Abo
  • Services:

Schutz vor Überwachung: Telekom plant innerdeutsches E-Mail-Netz

Die Deutsche Telekom will ausländischen Geheimdiensten das Ausspionieren von Daten erschweren. Laut einem Medienbericht plant der Konzern, den E-Mail-Verkehr nur noch über Knotenpunkte in Deutschland laufen zu lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Schutz vor Überwachung: Telekom plant innerdeutsches E-Mail-Netz
(Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom will ausländische Geheimdienste durch eine kontrollierte Weiterleitung von Daten daran hindern, E-Mails und andere vertrauliche Informationen auszuspionieren. Das berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf Telekom-Datenschutzvorstand Thomas Kremer.

Stellenmarkt
  1. GMH Systems GmbH, Georgsmarienhütte
  2. Hays AG, Hamburg

Der Konzern wolle mit seinen Geschäftspartnern in Deutschland vereinbaren, bestimmte Daten über ein innerdeutsches Netz auszutauschen. Knotenpunkte im Ausland sollen dabei nicht berücksichtigt werden. "Beim Transport zwischen Sendern und Empfängern in Deutschland wollen wir garantieren, dass kein Byte Deutschland verlässt und auch nicht vorübergehend die Grenze überschreitet", sagte Kremer der Wirtschaftswoche.

Internetverkehr kenne keine Grenzen, Daten könnten um die ganze Welt geleitet werden, sagte Kremer. "Wenn Sender und Empfänger aber in Deutschland sind, wollen wir jetzt erreichen, dass der Internetverkehr auch in Deutschland bleibt." Vereinbarungen habe die Telekom bereits mit mehreren Netzbetreibern geschlossen.

Sollte das Vorhaben gelingen, will die Telekom ihr nationales Netz auch in anderen westlichen Ländern etablieren: "Wenn wir in Deutschland gezeigt haben, dass wir innerdeutsche Mails und andere Daten rein national transportieren können, sollte das auch für die Schengen-Länder möglich sein", sagte Kremer der Rheinischen Post.

Anfang August 2013 hatten die Deutsche Telekom und die United-Internet-Marken GMX und Web.de angekündigt, E-Mails zwischen ihren Rechenzentren verschlüsselt übertragen zu wollen. Im Rahmen der Initiative "E-Mail Made in Germany" wollen die Partner von 2014 an aus Sicherheitsgründen zudem nur noch SSL-verschlüsselte Mails transportieren.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€
  2. (-76%) 11,99€
  3. 59,99€
  4. (-68%) 8,99€

mame98 14. Okt 2013

Ja wirtschaftsspionage wäre tatsächlich ein heikles thema :-) Einreise... Ja aber du hast...

crazypsycho 14. Okt 2013

http://www.gpg4win.de/about-de.html Laut dieser Seite soll es mit Outlook problemlos...

gaym0r 14. Okt 2013

Kapier ich nicht, worauf willst du hinaus?

derdiedas 14. Okt 2013

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-ueberwacht-500-millionen-verbindungen-in...

Kasabian 14. Okt 2013

Das ist richtig aber Tzven hat auch nur beschrieben wie die USA vorgehen um sich ihr...


Folgen Sie uns
       


Nokia 1 - Test

Das Nokia 1 ist HMD Globals günstigstes Android-Smartphone, wirklich Spaß macht die Nutzung uns allerdings nicht. Trotz Android Go weist das Gerät Leistungsschwächen auf.

Nokia 1 - Test Video aufrufen
Nissan Leaf: Wer braucht schon ein Bremspedal?
Nissan Leaf
Wer braucht schon ein Bremspedal?

Wie fährt sich das meistverkaufte Elektroauto? Nissan hat vor wenigen Monaten eine überarbeitete Version des Leaf auf den Markt gebracht. Wir haben es gefahren und festgestellt, dass das Auto fast ohne Bremse auskommt.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta

  1. e-NV200 Nissan packt 40-kWh-Akku in Elektro-Van
  2. Reborn Light Nissan-Autoakkus speisen Straßenlaternen
  3. Elektroauto Nissan will den IMx in Serie bauen

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Recycling: Die Plastikwaschmaschine
    Recycling
    Die Plastikwaschmaschine

    Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
    Ein Bericht von Daniel Hautmann


        •  /