• IT-Karriere:
  • Services:

Windows 8.1: Microsoft zahlt erstmals 100.000 Dollar für Sicherheitslücke

Der Entdecker einer Lücke in Windows 8.1 erhält von Microsoft 100.000 US-Dollar. Das Unternehmen hat den Betrag nun erstmals ausgezahlt, das Angebot gilt weiterhin. Allerdings muss es sich um neuartige Angriffsvektoren handeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Windows 8.1
Windows 8.1 (Bild: Microsoft)

James Forshaw von Context Information Security bekommt von Microsoft 100.000 US-Dollar. Das ist die höchste Summe, die das Unternehmen im Rahmen seines weiter andauernden Wettbewerbs zur Suche nach Sicherheitslücken im neuen Windows 8.1 ausschreibt. Je nach Schwere einer Lücke sind die Prämien unterschiedlich hoch. So hatte Forshaw schon für Fehlerberichte zum Internet Explorer einen geringeren Betrag erhalten.

Stellenmarkt
  1. Knappschaft Kliniken Service GmbH, Bochum
  2. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen

Den Höchstpreis zahlt Microsoft nur für neuartige Angriffsvektoren, also Methoden, die so noch nicht vorher bekannt waren. Worin der Angriff von Forshaw besteht, will das Unternehmen erst bekanntgeben, wenn die Lücke geschlossen ist. Das Programm läuft weiter, eine ausführliche Beschreibung der Teilnahmebedingungen gibt es bei Microsoft.

Bonus, wenn der Patch mitgeliefert wird

Dort ist unter anderem aufgeführt, dass der Fehler nicht nur beschrieben, sondern auch mit einem Exploit als Beispielcode belegt sein muss. Zudem gibt es einen Bonus von 50.000 US-Dollar, wenn der Entdecker gleich einen praktikablen Abwehrmechanismus mitliefert - also die Lücke selber schließt.

Das Angebot gilt weltweit, jede geschäftsfähige Person über 14 Jahren - oder deren gesetzliche Vertreter - kann teilnehmen. Ausgeschlossen sind natürlich Mitarbeiter von Microsoft und seinen Partnern. Letzteres ist in den Teilnahmebedingungen nicht genau definiert, es heißt nur, Angestellte, deren Unternehmen "mit Microsoft arbeitet", könnten nicht teilnehmen. Ob das beispielsweise auch PC-Hersteller betrifft, die Software von Microsoft beziehen, ist damit nicht klar gesagt. Im Zweifel sollte man wohl vorher bei Microsoft nachfragen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Borderlands: The Handsome Collection für 19,80€, XCOM 2 für 12,50€, Mafia: Definitive...
  2. 14,99€
  3. für PC, PS4/PS5, Xbox und Switch

Bachi 11. Okt 2013

Das ist doch ein prima Geschäftsmodell für Microsoft: Exploit für $100'000 einkaufen und...

Filius 10. Okt 2013

No, der bekommt einen Gratisaufenthalt in Guantánamo geschenkt.

IrgendeinNutzer 10. Okt 2013

Genau daran dachte ich auch.

Schnapsbrenner 10. Okt 2013

Coolio.


Folgen Sie uns
       


Sprachsteuerung mit Apple Music im Vergleich

Eigentlich sollen smarte Lautsprecher den Musikkonsum auf Zuruf besonders bequem machen - aber das gelingt oftmals nicht. Überraschenderweise spielen Siri, Google Assistant und Alexa bei gleichen Sprachbefehlen andere Sachen, obwohl alle auf Apple Music zugreifen.

Sprachsteuerung mit Apple Music im Vergleich Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /