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Lokaler Netzbetreiber: M-net hat "keinerlei konkrete Hinweise" gegen Huawei

Ein weiterer deutscher Netzbetreiber kann keine Hintertüren in der Ausrüstung von Huawei finden. Für den Münchner Ausbau liefert Huawei unter anderem die DPUs.

Artikel veröffentlicht am ,
Technik bei M-net
Technik bei M-net (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der lokale Netzbetreiber M-net kann keine Sicherheitsprobleme in Huaweis Netzwerkausrüstung finden. M-Net-Sprecher Andreas Dietrich sagte Golem.de auf Anfrage zu Huawei: "M-net legt größten Wert auf Datenschutz und eine sichere Kommunikation in seinem Netz. Um dies sicherzustellen, stehen wir laufend in Kontakt mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Selbstverständlich gehen wir auch jedem Verdacht auf mögliche Risiken für die Netzwerksicherheit nach. Derzeit liegen uns aber keinerlei konkrete Hinweise vor für Komponenten, die wir in unserem Netz einsetzen."

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Der Ausbau von G.fast durch M-Net erfolgte in nur einem Jahr mit Technik von Huawei. Das sagte der damalige M-net Chief Technology Officer Michael Fränkle Golem.de im Mai 2017 auf der Branchenmesse Anga Com. "Die e2e-Kette spielt fehlerfrei seit Januar 2017 im Labor." Als erster Netzbetreiber in Deutschland setzte M-net die Datenübertragungstechnologie G.fast breit ein.

Während Huawei die Netzwerkkomponenten liefert, kommt in der Wohnung des Nutzers die neue Fritzbox 7582 von AVM zum Einsatz.

Bis zum Jahr 2021 werden M-net und die Stadtwerke München (SWM) insgesamt 620.000 Wohneinheiten in der bayerischen Landeshauptstadt mit FTTB-Anschlüssen ausstatten. Dies entspricht knapp 70 Prozent aller privaten Wohnungen und Gewerbeeinheiten.

Bei G.fast teilt sich die Datenrate von 1 GBit/s auf den Download und Upload auf. Aufgrund des genutzten Frequenzbandes ist der Einsatz optimiert für kurze Leitungsdistanzen bis rund 250 Meter.

"Für den Münchner Ausbau liefern wir unter anderem die DPUs (Distribution Point Unit). Diese setzen in den Gebäuden die Datensignale aus dem Glasfasernetz der M-Net in G.fast-Daten um, die dann über die bestehenden Telefonleitungen in die Kundenwohnungen gelangen", erklärte Walter Haas, Chief Technology Officer von Huawei Deutschland.

G.fast ist ein ITU-T-Standard (G.9700 und G.9701) der DSL-Technik und basiert auf dem Vectoring-Übertragungsverfahren.

Große Telekomanbieter haben Huawei in der Auseinandersetzung mit den USA ihr Vertrauen ausgesprochen. Die Telefónica Deutschland nannte das Unternehmen "anerkannt und zuverlässig". Die Deutsche Telekom warnte davor, Huawei vom Netzausbau in Deutschland zu verbannen. Erkenntnisse des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) oder der Sicherheitsbehörden gegen Huawei lägen dem Konzern nicht vor.



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bombinho 07. Dez 2018

Ja, und der private Schluessel ist wie zu Dir gekommen? Davon abgesehen hast Du...

hG0815 07. Dez 2018

Mehr steckt doch nicht dahinter. Die USA haben außerdem selbst oft genug gezeigt, wie...

KervyN 06. Dez 2018

Ich weiß nicht, wie das bei den Huawei Geräten ist, aber in der Wissenschaft wird...

bombinho 06. Dez 2018

Die militaerische Nutzung des Mobilfunknetzes ist ja nun auch nicht gerade eine Neuheit...

ikhaya 06. Dez 2018

Naja Cisco glänzt auch nicht grade mit Sicherheit in letzter Zeit. Hatte nicht alcatel...


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