Abo
  • Services:

Aviate: Intelligenter Android-Launcher mit Datenschutzproblem

Der Aviate-Launcher passt sich dem Nutzerverhalten an und liefert Apps und Informationen auf dem Android-Startbildschirm je nach Tageszeit und Ort. Die dafür nötigen privaten Informationen wie die Heimatadresse waren bisher allerdings für jeden unverschlüsselt einsehbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Der neue Aviate-Launcher speichert Nutzerdaten unverschlüsselt.
Der neue Aviate-Launcher speichert Nutzerdaten unverschlüsselt. (Bild: Aviate)

Der im Juli 2013 erstmals präsentierte Android-Launcher Aviate soll Nutzern je nach Situation passende Apps und Informationen anzeigen, indem er die Tageszeit und den aktuellen Ort berücksichtigt. So werden morgens beispielsweise Informationen zum Wetter und Termine angezeigt, während nachmittags im Büro Arbeitsprogramme dargestellt werden. In Restaurants soll der Launcher Informationen zu angebotenen Speisen geben. Das Konzept erinnert ein wenig an die Funktionsweise von Google Now.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Nürnberg
  2. Universität Hamburg, Hamburg

Die auf dem Startbildschirm verfügbare App-Auswahl wird dabei vom Aviate-Launcher bestimmt, kann jedoch vom Nutzer bearbeitet werden. Über Wischgesten hat er zudem weiterhin Zugriff auf alle installierten Apps. Am 15. Oktober 2013 ist der Launcher von der Alphaphase in die geschlossene Betaphase übergegangen: Er kann jetzt von jedem in Googles Play Store heruntergeladen werden. Um das Programm verwenden zu können, muss sich der Nutzer anmelden und auf eine Freischaltung warten.

  • Der neue Aviate-Launcher soll die Android-Benutzeroberfläche vereinfachen. (Bild: Aviate)
  • Der Launcher ordnet die installierten Apps automatisch nach Kategorien. (Bild: Aviate)
  • Die Auswahl der angezeigten Apps richtet sich dabei nach der Tageszeit und dem Ort. (Bild: Aviate)
  • Morgens werden dem Nutzer beispielsweise das Wetter und Termine angezeigt. (Bild: Aviate)
  • Der Arbeitsbildschirm passt die App-Auswahl an den Büroalltag an. (Bild: Aviate)
  • In Restaurants werden weiterführende Informationen angezeigt. (Bild: Aviate)
Der neue Aviate-Launcher soll die Android-Benutzeroberfläche vereinfachen. (Bild: Aviate)

Nutzerdaten ohne Verschlüsselung gespeichert

Einige Interessenten könnten momentan jedoch davor zurückschrecken: Wie ein Nutzer auf Google+ festgestellt hat, werden zahlreiche von Aviate verwendete Nutzerinformationen unverschlüsselt und offen zugänglich gespeichert. Dazu sollen der Wohnort des Nutzers sowie eine Übersicht aller installierten Apps zählen.

Eine Zeitlang waren diese privaten Daten offenbar über eine Unterseite der Aviate-Homepage für jeden einsehbar. Diese ist mittlerweile nicht mehr erreichbar, das ursprüngliche Problem scheint aber noch nicht gelöst zu sein.

Programmierer arbeiten an Lösung

Aviate selbst hat die fehlende Absicherung zugegeben. Mitbegründer Paul Montoy-Wilson hat über Google+ eingestanden, dass die Daten ungesichert verfügbar sind. Das Team arbeite momentan daran, den Fehler zu beseitigen.

Unter Montoy-Wilsons Beitrag äußern zahlreiche Nutzer zwar Verständnis dafür, dass es in einer Betaversion zu Fehlern kommen kann. Zudem sei es erfreulich, dass das Entwicklerteam so schnell auf das Problem reagiere. Allerdings wundern sich zahlreiche Kommentatoren auch, wie eine derartige Sicherheitslücke bei einer App, die auf der Auswertung privater Daten basiert, überhaupt auftreten konnte.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 449€ + Versand
  2. bei Alternate kaufen
  3. 116,75€ + Versand
  4. 105,85€ + Versand

bassfader 17. Okt 2013

Sorry, hab mich verlesen -.-


Folgen Sie uns
       


Kaihua Kailh Speed-Switches - Test

Die goldenen KS-Switches von Kaihua haben einen kürzeren Hinweg als Cherry MX Blue und sind in der alltäglichen Nutzung angenehmer. Das liegt auch an der besseren Verarbeitung.

Kaihua Kailh Speed-Switches - Test Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
Black-Hoodie-Training
"Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Von Hauke Gierow

  1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
  2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

    •  /