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Cloud-Dienste: Snowden-Effekt verteuert Rechenzentren laut SAP enorm

Die Enthüllungen Edward Snowdens haben nach Ansicht von SAP die Kosten für Rechenzentren "exponentiell" steigen lassen. Eine neue Kooperation mit IBM soll daher Geld sparen und die Hana-Datenbank weltweit verfügbar machen.

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Die Snowden-Enthüllungen machen für SAP den Aufbau von Cloud-Diensten teurer.
Die Snowden-Enthüllungen machen für SAP den Aufbau von Cloud-Diensten teurer. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der deutsche Unternehmenssoftwarehersteller SAP hat eine Partnerschaft für Cloud-Dienste mit IBM geschlossen. SAP kann damit weltweit 40 Rechenzentren des US-Computerkonzerns nutzen, um seine Angebote wie die In-Memory-Datenbank Hana über das Netz für die Kunden verfügbar zu machen. SAP-Kunden werde auf diese Weise ermöglicht, die Datenbanken weltweit in einer schnelleren und sichereren Umgebung zu nutzen, teilte IBM mit. Nach Ansicht von SAP wird Unternehmen damit der Umstieg von der Nutzung der eigenen Hardware auf Cloud-Dienste erleichtert. Bislang ließen bereits 500 größere SAP-Kunden ihre Anwendungen in IBM-Rechenzentren laufen.

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Nach Ansicht von SAP-Manager Kyle Garman sind seit Bekanntwerden der NSA-Affäre durch die Enthüllungen von Edward Snowden die Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit in Rechenzentren deutlich gestiegen. "Das Niveau des Kapitalaufwands (für den Bau von Rechenzentren) ist seitdem exponentiell gewachsen", sagte Garman. Er sprach von "eskalierenden Kosten", um die Ansprüche der lokalen Kunden zu erfüllen. Mit der Partnerschaft könne SAP nun die Investitionen in Höhe von 7 Milliarden Dollar nutzen, die IBM seit 2007 für die Beschleunigung seiner Cloud-Dienste ausgegeben habe. Auch SAP-Konkurrent Oracle sieht sich durch den Umstieg auf Cloud-Dienste hohen Kosten gegenüber. SAP sagte, IBM sei nach einer ausführlichen Analyse als Partner ausgewählt worden.

Für SAP fügt sich der Deal in die aktuelle Firmenstrategie ein. "Wir sind ein Cloud-Unternehmen. Genauer gesagt, ein Hana-Cloud-Unternehmen", hatte SAPs neuer Chef Bill McDermott auf der diesjährigen Sapphire-Konferenz in Orlando gesagt. SAP will sich mit vielen Anstrengungen vom Image des On-Premise-Anbieters lösen. Deshalb war auf der Messe über erfolgreiche Projekte auf Hana-Basis oder der Hana-Cloud berichtet worden.



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plutoniumsulfat 16. Okt 2014

sehr große Firmen brauchen eben auch eine sehr leistungsfähige ERP-Software, die kommt...

spag@tti_code 16. Okt 2014

Hab ich die Schlussfolgerung richtig verstanden: - Laut den Enthüllungen von Snowden ist...

plutoniumsulfat 16. Okt 2014

Überleg mal, wer die Zielgruppe ist.

DASPRiD 15. Okt 2014

Bürger/Terrorist ;)

TheSystemlord 15. Okt 2014

^^ dem stimme ich Dir zu!


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