Das FBI hat die Bitcoin-Wallets bekannter Ransomware gesammelt und ausgewertet. Demnach bezahlten Betroffene Lösegeld in Höhe von knapp 145 Millionen US-Dollar. Derweil betonte der Deutsche Städtetag, dass Behörden den Lösegeldforderungen nicht nachgeben dürften.
70.000 Anrufmitschnitte und Livebilder der Videoüberwachung: Ein Hacker konnte die Infrastruktur von Betrügern, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben, übernehmen und ihnen bei der Arbeit zusehen. Die Aufnahmen hat er nun veröffentlicht.
Von der lokalen Telefonanlage in die Cloud: Zoom Phone wird auch in deutschsprachigen Ländern angeboten. Über dieses Angebot sollen Nutzer Anrufe führen, Anrufbeantworter einrichten und Anrufverläufe durchsuchen können. Allerdings ist nicht ganz klar, wo der Hersteller die Daten speichert.
Eigentlich wollte Let's Encrypt letzte Nacht drei Millionen Zertifikate zurückziehen. Viele sind aber nach wie vor gültig. Let's Encrypt hat sich offenbar entschieden, noch in Benutzung befindliche Zertifikate vorerst auszunehmen.
Das Jailbreak-Werkzeug Checkra1n ist in einer neuen Version erschienen. Damit kann ein iPhone-Jailbreak mit einem Android-Smartphone durchgeführt werden. Dabei müssen allerdings bestimmte Bedingungen erfüllt werden und es gibt eine Einschränkung.
Heute kein neuer Pass und kein Elterngeld: Die Schadsoftware Emotet hat in den vergangenen Monaten etliche Behörden in Deutschland lahmgelegt. Doch woher kommt dieser Fokus auf die Behörden, ist die Sicherheit so desaströs?
Seit fast einem Jahr lassen sich auf vielen Android-Smartphones mit Mediatek-Chip leicht Root-Rechte erlangen. Schad-Apps nutzen diese bereits aus, dennoch gibt es kaum Hersteller, die einen Patch ausliefern. Nun will Google ihn selbst verteilen.
Ein Fehler bei Let's Encrypt hat dazu geführt, dass der Check von CAA-DNS-Records nicht korrekt durchgeführt wurde. Die Zertifizierungsstelle zieht jetzt kurzfristig betroffene Zertifikate zurück, was für einige Probleme sorgen dürfte.
Mit einem Update bekommen Nutzer des Pixel 4 neue Funktionen auf ihr Smartphone: Unter anderem hat Google die Gestensteuerung Motion Sense erweitert und den Power-Button mit Google Pay verknüpft. Auch Nutzer der Pixel-3-Reihe können einige der Verbesserungen verwenden.
Troy Hunt wollte seinen Passwort-Leak-Checker Have I been Pwned? verkaufen. Doch nach einem für Hunt frustrierenden Prozess entschied er sich letztendlich, das Projekt nun doch unabhängig selbst weiterzubetreiben.
Im Darknet-Onlineshop Fraudsters konnten Kunden vieles kaufen: Drogen, gefälschte Dokumente oder Daten. Mittendrin war ein 34-jähriger Administrator, der nun wegen vielen Straftaten zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt wurde.
Mit dem Analytics-Modul kann das Verhalten von Office-365-Nutzern ausgewertet werden. Den Einsatz müssen Unternehmen bereits vor dem Rollout mit Betriebsrat und Datenschutzbeauftragen abklären - wenn sie davon wissen.
/89Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Der US-Senat hat dem sogenannten Rip and Replace Act zugestimmt, der die Demontage von Huawei-Technik finanziert. Das politische Verbot wird für den Steuerzahler teuer.
Mehr als 2.000 Kunden in 27 Ländern haben sich für die App von Clearview AI entschieden. Diese ist erst kürzlich durch ein Datenleck aufgefallen. Neben Sicherheitsbehörden setzen auch Supermarktketten auf die umstrittene Gesichtserkennungssoftware.
Auch wenn es weitgehend unbekannt ist: Facebook und Google dürfen schon jetzt direkt und schnell Daten an deutsche Behörden aushändigen. In Zukunft könnte das verpflichtend werden - auch in die umgekehrte Richtung. Das hilft Ermittlern, ist aber gefährlich.
Die Klassiker bekommen endlich eine Fortsetzung: Golem.de konnte sich bei den Entwicklern die Welt und Neuerungen von Baldur's Gate 3 anschauen. Neben dem spektakulären Intro zeigen wir im Video auch, wie schön Fantasywelt und Kampfsystem in der Engine aussehen.
Die 2-GB-Variante des Raspberry Pi kostet mit einem Preis von 35 US-Dollar dauerhaft 10 US-Dollar weniger. Die Preise der 1-GB- und 4-GB-Varianten bleiben zwar gleich, doch es gibt noch weitere gute Nachrichten für die Raspberry-Pi-Community.
Die NSA hat ein kostspieliges Programm zur Analyse von Telefonverbindungsdaten inzwischen beendet. Nun wird klar, wie wenig Erkenntnisse die Vorratsdatenspeicherung den Ermittlern gebracht hat.
Ohne Zutun der Anwender wird Windows 10 sämtliche Verknüpfungen und Verweise zum alten Edge-Browser auf die Chromium-Version umleiten. Nutzer dürften vom Wechsel nicht viel mitbekommen, bis auf die vielen neuen Symbole im Startmenü, der Taskbar und auf dem Desktop.
Was haben ein iPhone, ein Raspberry Pi 3 und ein Amazon Echo gemeinsam? Alle drei haben einen WLAN-Chip von Broadcom, mit dem sich Teile des WLAN-Traffics mitlesen lassen.
Um die Risiken zu minimieren, die von Code in C und C++ ausgehen, nutzt der Firefox-Browser dafür künftig eine Webassembly-Sandbox. Das nutzt vor allem jenem Code, der nicht in einen eigenen Prozess ausgelagert werden kann.
Das US-Unternehmen Clearview ist durch seine enorme Datenbank für Gesichtserkennung bekanntgeworden. Nach einem Datenleck könnte die Öffentlichkeit erfahren, wer wie häufig dessen Dienste nutzt.
Viele Bürger wollen sich zur Zeit bei Behörden über die aktuellen Coronavirus-Erkrankungen informieren. Doch wer sich beim Gesundheitsministerium, beim Robert-Koch-Institut oder bei anderen Verantwortlichen erkundigen will, stellt fest: Deren Webseiten laden nur langsam und teilweise gar nicht.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen Forderungskatalog für die Sicherheit und Langlebigkeit von Smartphones veröffentlicht. So werden Sicherheitsupdates für mindestens fünf Jahre verlangt. Damit soll ein öffentlicher Diskurs angestoßen werden.
Geheimnisverrat, Leben in der Isolation, Anklage in den USA, Foltervorwürfe: Die Auslieferungsanhörung von Wikileaks-Gründer Julian Assange beginnt. Im Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen.
Bei der irischen Datenschutzbehörde laufen seit 2018 elf Untersuchungen gegen Facebook. Dass noch keine Entscheidungen gefallen sind, bemängeln Politiker und Datenschützer gleichermaßen.
Die Entwickler von Netflix haben ihr Framework Dispatch als Open Source veröffentlicht. Damit will das Team besser auf kritische Situationen vorbereiten, auf die schnell reagiert werden muss.
Mit der Sicherheit von Ladekarten für Elektroautos ist es nicht weit her. Nun hat das deutsche Eichrecht bei vielen Säulen die einzige Hürde beseitigt, die dem Klonen beliebiger Karten im Wege stand.
Update Eine Sicherheitsfirma hat im Februar 2019 ein Sicherheitsproblem im Zusammenspiel von Google Pay und Paypal gefunden und an Paypal gemeldet. Jetzt wird das Problem offenbar von Kriminellen ausgenutzt.
Sie sehen aus wie Rauchmelder, messen aber die Lautstärke oder Bewegungen. Airbnb bewirbt die Überwachungsgeräte für Vermieter von Ferienwohnungen und bietet Rabatte. Ob sie wirklich für mehr Sicherheit oder eher für mehr Überwachung sorgen, ist umstritten.
Die US-Regierung will Nokia, Ericsson und Samsung zu einem 5G-Gipfel einladen. Es geht um die Vorherrschaft der USA im technologischen Bereich und den Kampf gegen Huawei.
Mit deutlicher Verzögerung kann der verpflichtende Rollout intelligenter Messsysteme starten. Die Vorteile für den Verbraucher dürften sich dabei weiter in Grenzen halten.
Fast ein halbes Jahr hat das Berliner Kammergericht nach einem Trojaner-Angriff im Notbetrieb gearbeitet. Nun soll das Gericht wieder ans Berliner Landesnetz angeschlossen werden - mit Laptops, die die Mitarbeiter statt USB-Sticks mit nach Hause nehmen können.
Nach Datenpannen und Spionage setzt die EU-Kommission auf den Messenger Signal. Allerdings kann der Messenger nicht zur Kommunikation mit dem EU-Parlament eingesetzt werden - dort verbietet die IT-Abteilung die Installation und verweist auf Whatsapp.
Mit Corning und Qualcomm sind zwei US-Unternehmen im Bereich RAN aktiv, wie Trump es sich wünscht. Doch die 5G Small Cells arbeiten nur im Millimeterwellenbereich.
Das bisherige 5G-Netz hängt noch stark von LTE ab. Wie sich das ändern lässt, wollten wir von den Ausrüstern genau wissen, weil 5G SA bereits eingesetzt wird.
Der Content-Filter von iOS 13 soll eigentlich verhindern, dass Schmuddelseiten im Internet aufgerufen werden. Die Suchbegriffbeschränkung ist aber viel zu streng, wie ein Nutzer festgestellt hat: Gewöhnliche Suchkombinationen beispielsweise mit dem Wort "Asian" werden komplett geblockt.
Nokia und Huawei haben bereits in Mobilfunknetzem 5G Stand Alone installiert. Bei dem Vorgänger läuft typischerweise noch 4G Radio mit und darunter liegt ein 4G Core.
Apples Browser Safari soll ab 1. September nur noch TLS-Zertifikate mit einer maximalen Gültigkeit von 13 Monaten akzeptieren. Betroffen sind Webseiten wie Github.com oder Microsoft.com, die derzeit auf Zwei-Jahres-Zertifikate setzen.
Für Microsoft ist Deutschland wohl ein wichtiger Markt: Das Unternehmen wird vielgenutzte Cloud-Dienste wie Office 365 nämlich künftig innerhalb der Landesgrenzen betreiben. Trotzdem soll eine internationale Anbindung für Kunden weiterhin problemlos möglich sein.
Ein Sicherheitsforscher konnte in den vergangenen Jahren Hunderte Microsoft-Subdomains kapern, doch trotz Meldung kümmerte sich Microsoft nur um wenige. Doch nicht nur der Sicherheitsforscher, auch eine Glücksspielseite übernahm offizielle Microsoft.com-Subdomains.
Microsoft Defender ATP gibt es bereits für Windows 10 und MacOS. Anscheinend möchte Microsoft aber noch weitere Betriebssysteme bedienen - darunter Linux, Android und iOS. Entsprechende Previewversionen sollen kommen.
Nach einem Datenleck bei der Hotel- und Casinokette MGM sind die persönlichen Daten von Millionen Hotelgästen an die Öffentlichkeit gelangt. Unter den Betroffenen sind auch bekannte Persönlichkeiten wie Justin Bieber und Jack Dorsey.
Was muss passieren, damit in zehn Jahren fast jeder in der Tiefgarage sein Elektroauto laden kann? Ein Pilotprojekt bei Stuttgart soll herausfinden, welcher Aufwand auf Netzbetreiber und Eigentümer und Mieter zukommen könnte.
Ein Huawei-Event in London ist trotz ständiger Warnungen und Angriffen der US-Regierung gut besucht. Der Ausrüster präsentiert sich mit der Branchenorganisation GSMA und nennt seine Technik führend.
Sechs Monate hatten Angreifer Zugriff auf das interne Netz Citrix und konnten dabei umfangreich Daten kopieren. Mitbekommen hatte der Netzwerkdienstleister den Angriff erst nach einem Hinweis des FBI. Rund ein Jahr später informiert Citrix nun die Betroffenen - zumindest in den USA.