Alcatel-Lucent: DE-CIX baut Kapazität mit Router aus
Mit der Installation des neuen 7950-XRS-40-Routers von Alcatel-Lucent baut DE-CIX in Frankfurt am Main den Internetknoten (IXPs) aus. Das gab der Betreiber bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Die Technik werde erstmals außerhalb von Nordamerika eingesetzt und erlaube der DE-CIX-Apollon-Plattform, deutlich mehr Kunden auf einem Zugangsrouter zusammenzufassen.
Der Alcatel-Lucent-Router reduziere die in den Kern durchzureichende Datenmenge, sorge für geringere Latenzzeiten und mache den Datenfluss besser handhabbar. Das 7950-XRS-40-Routing-System kombiniert zwei 7950-XRS-20-Chassis "Rücken-an-Rücken" .
Der Router bietet derzeit bis zu 1.600 10-Gigabit-Ethernet-Ports. DE-CIX hat die ersten beiden 7950-XRS-40-Router im Oktober 2014 in Betrieb genommen und wird weitere in mehreren Rechenzentren im Großraum Frankfurt installieren.
Frank Orlowski, Chief Marketing Officer bei DE-CIX, erklärte, der Betreiber wolle "die qualitativ beste Peering-Umgebung in der Branche bereitstellen" . Rund 600 Internet-Service-Provider aus knapp 60 Ländern tauschen einen großen Teil ihres Internetverkehrs über den DE-CIX in Frankfurt aus.
Im April 2013 wurde mit dem Projekt DE-CIX Apollon die Datenübertragungsrate komplett auf 100 GBit/s ausgelegt . ADVA Optical Networking, ein Unternehmen, das seine Geräte in Deutschland entwickelt und produziert, lieferte das optische Netzwerk für das Metro Carrier Ethernet. Es hatte als Backbone alle Rechenzentrumsstandorte von DE-CIX in Frankfurt miteinander verbunden. Die Vermittlungstechnik im Zentrum von DE-CIX Apollon bildeten Systeme von Alcatel-Lucent.
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