Abo
  • Services:
Anzeige
BKA
BKA (Bild: Fabrizio Bensch/Reuters)

Kennzeichenlesegeräte BKA scannt 3,8 Millionen Autokennzeichen

Die Bundesregierung hat erstmals Angaben dazu veröffentlicht, wie viele Autokennzeichen bei der Fahndung nach dem "Autobahn-Schützen" gescannt wurden. Der BKA-Chef hatte gefordert, auch die Daten der Lkw-Mauterhebung nutzen zu können.

Anzeige

Das BKA hat im Jahr 2013 für Ermittlungen automatisch Millionen Autokennzeichen gescannt. Sechs Geräte erfassten an 14 Tagen 3,8 Millionen Kennzeichen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung an die Fraktion der Partei Die Linke hervor.

Darin heißt es: "Im Zeitraum vom 3. Dezember 2012 bis 23. Juni 2013 wurden sechs automatische Kennzeichenlesegeräte (AKLS) mit jeweils zwei Stationen (eine Station je Fahrtrichtung) an folgenden Autobahnen betrieben: A 61 (Kreuz Meckenheim), A 4 (Kreuz Düren), A 5 (Ausfahrt Karlsruhe-Durlach), A 6 (Sinsheim) und A 3 (Einhausung Hösbach sowie Elzer Berg bei Limburg) und eine Station bei Medenbach."

Es seien an insgesamt 14 Tagen Datensicherungen mit einem Gesamtumfang von insgesamt 3.810.438 Kennzeichen gemacht worden. Zudem erfolgten "weitere Sicherungen" bei Verdachtsfällen, die aber in Absprache mit den zuständigen Staatsanwaltschaften durch das BKA wieder gelöscht worden seien.

"Durch die erfolgten Löschungen kann zum Gesamtumfang dieser temporär gespeicherten Daten keine Aussage getroffen werden", erklärte die Regierung. "Die Daten wurden auf einem Vor-Ort-Server gespeichert."

Über die Ermittlungen des Bundeskriminalamts zu Schüssen auf Laster auf Autobahnen wurde bereits in den Medien berichtet. Dabei erhob das BKA auch rund 600.000 Mobilfunk-Datensätze.

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) bedankte sich im Oktober 2013 beim Bundeskriminalamt und den Länderpolizeien, die an der Ergreifung des mutmaßlichen "Autobahn-Schützen" mitgewirkt hatten, mit der Verleihung eines Preises. BKA-Präsident Jörg Ziercke nahm die Auszeichnung entgegen. Ziercke forderte dabei, dass es rechtlich in Deutschland möglich sein sollte, die Daten aus der Lkw-Mauterhebung zu nutzen. "Dann hätten wir den Fall schneller abschließen können." Datenschützer wenden dagegen ein, dass damit Bewegungsprofile der gesamten autofahrenden Bevölkerung erstellt werden könnten.

Der "Autobahn-Schütze" hatte seit Juli 2008 mehr als 700-mal auf Autotransporter geschossen und dabei eine Frau lebensgefährlich verletzt.


eye home zur Startseite
Natchil 19. Okt 2013

Habe ich was verpasst?

Anonymer Nutzer 19. Okt 2013

Irgendwie erbärmlich xD Da hat die CDU es also wirklich geschafft, sich nach den ganzen...

myztic 18. Okt 2013

Ich schrieb ja auch, dass ich gegen die Totalüberwachung bin. Ich finde aber auch, dass...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf
  2. Daimler AG, Sindelfingen
  3. UTILITY PARTNERS GmbH, Raum Stuttgart
  4. BWI GmbH, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit dem Gutscheincode PSUPERTECH

Folgen Sie uns
       


  1. MG07ACA

    Toshiba packt neun Platter in seine erste 14-TByte-HDD

  2. Sysinternals-Werkzeug

    Microsoft stellt Procdump für Linux vor

  3. Forschungsförderung

    Medizin-Nobelpreisträger Rosbash kritisiert Trump

  4. Sicherheit

    Keylogger in HP-Notebooks gefunden

  5. IBM AC922

    In Deep Learning schlägt der Power9 die X86-Konkurrenz

  6. FTTH

    Telekom kündigt weitere Glasfaser-Stadt an

  7. 2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer

    Das sekundengenaue Handyticket ist möglich

  8. Super Mario

    Computerspiele könnten vor Demenz schützen

  9. Playstation VR

    Weniger als drei Prozent der PS4-Besitzer haben das Headset

  10. Cryptokitties

    Mein Leben als Kryptokatzenzüchter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
China: Die AAA-Bürger
China
Die AAA-Bürger
  1. Microsoft Supreme Court entscheidet über die Zukunft der Cloud

Berlin: Verfassungsschutz hat Lizenz zur Gesichtserkennung
Berlin
Verfassungsschutz hat Lizenz zur Gesichtserkennung
  1. Finnairs Gesichtsscanner ausprobiert Boarden mit einem Blick in die Kamera

Watch Series 3 im Praxistest: So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
Watch Series 3 im Praxistest
So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
  1. Apple Watch Apple veröffentlicht WatchOS 4.2
  2. Alivecor Kardiaband Uhrenarmband für Apple Watch zeichnet EKG auf
  3. Smartwatch Die Apple Watch lieber nicht nach dem Wetter fragen

  1. Re: Fuckt mich hart ab!!!

    Prypjat | 14:28

  2. Re: Türblockierer als Lösung

    Dino13 | 14:28

  3. Artikel gelesen?

    Pecker | 14:28

  4. Re: Nehmt einfach den legalen Weg und fertig

    DooMRunneR | 14:28

  5. Festhalten an alten Systemen

    /mecki78 | 14:28


  1. 14:46

  2. 13:30

  3. 13:10

  4. 13:03

  5. 12:50

  6. 12:30

  7. 12:12

  8. 12:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel