Kansas ist das Herz des Cybercrime - zumindest wenn man einer Anwendung glauben schenkt, die IP-Adressen auf einer Karte verortet. Tatsächlich leben dort unschuldige Menschen, die nun viele wütende Anrufe und Kloschüsseln bekommen.
Google hat die fertige Version von Android Studio 2.0 veröffentlicht. Die Entwicklungsumgebung bringt einige Neuerungen, mit denen das Programmieren von Android-Apps vereinfacht und auch beschleunigt werden soll.
Zusammen mit dem Hoster und Cloud-Spezialisten Rackspace will Google offene Server designen, die Chips der Power9-Architektur von IBM nutzen sollen. Damit setzt Google wohl auf GPUs von Nvidia als Beschleuniger.
Laut einer inoffiziellen Zählung ist die Anzahl der Filme und Serien bei Netflix massiv gesunken. Auf seinem größten Landesmarkt schrumpft der Katalog um fast 32 Prozent. Netflix berichtet von 125 Millionen Wiedergabestunden pro Tag.
Im Fahrwasser der Cloud etablieren sich verschiedene Konzepte in den Rechenzentren der Anbieter. Software Defined Networking ist so eines: Worum geht es dabei, und für wen ist SDN interessant?
Project McQueen ist Apples Versuch, komplett eigene Rechenzentren mit neuer Software und Hardware zu entwickeln. Ein Versuch mit SDN-Software soll gescheitert sein.
Google will in der Cloud seine Konkurrenten Amazon und Microsoft überholen und baut massiv aus. In Deutschland will die Deutsche Telekom Amazon angreifen.
Das System Maglev ist für die Lastverteilung in der Google-Cloud verantwortlich. Das Unternehmen hat nun Details dazu beschrieben und beeindruckt mit einem kreativen Umgang mit dem Netzwerk-Stack des Linux-Kernels.
Cebit 2016 Huawei und die Telekom starten ihre Public Cloud auf der Cebit. "Das, was heute online geht, ist nur der Anfang", sagte der Huawei-Chef Eric Xu.
Google forscht an einem digitalen Assistenten mit Sprachsteuerung, der keine Internetverbindung mehr benötigt. Dadurch soll er insgesamt schneller reagieren können, ohne übermäßig viel Speicher auf einem Smartphone zu belegen. Erprobt wird das Ganze auf einem Nexus 5.
Gemeinsam mit Facebook will Google energieeffiziente Racks für Rechenzentren erstellen und diese für das Open Compute Project freigeben. Google will auch an standardisierter Software mitarbeiten.
Cebit 2016 Die Deutsche Telekom kündigt eine hohe Investition in ihr Rechenzentrum in Biere, Sachsen-Anhalt, an. Das sei durch die Partner Huawei, Microsoft und Cisco schon voll und es gelte, Biere 2 auszubauen.
Für eine große Verfügbarkeit, besonders in Cloud-Umgebungen, will Microsoft seinen SQL-Server künftig auch für Linux bereitstellen. Unterstützt wird dieses Vorhaben auch von den Linux-Distributoren Red Hat und Canonical.
Der Netzbetreiber Colt will eine ständig verfügbare Datenrate von 1 GBit/s garantieren. Colt betreibt eigene Glasfasernetze und Rechenzentren in Europa.
SLC-Flash-Speicher in SSDs soll erheblich zuverlässiger sein als MLC-Speicher. Ein Vorurteil, wie eine Studie basierend auf Daten aus einem Google-Rechenzentrum zeigt.
Toshibas neue Enterprise-SSDs der HK4-Serie mit MLC-NAND-Flash mit 15 Nanometern Strukturbreite und eine 6-GBit/s-SATA-Schnittstelle sind speziell für den Einsatz in Rechenzentren entwickelt worden.
Der Streamingdienst Spotify migriert sein Backend in den Cloud-Dienst von Google. Das vereinfache die Arbeit der Entwickler langfristig. Vorher müssen aber noch die Analyse-Werkzeuge umgebaut werden.
Neue Freemail-Nutzer bekommen in der Magentacloud der Telekom statt 25 GByte nur noch 10 GByte Speicherplatz in der Cloud. Dafür gibt es neue Funktionen. Die Performanceprobleme scheinen heute gelöst zu sein, die Daten liegen jetzt bei Strato.
Offenbar gibt es bei deutschen Firmen Bedenken gegen die Speicherung von Daten in den USA. Dem will der Clouddienst Dropbox nun mit einem neuen Angebot begegnen.
Der US-Geheimdienstdirektor James Clapper will Menschen über das Internet der Dinge überwachen. Wen glaubt er wohl, im vernetzten Haushalt ausspionieren zu können?
Cloud-Umbau bei der Deutschen Telekom: Nutzer können auf die Mediencenter Cloud derzeit nicht zugreifen. Der Bereich wird bald Magentacloud heißen, wann es weitergeht, ist noch unklar.
Der Prototyp ist zurück: Microsoft hatte eine Serverkapsel im Pazifik versenkt, um zu testen, ob ganze Rechenzentren im Meer möglich sind. Das soll die Kühlung vereinfachen und die Latenz verringern.
Bis Montag wollen EU-Kommission und US-Regierung ein neues Abkommen zum Datentransfer erarbeiten, doch eine Einigung ist nicht in Sicht. Die Wirtschaft wird nervös.
AT&T, Verizon, die Deutsche Telekom und andere Telekommunikationsanbieter wollen ihre Hardware selbst bauen und die Pläne dazu offenlegen. Das freut insbesondere Facebook, das seine Hardware für Rechenzentren ebenso freigibt.
Golem-Wochenrückblick Diese Woche wurde viel über einen neunten Planeten in unserem Sonnensystem spekuliert. Netflix hatte Gutes und Schlechtes zu vermelden, und Linux hat eine vermeidbare Lücke. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Sind Nutzerdaten im Ausland vor dem Zugriff der US-Regierung geschützt? Microsoft erwartet ein Urteil, das Wirtschaft, Politik und Privatsphäre weltweit verändern könnte.
Strategische Partnerschaft für den Verkauf von Server-Prozessoren: Qualcomm ist mit der Provinz Guizhou ein Joint Venture eingegangen, um das eigene Engagement in China zu stärken.
Neue Hardware kaufen, URLs einrichten und Cyberangriffe auf Wettbewerber ausführen: Im Aufbauspiel Server Tycoon soll man sein eigenes Rechenzentrum aus dem Boden stampfen - und mit einer VR-Brille sogar durch die Hallen mit dem Maschinenpark laufen können.
ARM-Kerne verbindet der Nutzer normalerweise mit stromsparenden kleinen Prozessoren. AMDs Erstling Opteron A1100 (Seattle) hingegen braucht viel Energie und soll vor allem dauerhaft rechnen. Zudem bietet er 14 SATA-Anschlüsse und 2 10GbE-Ports für schnelle Netzwerke.
CES 2016 Unter dem Namen Freeze-ray will Panasonic eine sehr spezielle Speichertechnik für Rechenzentren vermarkten: Statt Festplatten werden Blu-ray-Discs als Speicher für selten genutzte Inhalte verwendet. Die Idee stammt von Facebook.
Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr war für die Administratoren des Hosting-Providers Linode offenbar wenig besinnlich: Das Unternehmen war schweren Denial-of-Service-Attacken ausgesetzt. Mittlerweile funktionieren die meisten Server wieder.
Wegen einer anonymen Bombendrohung mussten kürzlich alle Schulen in Los Angeles schließen. Nun haben deutsche Behörden offenbar Amtshilfe bei der Suche nach dem Urheber der Drohmails geleistet.
Sony bereitet die Beta von Playstation Now in Europa vor: Spieler können sich ab sofort für eine einmonatige Probephase des Spiele-Streaming-Dienstes anmelden.
Der DE-CIX Düsseldorf ermöglicht künftig Peering in der Rhein-Ruhr-Region. Er soll den Austausch zwischen Frankfurt und dem Seekabelzugang in Amsterdam verbessern.
Für seine Dienste verzichtet Github komplett auf typische Cloud-Software und setzt stattdessen auf die Verwaltung eigener Hardware im Rechenzentrum. Das bringt zwar einige Probleme mit sich, die Github aber mit einem speziellen Werkzeug und der Anbindung an einen Chatbot weitgehend gelöst haben will.
Leitung tot, Internet tot: Am Vormittag des 21. November 2015 hat ein Stromausfall in einem Rechenzentrum zu Störungen im Telefonnetz und im Internet geführt.
Microsoft wird seine Cloud-Dienste in Deutschland bei der Deutschen Telekom hosten, um den US-Geheimdiensten zu entgehen. Kunden können sich dafür entscheiden, Azure, Office 365 und Dynamics CRM von Servern in Magdeburg und Frankfurt zu nutzen.
Ericsson und Cisco wollen Patente austauschen und Produkte gemeinsam vermarkten. Es geht um 5G, Cloud, Internet of Things und auch gänzlich neue Netzwerkprodukte.
"Ohne die Netzwerkbetreiber bliebe der Bildschirm für die Nutzer dunkel", sagte Google-Manager Mike Blanche in Hongkong. Er bemühe sich um eine Partnerschaft mit den Gegnern und Huawei.
Das Hewlett-Packard von damals gibt es nicht mehr. Das Unternehmen hat sich nun auch praktisch aufgeteilt in einen Bereich, der Geschäftsgroßkunden anspricht und einen, der Geschäftskunden und Endkunden aufteilt. Wer zuvor HP-Kunde war, muss sich auf einige Änderungen einstellen.
Telekom und Huawei haben nun den Vertrag für ihre Open Telekom Cloud offiziell unterzeichnet. Ein wichtiges Detail der Kooperation hat Golem.de aus informierten Kreisen erfahren.
Der Forschungs- und Entwicklungsstandort für Server und Storage von Fujitsu Deutschland in Paderborn wird geschlossen und nach Japan verlagert. Das hat die Konzernführung entschieden, 580 Beschäftigte sind betroffen.
Red Hat will Ansible kaufen. Das Open-Source-Framework zum Konfigurieren und Administrieren von Computern wird viel von Admins genutzt. Red Hat will seine Position bei Hybrid-Cloud-Management, Openstack und Containern ausbauen.
Mit der Übernahme von Aruba Networks und der Aufspaltung des übernehmenden Konzerns Hewlett Packard entsteht etwas Neues: Aruba übernimmt als Tochterunternehmen die Sparte von Hewlett Packard Enterprise, anders als damals bei der 3Com-Übernahme.
Apple hat mit Perceptio ein Startup übernommen, das künstliche Intelligenz und Maschinenlernen auf Smartphones und Tablets bringen will, ohne dass die Daten zur Analyse in die Cloud verschoben werden müssen. So soll die Privatsphäre gewahrt bleiben.