Quartalsbericht: Amazon macht höchsten Verlust in Firmengeschichte

Amazons Investitionen in Rechenzentren, Versandhäuser und eigene Elektronikprodukte führt das Unternehmen bislang immer tiefer in die Verlustzone. Doch im aktuellen Berichtszeitraum erreicht Amazon einen neuen Höchstwert.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon machte im dritten Quartal 437 Millionen US-Dollar Verlust.
Amazon machte im dritten Quartal 437 Millionen US-Dollar Verlust. (Bild: Amazon.com)

Amazons hohe Ausgaben haben zum höchsten Verlust in der Firmengeschichte geführt. Wie das Unternehmen am 23. Oktober 2014 nach Handelsschluss an der New Yorker Börse bekanntgab, stieg der Umsatz um 20 Prozent von 17,09 Milliarden US-Dollar auf 20,58 Milliarden US-Dollar. Der Verlust stieg von 41 Millionen US-Dollar (9 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf die Rekordhöhe von 437 Millionen US-Dollar (95 Cent pro Aktie).

Stellenmarkt
  1. Inhouse IT-Consultant (m/w/d) für Kassen- und Warenwirtschaftsprozesse
    HIT Handelsgruppe GmbH & Co. KG, Grünen
  2. IT Systemadministrator (m/w/d)
    ESAB Welding & Cutting GmbH, Karben
Detailsuche

Der operative Verlust lag im dritten Quartal bei 544 Millionen US-Dollar, nach 25 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Die Analysten hatten einen höheren Umsatz von 20,8 Milliarden US-Dollar und einen Verlust von nur 74 Cent pro Aktie prognostiziert.

Die Investitionen in Rechenzentren, Versandhäuser und eigene Elektronikprodukte ließen die operativen Kosten auf 21,12 Milliarden US-Dollar steigen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres gab der weltgrößte Onlinehändler noch 17,12 Milliarden US-Dollar aus.

Golem Akademie
  1. Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management: virtueller Drei-Tage-Workshop
    6.–8. Dezember 2021, Virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    10.–14. Januar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Prognosen für das laufende vierte Quartal lagen zudem unter den Erwartungen der Börsenexperten. Die Analysten hatten ein Wachstum von 21 Prozent auf 30,89 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Amazon nannte heute Umsatzerwartungen von 27,3 bis 30,3 Milliarden US-Dollar.

Amazon kündigte heute die Eröffnung von neuen Rechenzentren in Frankfurt am Main für Amazon Web Services an. "Damit können jetzt alle Kunden AWS nutzen, um auf in Deutschland gelegener Infrastruktur ihr Geschäft aufzubauen und ihre Anwendungen zu betreiben. Wie bei allen AWS-Regionen haben Kunden hierbei die Gewissheit, dass ihre Inhalte innerhalb der von ihnen gewählten Region verbleiben", erklärte der US-Konzern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Gungosh 29. Okt 2014

Achtung, Du wirst gleich rot: http://archive.org/web/images/logo_wayback_210x77.png scnr :-)

Trollversteher 24. Okt 2014

Wenn Du mir erklärst, wie man 1 Mrd so investiert (nicht nur in Immobilien sondern auch...

gaym0r 24. Okt 2014

In Amazon muss keiner Geld reinbuttern, die haben genug Rücklagen. http://de.statista...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitcoin und Co.
Kryptowährungen stürzen ab

Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen haben ein schlechtes Wochenende hinter sich. Bitcoin liegt fast 20 Prozent unter dem Wert der Vorwoche.

Bitcoin und Co.: Kryptowährungen stürzen ab
Artikel
  1. Virtueller Netzbetreiber: Lycamobile ist in Deutschland insolvent
    Virtueller Netzbetreiber
    Lycamobile ist in Deutschland insolvent

    Lycamobile im Netz von Vodafone ist pleite. Der Versuch, über eine Tochter in Irland keine Umsatzsteuer in Deutschland zu zahlen, ist gescheitert.

  2. Arbeiten bei SAP: Nur die Gassi-App geht grad nicht
    Arbeiten bei SAP
    Nur die Gassi-App geht grad nicht

    SAP bietet seinen Mitarbeitern einiges. Manchen mag das zu viel sein, aber die geringe Fluktuation spricht für das Softwareunternehmen.
    Von Elke Wittich

  3. VATM: Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten
    VATM
    Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten

    Die beiden großen Telekommunikationsverbände VATM und Breko sind hinsichtlich einer Spaltung der Bundesnetzagentur gespalten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /