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Quartalsbericht: Google bekommt weniger für seine Werbeanzeigen

Auch Google spürt den schwierigen Onlinewerbemarkt: Die Preise pro Klick fallen. Der Gewinn des Internetkonzerns ging im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück.

Artikel veröffentlicht am ,
Am Google-Hauptsitz
Am Google-Hauptsitz (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google hat in seinem dritten Quartal einen Rückgang bei den Anzeigenpreisen hinnehmen müssen. Das gab das Unternehmen am 16. Oktober 2014 nach Handelsschluss an der New Yorker Börse bekannt. Der Preis pro Klick auf Werbeanzeigen sank um 2 Prozent.

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Ursache ist die weiter wachsende Verbreitung mobiler Geräte wie Smartphones und Tablets, auf denen die Preise für Anzeigen niedriger sind. Im ersten und zweiten Quartal 2014 war der Rückgang der Klick-Preise mit 9 und 6 Prozent jedoch stärker. Das Volumen der Klicks auf Werbung bei Google stieg nur um 17 Prozent, nach einem Zuwachs um 26 und 25 Prozent im ersten und zweiten Quartal 2014.

Im Berichtszeitraum sank der Gewinn um 5,4 Prozent auf 2,81 Milliarden US-Dollar (4,09 US-Dollar pro Aktie), nach 2,97 Milliarden US-Dollar (4,38 US-Dollar pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Gewinn vor Sonderposten wie Aktienoptionen der Beschäftigten lag bei 6,35 US-Dollar pro Aktie, die Analysten hatten mit 6,53 US-Dollar pro Aktie mehr prognostiziert. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel um 3 Prozent nach.

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 16,52 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz ohne Traffic-Zahlungen an Partner lag bei 13,2 Milliarden US-Dollar und traf damit die Erwartungen der Analysten.

Google stellte weiterhin mehr Beschäftigte ein und investierte stark in Rechenzentren. Der Konzern hatte zum Ende des Berichtzeitraums 55.030 Mitarbeiter, nach 52.069 zum Ende des vorangegangenen Berichtzeitraums. Die Investitionen lagen mit 2,42 Milliarden US-Dollar fast so hoch wie im zweiten Quartal, als 2,65 Milliarden US-Dollar ausgegeben wurden.



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Anonymer Nutzer 18. Okt 2014

Das ist so als würde man sagen, den Mann trifft keine Schuld, wenn die Frau schwanger...

teebhar 17. Okt 2014

Google statt Googles ?


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