Intels Gewinn ist trotz steigenden Umsatzes im zweiten Quartal 2012 gefallen. Die operativen Ausgaben stiegen stark an. Konzernchef Otellini warnte vor Wachstumsschwäche und kündigte neue, preisgünstige Ultrabooks an.
Marissa Mayer wird künftig als Vorstandsvorsitzende die Geschicke von Yahoo lenken. Sie war 13 Jahre lang bei Google beschäftigt und die 20. Angestellte des Unternehmens.
Im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2012 wird AMD die geplanten Umsatzziele nicht erreichen können. In der kommenden Woche will der Chiphersteller seine Zahlen vorlegen, erwartet werden erneut schwere Verluste.
Trotz bis zuletzt gegenteiliger Ankündigungen auf der Blackberry 10 Jam World Tour hat RIM den Start von Blackberry 10 verschoben. Microsoft soll versuchen, den Hersteller zur Aufgabe des eigenen Betriebssystems und zum Umstieg auf Windows Phone zu bewegen.
Bei den verwendeten Smartphones in Deutschland liegt Android vor Symbian und iOS, ergibt eine aktuelle Umfrage. Die Verbreitung von Blackberry- und Windows-Phone-Smartphones verringert sich weiter.
RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.
Die FreeBSD-Entwickler streben demnächst einen GNU-freien C++11-Stack an. In FreeBSD 10 soll LLVMs Clang als Standardcompiler dienen. Damit stünde ein BSD-lizenzierter Kompilierer zur Verfügung.
Google beginnt die Quartalsberichtssaison der IT-Unternehmen in den USA. Der Internetkonzern übertraf die Analystenprognosen und kündigte eine Dividende durch einen Aktiensplit an.
Nokias nächstes Quartalsergebnis wird im Kerngeschäft noch schlechter ausfallen als erwartet. Konzernchef Stephen Elop kündigte an, die Investitionen in die Lumia-Geräte zu verstärken. Etwas mehr als 2 Millionen Lumia-Smartphones seien im ersten Quartal 2012 verkauft worden.
Auch wenn die ersten 28-Nanometer-GPUs bereits seit Monaten verkauft werden, läuft das Produktionsverfahren bei TSMC offenbar nicht wie erwartet. Sowohl technische Spekulationen als auch Analystenberichte deuten darauf hin.
In einem Interview hat Intel-Vize Sean Maloney die Gerüchte bestätigt, die schon länger die Hardwarebranche beschäftigten: Neue CPUs mit Ivy-Bridge-Architektur für Ultrabooks kommen erst im Sommer 2012 auf den Markt. Eine Verschiebung der Desktopversionen erwähnte Maloney jedoch nicht.
Die Bruttogewinnmarge von Nvidia ist gefallen - und das liegt laut Unternehmenschef Jen-Hsun Huang vor allem daran, dass die Fertigungsausbeute bei TSMC nicht stimmt. Vor allem dank Tegra 3 soll es trotzdem aufwärts gehen.
Die schnellsten ARM-CPUs, die in Tablets und Smartphones eingesetzt werden, können bis zu 25 US-Dollar kosten. Das geht aus einer Präsentation von ARM hervor, in der der Chipentwickler ganz nebenbei einiges über Nvidias ARM-Prozessor mit Codenamen Denver verrät.
Weil Festplatten durch die Überflutungen in Thailand noch lange knapp bleiben werden, will Seagate sie an Großabnehmer regelmäßig versteigern. Das soll die aktuelle Preisrallye dauerhaft eindämmen.
Apple hat mit John Browett wieder einen Chef für seine Ladenkette Apple Retail Stores gefunden. Der Posten war seit November 2011 unbesetzt. Der neue Boss kommt von Dixons Retail.
Die Kosten für die Entlassungswelle, Abschreibungen auf Globalfoundries und ein schwacher GPU-Markt trüben AMDs Bilanz. Im Geschäft mit CPUs sieht sich das Unternehmen aber dennoch erfolgreich.
Samsung Electronics hat vorläufige Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2011 vorgelegt. Analysten berechnen daraus, dass der Elektronikkonzern seine Stellung im Smartphonemarkt vor Apple verteidigen konnte.
Die Vorbestellungen für das Kindle Fire steigen offenbar weiter. Amazons Auftragshersteller und Zulieferer sollen bis Jahresende 5 Millionen Kindle Fire herstellen.
Amazon soll Änderungen in der Produktplanung für ein zweites Kindle Fire gemacht haben. Ein 10,1-Zoll-Display bekommt das nächste Tablet wohl vorerst nicht. Für den Internethändler ist die Kindle-Sparte mit sehr hohen Ausgaben verbunden.
Update Einen Gewinnrückgang um 73 Prozent hatte niemand von Amazon erwartet. Die Vorbestellungen für das Kindle Fire mussten um mehrere Millionen heraufgesetzt werden. Doch das ist für Amazon erstmal ein Verlustgeschäft.
Berichten aus Taiwan zufolge will Intel seine ersten Prozessoren mit Ivy-Bridge-Architektur erst im März 2012 vorstellen. Das heißt aber nicht, dass Notebooks mit den neuen CPUs nicht schon vorher verfügbar sein könnten.
Nokias Verluste fielen im vergangenen Quartal nicht so massiv aus, wie die Analysten erwartet haben. Erfolge hatte der Weltmarktführer mit Billighandys mit Dual-SIM.
Paul Otellini hat mit Hewlett-Packard und Dell weitere Hersteller von Ultrabooks offiziell bestätigt. Mit Windows 8 sollten im kommenden Jahr Hybrid-Ultrabooks folgen, die Notebook und Tablet vereinen, kündigte er an.
Google hat in seinem dritten Quartal die Analystenprognosen wieder einmal übertroffen. Das ausgewiesene Wachstum bei Google+ war solide, blieb aber unter den Erwartungen.
Apple hat seine Auftragshersteller mit der Senkung der Bestellungen für das iPad 2 geschockt. Der US-Konzern begründet das mit der Wirtschaftsschwäche, für 2012 wird aber der iPad2-Nachfolger erwartet.
Oracle hat im ersten Finanzquartal 2011 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um zwölf Prozent gesteigert. Der Verkauf von Hardware blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück.
Update Die Tegra-Chips sollen nach dem Willen von Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang die Hälfte aller Smartphones und über zwei Drittel aller Tablets antreiben - wenn diese nicht von Apple stammen. Dieses ehrgeizige Ziel will das Unternehmen bis 2015 erreichen.
Update HP will seine PC-Sparte in ein unabhängiges Unternehmen ausgründen. Für das Softwareunternehmen Autonomy soll HP laut Medienberichten zehn Milliarden US-Dollar ausgeben.
Tesla-Chef Elon Musk hat ein neues Elektrofahrzeug angekündigt. Den ersten Prototyp des Model X, eines kleinen SUVs, will der US-Elektroautohersteller im Dezember vorstellen.
Nach schwachen Quartalszahlen will Texas Instruments unbestätigten Berichten zufolge seine Abteilung für ARM-Chips loswerden. Der mögliche Käufer ist noch nicht bekannt, für Marktbeobachter sind aber AMD und seine Investoren die heißesten Kandidaten.
Intel hat trotz schwächerem Umsatzwachstum bei den PC-Herstellern starke Ergebnisse vorgelegt. Der Gewinn legte auf drei Milliarden US-Dollar zu, der Umsatz erreichte eine neue Rekordmarke.
Apple hat im vergangenen Quartal weit mehr iPhones und iPads verkauft, als die Analysten erwartet hatten. Gewinn und Umsatz erreichten neue Bestwerte. Das Betriebssystem Mac OS X 10.7 alias Lion soll am 20. Juli 2011 kommen.
Google hat den Gewinn trotz massiv steigender Ausgaben um 36 Prozent auf 2,51 Milliarden US-Dollar anheben können. Larry Page hat den bisherigen Erfolg von Google+ gefeiert.
Microsoft hat ein starkes Quartalsergebnis vorgelegt, bleibt aber hinter Konkurrent Apple zurück. Microsofts Windows- und Windows-Live-Sparte hat 4,4 Prozent Umsatz eingebüßt, der Gewinn ist um zehn Prozent gefallen.
Google hat Intel den Quellcode von Android 3.0 zur Verfügung gestellt, derzeit läuft die Portierung auf Atom und Co. Tablets mit x86-CPUs und Honeycomb sollen noch 2011 erscheinen, Smartphones erst 2012.
Western Digital kämpft wie Konkurrent Seagate wegen schwacher Nachfrage mit einem starken Gewinnrückgang. Der Hersteller lieferte 50 Millionen Festplatten aus.
Google will in diesem Jahr so viele neue Stellen schaffen wie nie zuvor in der Firmengeschichte. Mit den Neueinstellungen sind aber auch die Ausgaben gestiegen. Der Gewinn vor Sonderposten liegt unter den Analystenprognosen.
HTC hat seinen Gewinn und Umsatz im vergangenen Quartal stark gesteigert. In dieser Woche lag der Börsenwert des taiwanischen Konzerns zeitweise über dem von Nokia.
Der größte US-Mobilfunkbetreiber geht davon aus, dass Apple mobile Endgeräte für LTE auf den Markt bringen wird. Verizon Wireless baut sein LTE-Netz im 700-MHz-Spektrum aus.
Cisco befindet sich weiter im Umbau auf neue Produkte. Der Netzwerkausrüster setzt wegen fallender Gewinne auf die Bereiche Rechenzentrum, Collaboration, Sicherheit, Wireless und Video. Der Umsatz mit Switches ist dagegen um sieben Prozent gesunken.
Auf Basis von Marktprojektionen der Halbleiterbranche kommt Festplattenhersteller Seagate zu einem klaren Schluss: In Flash-Fabriken nur wegen SSDs zu investieren, lohnt sich nicht. Noch lange soll das Gros der Flash-Produktion in Consumergeräten landen, nicht in SSDs.
Der neue AMD-Chef sieht das Unternehmen im Jahr 2011 durch neue Produkte wieder auf Wachstumskurs. Das vergangene Quartal verlief besser als von Analysten erwartet.
EBay hat ein starkes Quartalsergebnis vorgelegt. Schrittmacher war ein weiteres Mal das internationale Wachstum des Bezahldienstleisters Paypal, dessen Umsatz um 22 Prozent auf 971 Millionen US-Dollar stieg.