Abo
  • Services:

Patch KB4467682: Microsoft zieht erneut Update für Windows 10 zurück

Probleme mit dem Media Player, vor allem aber mit dem hauseigenen Surface Book 2 sind der Grund dafür, dass Microsoft das Ende Oktober 2018 veröffentlichte Update für Windows 10 zurückzieht. Wer es erfolgreich aufspielen konnte, soll es aber nicht deinstallieren, rät der Konzern.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von Microsoft bei einer Präsentation des Surface Book 2 im August 2018.
Logo von Microsoft bei einer Präsentation des Surface Book 2 im August 2018. (Bild: Sajjad Hussain/AFP/Getty Images)

Mehr als eine Woche nach der Veröffentlichung des kumulativen Updates KB4467682 für Windows 10 Version 1803 am 27. November 2018 hat Microsoft den Patch nun wieder von der entsprechenden Katalogseite entfernt, auch über Windows Update wird er nicht mehr ausgeliefert. Ein Unternehmenssprecher hat den Stopp der Auslieferung im Gespräch mit dem Download-Portal Softpedia bestätigt.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Grund sind vor allem Probleme mit dem von Microsoft selbst hergestellten Surface Book 2, bei dem es durch das Update KB4467682 zur Fehlermeldung "System thread exception not handled" und zum nicht behebbaren Systemcrash Bluescreen of Death (BSOD) kommt. Was mit den betroffenen Geräten geschieht, ist derzeit unklar.

Dazu kommen weitere kleine Bugs, die vor allem Sysadmins in Unternehmensumgebungen betreffen, etwa bei der Einrichtung des Startmenüs. Außerdem hat das Update zu einem Problem im Media Player geführt, durch den Nutzer keinen Zugriff mehr auf das Suchfeld hatten. Microsoft hatte nach Bekanntwerden des Bugs gesagt, dass dieser erst mit dem nächsten, für Mitte Dezember 2018 geplanten Update korrigiert wird.

Microsoft rät den Nutzern, die das Update KB4467682 erfolgreich eingerichtet haben, von einer Deinstallation ab. Am 11. Dezember 2018 soll ein neues kumulatives Update erscheinen, das die bekannten Probleme löst.

Erst im Oktober 2018 hatte Microsoft ein Update für Windows 10 zurückgezogen, das bei vielen Nutzern bestimmte Dateien gelöscht hatte. Damals hatte es Kritik an dem Unternehmen gegeben, weil viele Mitglieder des Windows-Insider-Tests die Probleme bereits vor der offiziellen Veröffentlichung des Updates gemeldet hatten, Microsoft aber die Fehler weder behoben noch sonst wie reagiert hatte.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 149,90€ + Versand (im Preisvergleich ab 184,95€)

ello 10. Dez 2018 / Themenstart

Naja Pauschal kann man das nicht so einfach sagen. Dass Manjaro nach 'nem Update generell...

Aluz 10. Dez 2018 / Themenstart

Bei Debian hat es bei mir bisher super funktioniert meine VMs und auch das Hostsystem...

gadthrawn 10. Dez 2018 / Themenstart

Ja und nein. Ein "bei mir läuft alles" ist keine Begründung, dass etwas überall gut...

Akhelos 09. Dez 2018 / Themenstart

Habe hier zuhause 5 rechner mit Pro, alle auf Semi Annual Channel eingestellt. Laufen...

otraupe 09. Dez 2018 / Themenstart

Windows ist mittlerweile für Microsoft, was Android für Google ist. Siehe die ganzen...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Golem.de besucht Pininfarina (Reportage)

Golem.de hat bei Pininfarina in Turin hinter die Kulissen geschaut und sich mit den Designern des Elektrosportwagens PF0 unterhalten.

Golem.de besucht Pininfarina (Reportage) Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  3. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek

  1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

    •  /