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Windows 10: Microsoft verrät Details und Anforderungen für Sandbox-Modus

Microsoft hat den Sandbox-Modus für Windows 10 offiziell vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine dedizierte virtuelle Maschine, in der Nutzer beliebige Software ausprobieren können. Microsoft verrät zudem die Systemanforderungen und weitere Funktionen im kommenden Inhaltspatch.
/ Oliver Nickel
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Der Sandbox-Modus ist ein Windows 10 in Windows 10 zum Testen von Dateien. (Bild: Microsoft)
Der Sandbox-Modus ist ein Windows 10 in Windows 10 zum Testen von Dateien. Bild: Microsoft

Es ist offiziell: Microsoft hat den Sandbox-Modus(öffnet im neuen Fenster) für die kommende große Version 19H1 für Windows 10 angekündigt. In dieser virtualisierten Umgebung können Nutzer für sie unsicher erscheinende Inhalte öffnen, ohne das Hostsystem zu gefährden. Das Frühjahrsupdate wird zudem neue Funktionen für den Task-Manager, das Schnellaktionsmenü und den Windows Explorer bringen.

In seiner Ankündigung gibt Microsoft einige wichtige Informationen zum Sandbox-Modus preis, darunter die Systemanforderungen für die Funktion. Zuerst sollten Virtualisierungsfunktionen des Computers – etwa im BIOS – aktiviert werden. Die Sandbox ist eine Windows-Funktion und Nutzer können sie somit über Windows-Features in der Systemsteuerung aktivieren.

Nach dem Starten der Applikation öffnet sich eine leere Windows-10-Instanz. Nutzer können dort eine zu untersuchende Datei per Drag and Drop hineinkopieren und anschließend ausführen oder entpacken. Nach dem Experimentieren schließen sie das Fenster wieder und der Inhalt der virtuellen Maschine wird zurückgesetzt. Beim nächsten Start ist der Desktop wieder leer.

Die Windows Sandbox erfordert einen AMD64-Prozessor, also einen handelsüblichen Prozessor von Intel oder AMD, der auch etwas älter sein kann – etwa einen Intel Sandy Bridge oder AMD Bulldozer. Wichtig ist, dass eine CPU mindestens zwei Kerne hat, empfohlen sind vier Threads. Mindestens 4 GByte Arbeitsspeicher und 1 GByte Massenspeicher sind ebenfalls eine Voraussetzung. Außerdem muss die installierte Windows-Version zumindest Windows 10 Pro oder Windows 10 Enterprise sein. Damit werden viele Notebooks mit vorinstalliertem OS die Funktion wohl nicht erhalten, da es sich dort oft um Windows 10 Home handelt.

Detailänderungen am Taskmanager und Co.

Das US-IT-Magazin Bleepingcomputer(öffnet im neuen Fenster) berichtet von drei Änderungen, die ebenfalls Mit 19H1 kommen werden. Im Taskmanager ist es künftig möglich, beim Start einen beliebigen Tab öffnen zu lassen. Momentan startet das Tool immer mit der Prozesse-Ansicht. Nutzer können so beispielsweise zuerst den Appverlauf oder den Ressourcenmonitor anzeigen lassen.

Der Windows Explorer wird nur optisch angepasst. Neben einem neuen Icon kann er im Dark Mode genutzt werden. Nutzer können die Fensterfarbe unabhängig vom betriebssystemweiten Dark Mode einstellen, falls sie beispielsweise dunkle Einstellungen und einen hellen Explorer bevorzugen.

Neben Tabletmodus und der Displayhelligkeit sollen Nutzer künftig mit Microsoft Flow erstellte Makros in der Schnellaktionsleiste ablegen können. Der Dienst ist allerdings mit Microsofts Cloud-Service verbunden und erfordert ein Microsoft-Konto.


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