• IT-Karriere:
  • Services:

MySQL-Frontend: Lücke in PhpMyAdmin erlaubt Datendiebstahl

Eine Sicherheitslücke im MySQL-Frontend PhpMyAdmin erlaubt es, lokale Dateien auszulesen. Dafür benötigt man jedoch einen bereits existierenden Login.

Artikel veröffentlicht am , Hanno Böck
Schnell updaten: Mehrere Sicherheitsprobleme in PhpMyAdmin wurden behoben.
Schnell updaten: Mehrere Sicherheitsprobleme in PhpMyAdmin wurden behoben. (Bild: PhpMyAdmin)

Die Entwickler von PhpMyAdmin haben mehrere Sicherheitslücken geschlossen, darunter eine, die als schwerwiegend eingestuft wird. Sie erlaubt es Nutzern, Dateien aus dem lokalen Dateisystem auszulesen. PhpMyAdmin ist ein in PHP geschriebenes Frontend für MySQL-Datenbanken.

Stellenmarkt
  1. Weiss Mobiltechnik GmbH, Rohrdorf
  2. über duerenhoff GmbH, Münster

Laut der Meldung muss ein Angreifer Zugriff auf eine lokale, spezielle Konfigurationstabelle für PhpMyAdmin haben, diese kann er sich jedoch selbst anlegen, wenn er auf eine beliebige Datenbank Schreibzugriff hat. Somit ist diese Sicherheitslücke ausnutzbar, wenn der Angreifer Zugangsdaten besitzt, die ihm den Zugriff auf eine beliebige Datenbank erlauben.

Für Webhoster besonders gefährlich

Relevant ist die Lücke damit in erster Linie für Systeme, bei denen mehrere potentiell nicht vertrauenswürdige Nutzer mittels PhpMyAdmin auf Datenbanken zugreifen können. Das ist beispielsweise häufig bei Webhostern der Fall. Welche Daten damit ausgelesen werden können, hängt von der jeweiligen Konfiguration ab und davon, mit welchen Rechten die jeweilige PhpMyAdmin-Installation läuft.

Zwei weitere, als weniger kritisch eingestufte Sicherheitslücken wurden ebenfalls behoben: Eine Cross-Site-Request-Forgery-Lücke kann dazu ausgenutzt werden, von fremden Webseiten aus bestimmte Datenbank-Operationen durchzuführen. Eine Cross-Site-Scripting-Lücke erlaubt es, mittels der Namen von Tabellen oder Datenbanken Javascript-Code bei anderen Nutzern auszuführen. Die Entwickler von PhpMyAdmin haben mit der heute veröffentlichten Version 4.8.4 alle drei Sicherheitslücken geschlossen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 6,63€
  2. 4,32€
  3. (-60%) 23,99€
  4. 52,99€

Ninos 13. Dez 2018

Ajajaj, danke für den Link! :-)


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 - Test

Das iPhone 11 ist das günstigste der drei neuen iPhone-Modelle - kostet aber immer noch mindestens 850 Euro. Dafür müssen Nutzer kaum Kompromisse bei der Kamera machen - das Display finden wir aber wie beim iPhone Xr antiquiert.

iPhone 11 - Test Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Apex Pro im Test: Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber
Apex Pro im Test
Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Steelseries bietet seine mechanische Tastatur Apex 7 auch als Pro-Modell mit besonderen Switches an: Zum Einsatz kommen sogenannte Hall-Effekt-Schalter, die ohne mechanische Kontakte auskommen. Besonders praktisch ist der einstellbare Auslösepunkt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth und Ergonomic Keyboard Microsoft-Tastaturen kommen nach Deutschland
  2. Peripheriegeräte Microsofts neue Tastaturen haben Office- und Emoji-Tasten
  3. G Pro X Gaming Keyboard Logitech lässt E-Sportler auf austauschbare Tasten tippen

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

    •  /