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Machine Learning: Microsofts Clarity analysiert Verhalten von Webseitennutzern

Clarity können Webseitenbetreiber als Javascript-Plugin einbetten, um das Verhalten ihrer Besucher zu verfolgen. Microsofts Software wertet diese Daten aus und kann mit Machine Learning Muster erkennen – etwa welche Elemente besonders häufig geklickt oder übersehen werden.
/ Oliver Nickel
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Clarity zeigt an, was häufig geklickt wird. (Bild: Microsoft)
Clarity zeigt an, was häufig geklickt wird. Bild: Microsoft

Clarity ist ein neues Analyseprogramm, welches das Verhalten von Webseitenbesuchern verfolgt und den Webseitenbetreibern zur Verfügung stellt. Microsoft stellt die Software in einem Video und in einem Blog-Eintrag(öffnet im neuen Fenster) vor. Nutzer können damit beispielsweise die typischen Mausbewegungen auf der eigenen Seite anzeigen oder mithilfe eines Wärmebildes erkennen, welche Elemente einer Seite besonders oft angesteuert werden.

Microsoft will zusätzlich Machine Learning einsetzen: Damit kann die Software Muster im Verhalten von Webseitenbesuchern erkennen und eventuelle Probleme herausfinden. Webentwickler sind so in der Lage, ihr Frontend entsprechend sinnvoll anzupassen. "Eine überzeugende und nutzerfreundliche Weseite zu entwicklen, braucht ein tieferes Verständnis vom Nutzerverhalten", schreibt Microsoft in seiner Ankündigung.

Microsoft Clarity – Trailer
Microsoft Clarity – Trailer (01:17)

Clarity kommt in Javascript

Clarity wird als Java-Script-Bibliothek weitergegeben, die Microsoft auf Github(öffnet im neuen Fenster) gestellt hat. Neben dem Nutzerverhalten an sich, können Entwickler damit etwa auch Netzwerktraffic analysieren. Clarity stellt außerdem Webseiten aus Sicht der Nutzer dar. Microsofts Bing-Team hat das nach eigenen Aussagen selbst verwendet, um etwa Malware zu finden, die auf den Rechnern von Webseitenbesuchern installiert ist und den dargestellten Inhalt verändert.

Die Nutzung von Machine Learning erfordert zumindest eine gewisse Art der Informationsübertragung. Es ist nicht ganz klar, welche Daten einer Webseite mit dem Plugin an Microsoft gesendet werden. Nutzer, die die Software trotzdem ausprobieren wollen, können dies auf einer dedizierten Homepage(öffnet im neuen Fenster) des Produktes tun.


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