Zu wenig Bandbreite: Snowden-Arbeitsplatz hatte keinen aktuellen Anti-Leak-Schutz

Die Anti-Leak-Software der NSA in Hawaii war laut einem neuen Bericht nicht auf dem neuesten Stand - entsprechend einfacher hatte es Edward Snowden, an seine Geheimdokumente zu gelangen.

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NSA-Hauptquartier: Millionen von Schadsoftwareinstallationen automatisiert kontrollieren
NSA-Hauptquartier: Millionen von Schadsoftwareinstallationen automatisiert kontrollieren (Bild: NSA)

Der Arbeitsplatz von Edward Snowden bei der NSA in Hawaii hatte zu wenig Bandbreite, um aktuelle Anti-Leak-Software zu installieren. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters mit Bezug auf anonyme Quellen. Durch die veraltete Software soll es Snowden zumindest erleichtert worden sein, an Tausende von US-Geheimdokumenten der NSA zu gelangen.

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An anderen NSA-Niederlassungen in aller Welt sei die von dem US-Unternehmen Raytheon Co. hergestellte Software installiert worden, so die Medienberichte. Nach den Enthüllungen im Rahmen der Wikileaks-Manning-Affäre habe es sogar eine entsprechende präsidiale Anweisung gegeben. Eine Sprecherin der NSA habe nach einer Anfrage zu der Niederlassung in Hawaii jetzt ganz allgemein gesagt, dass die Behörde ihre Einrichtungen grundsätzlich nach allen staatlichen Vorgaben betreibe. Auf die NSA-Filiale in Hawaii geht sie nicht weiter ein.

Snowden hatte bei dem externen Dienstleister der NSA, Booz Allen Hamilton in Hawaii, gearbeitet, bis er sich Mitte 2013 in Hongkong mit ersten Enthüllungen an die Öffentlichkeit wandte. Derzeit befindet er sich in Russland. Auf Schutzsoftware ist er momentan nicht in besonderem Maße angewiesen: Sein Archiv mit Geheimdokumenten hat er nach eigenen Angaben an Journalisten übergeben.

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x-beliebig 21. Okt 2013

ich würde eher sagen es ist keine Ausrede, sondern eine Drohung an die anderen...

Endwickler 21. Okt 2013

Woran liegt das nur, dass so viel permanent und unnötig oft wiederholt einen Begriff...

Endwickler 21. Okt 2013

Wieder ein Argument für die Feder im permanenten Streit, ob sie denn stärker als das...

turageo 20. Okt 2013

Das sollte so sein und ist es auch in einigen Unternehmen, aber je nach Personalbudget...



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