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Filesharing: Tresorit startet verschlüsselte Wetransfer-Alternative

Das Schweizer Filehosting-Unternehmen Tresorit bietet einen kostenlosen Dienst zum Teilen großer Dateien per Webbrowser an. Bis zu fünf Gigabyte große Dateien sollen damit möglich sein, ohne dass das Unternehmen auf die Dateien zugreifen kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Tresorit Send soll Dateien selbst vor den Blicken des Filehosters schützen.
Tresorit Send soll Dateien selbst vor den Blicken des Filehosters schützen. (Bild: Tresorit)

Große Dateien über das Internet zu teilen, ist noch immer nicht ganz trivial. E-Mail-Anhänge werden ab 20 Megabyte schwierig, Dropbox-Konten müssen erst einmal angelegt werden und eine Nextcloud will nicht jeder selbst hosten. Deswegen erfreuen sich Web-Filesharing-Dienste wie Wetransfer, bei denen der Nutzer einfach per Browser eine Datei hochlädt und dafür einen öffentlichen Download-Link erhält, großer Beliebtheit.

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Der Schweizer Filehoster Tresorit will dem nun mit Tresorit Send eine verschlüsselte Alternative entgegensetzen. Das Unternehmen verspricht, bei Tresorit Send hochgeladene Dateien zuvor auf dem Endgerät des Nutzers mit AES-256 symmetrisch zu verschlüsseln. Dabei würden weder unverschlüsselte Dateiinhalte noch die Schlüssel jemals auf einem Tresorit-Server landen. Letztere seien Teil des Download-Links, der aus diesem Grund auch am besten über einen sicheren Kanal verteilt werden solle.

Darüber hinaus bietet Tresorit Send optional an, Downloads mit einem Passwort zu schützen, das man quasi als zweiten Faktor über einen unabhängigen Kanal an den Empfänger übermitteln kann.

"Unser frei verfügbarer Filesharing-Dienst macht das Teilen von großen Dateien bis zu 5GB sicher und einfach für jeden verfügbar, ohne Registrierung", wirbt Tresorit für den Dienst. "Tresorit Send garantiert die Vertraulichkeit geschäftlicher Daten vom Moment des Hochladens bis sie das Gerät des Empfängers erreichen."

Auf die Nachfrage von Golem.de, wie Nutzer sicher sein könnten, dass die Links und damit die Schlüssel zum Lesen der Inhalte nicht doch auf Tresorits Server gelangten, verweist eine Sprecherin auf die Prinzipien des Unternehmens: "Es wäre theoretisch möglich für uns (generierte Links auch an den Server zu senden und zu speichern, Anm.), aber das würde unser Zero-Knowledge-Prinzip verletzen und gegen die Werte unseres Unternehmens und unseres Geschäftsmodells verstoßen. Das könnten wir als Unternehmen nie riskieren."

Offiziell ist der Filesharing-Dienst noch im Beta-Test und auch einen unabhängigen Code-Audit hat es laut Tresorit noch nicht gegeben. "Wir haben sechs Jahre Erfahrung im Entwickeln sicherer Anwendungen gesammelt", schreibt das Unternehmen. "Und wir haben diese kostenlose App mit den gleichen Prinzipien und der gleichen Technologie entwickelt. Ein Sicherheits-Audit wäre aber in der Tat hilfreich, um weiteres Vertrauen aufzubauen." Ein solcher Audit sei geplant.

Wer dem Unternehmen Tresorit vertraut, für den könnte Send also für das Teilen vertraulicher und vor allem sehr großer Dateien eine interessante Alternative bieten. Das kostenlose Angebot des Konkurrenten Wetransfer ist derzeit auf zwei Gigabyte beschränkt.

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Gauss23 05. Dez 2018

Kein Impressum auf der Seite, scheinbar eine schweizer AG mit bulgarischem...

SlightlyHomosex... 05. Dez 2018

Ich hab mir die Webseite gar nicht genau angeguckt. Gibt es da so ne Vorgabe von 7 Tagen...

Kein Kostverächter 05. Dez 2018

Gibt es noch noch Kommentare zur Nachmulierung? *scnr*

Anonymer Nutzer 05. Dez 2018

ich finde diese tracking- und social-media-kacke auffällig, das zeigt efür mich nur an...

xof 05. Dez 2018

https://send.firefox.com/


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