Windows 10: Auch Nicht-Insider werden zum Testen neuer Updates genutzt

Microsoft testet nicht sicherheitsrelevante Inhalte von Windows 10 auch außerhalb des Insider-Programms. Diese sogenannten C- und D-Releases werden jeweils am dritten und am vierten Dienstag verteilt. Am zweiten Dienstag jedes Monats werden planmäßig auch Sicherheitsupdates als B-Releases aufgespielt. Das beschreibt Vorporate Vice President für Windows, Michael Fortin, in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) .
"Dies sind validierte, optionale Releases in Produktionsqualität, die primär für kommerzielle und erfahrene Nutzer gedacht sind, die Updates suchen" , schreibt Fortin. Es bekommen also nur Nutzer die jeweiligen Test-Releases, die manuell über die Systemeinstellungen nach neuen Updates suchen. Microsoft möchte verhindern, dass Nutzer mehr als einmal im Monat ihre Computer wegen einer Aktualisierung neu starten müssen.
Aus diesem Grund erhalten nicht alle Nutzer einfach alle Updates in jeder Woche. Das Problem ist, dass durch das Verschieben des Fall Creators Updates viele Nutzer sicherlich regelmäßig manuell nach Updates suchen und sich wundern, warum sie jedes Mal neue Inhalte erhalten und dann teils weitere Fehler entdecken.
Kein Beta-Test für Nicht-Insider
D-Releases seien dabei die beliebteste Art, um nicht sicherheitsrelevante Inhalte zu testen, die mit dem nächsten B-Release-Update kommen werden, schreibt Fortin. Meist wird dieser Inhalt exakt um 10 Uhr morgens pazifischer Zeit am genannten zweiten Dienstag jedes Monats verteilt.
Das US-IT-Magazin Techspot(öffnet im neuen Fenster) spricht davon, dass Nutzer als Versuchskaninchen für Microsofts Zwecke genutzt würden. Allerdings hat Fortin seinen Blogeintrag entsprechend angepasst und klargestellt, dass C- und D-Releases keine unvollständigen Betaversionen seien. Probleme mit dem Fall Creators Update auf diesen Prozess zu schieben, ist also wohl nicht ganz richtig.



