat den ersten Prozess um ein Verbot von Facebook-Fanseiten verloren. Die Betreiber von Fanseiten sind nicht für Facebooks Umgang mit den Daten verantwortlich.
Das BSI hat Mindeststandards für sichere SSL-/TLS-Verbindungen herausgegeben. Bislang hält sich keine einzige Behörde daran - nicht einmal das BSI selbst. Die Empfehlungen enthalten außerdem sachlich falsche Informationen.
Das BSI fordert, in den Regierungsstellen TLS 1.2 mit Perfect Forward Secrecy einzusetzen. Bis alles umgestellt ist, ginge auch noch übergangsweise TLS 1.0, wenn Maßnahmen gegen bekannte Angriffe ergriffen würden.
Zwei Männer haben jahrelang in Kleinanzeigenportalen Elektronikgeräte gegen Vorkasse angeboten, aber nie geliefert. Jetzt gab es Hausdurchsuchungen und Verhaftungen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Täter haben 200.000 Euro erbeutet.
Die NSA hat die Stromversorgung ihres neuen Datencenters in Utah offenbar nicht im Griff. Durch regelmäßige Überschläge sollen große Schäden an Geräten entstanden sein.
Die Entwickler des Messaging-Systems Whatsapp haben schwerwiegende Fehler bei der Implementierung des Verschlüsselungssystems gemacht. Möglicherweise lassen sich dadurch Nachrichten durch Angreifer entschlüsseln.
Update 1&1 will nichts über die Aktivitäten des BND am DE-CIX wissen. Doch die Firma geht davon aus, dass der gesamte über den DE-CIX laufende Netzverkehr und damit alle Provider betroffen sind, die ihre Daten an diesem Verbindungsknoten austauschen.