Börsengang: Groupon meldet beim ersten Quartalsbericht Verluste

Groupon hat die Analystenerwartungen enttäuscht. Die Aktie brach nach dem ersten Quartalsbericht seit dem IPO ein.

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Groupon-Chef Andrew Mason im Juli 2011
Groupon-Chef Andrew Mason im Juli 2011 (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Groupon hat in seinem ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang im November 2011 einen Verlust gemeldet. Der Betreiber der Gruppenrabattplattform erwirtschaftete ein Minus von 42,7 Millionen US-Dollar (8 Cent pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Verlust bei 378,6 Millionen US-Dollar (1,08 US-Dollar pro Aktie). Der Umsatz stieg dagegen kräftig um 194 Prozent auf 506,5 Millionen US-Dollar.

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Auf bereinigter Basis lag der Verlust bei 2 Cent pro Aktie. Auf der Grundlage hatten die Analysten einen Gewinn von 3 Cent pro Aktie erwartet. Beim Umsatz lag ihre Prognose jedoch nur bei 506,5 Millionen US-Dollar. Die Aktie brach nachbörslich stark ein.

Firmengründer und Vorstandschef Andrew Mason äußerte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Groupon habe rund 33 Millionen Nutzern auf der Plattform "Milliarden US-Dollar gespart" und das Geschäft von 250.000 Firmen in 47 Ländern beschleunigt.

Groupon-Finanzchef Jason Child macht hohe Steuerforderungen durch Gewinne im Ausland und den neuen internationalen Hauptsitz in der Schweiz für das schwache Ergebnis verantwortlich. Ohne die Belastungen hätte Groupon einen operativen Gewinn von 15 Millionen US-Dollar erzielt. "Unser Geschäftsmodell hat gerade erst begonnen, seine Wirkung zu generieren", sagte Child und fügte hinzu, dass Groupon im nächsten oder übernächsten Jahr auf allen Märkten profitabel sein werde.

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Bei Groupon oder Livingsocial hinterlegen Nutzer ihre E-Mail-Adresse und bekommen täglich ein Angebot aus ihrer Region zugesandt. Meist handelt es sich um verbilligte Angebote für Restaurants, Imbissbuden, Massagen, Wellnessprogramme, Wochenendreisen oder für Elektronik.

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