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Quartalsbericht: Intel kündigt 700-US-Dollar-Ultrabooks an

Intels Gewinn ist trotz steigenden Umsatzes im zweiten Quartal 2012 gefallen. Die operativen Ausgaben stiegen stark an. Konzernchef Otellini warnte vor Wachstumsschwäche und kündigte neue, preisgünstige Ultrabooks an.

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Intel-Konzernchef Paul Otellini
Intel-Konzernchef Paul Otellini (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Intel hat einen Gewinnrückgang um 4,3 Prozent auf 2,83 Milliarden US-Dollar (54 Cent pro Aktie) erzielt, nach 2,95 Milliarden US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Analysten hatten einen Gewinn von 52 Cent pro Aktie erwartet. Vor Sonderposten lag der Gewinn bei 57 Cent pro Aktie.

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Der Umsatz stieg um 3,6 Prozent auf 13,5 Milliarden US-Dollar.

Die Bruttomarge des Prozessorherstellers wuchs von 60,6 Prozent auf 63,4 Prozent. Der Umsatz der PC Client Group stieg um 4,4 Prozent, der Bereich Rechenzentren legte um 15 Prozent zu. Die operativen Ausgaben stiegen um 19 Prozent auf 4,72 Milliarden US-Dollar.

"Intel hatte ein gutes zweites Quartal, das von anhaltend starkem Servergeschäft und vielen neuen Produkteinführungen bei Ultrabooks und Smartphones gekennzeichnet war", sagte Konzernchef Paul Otellini. "Wegen einer schwierigeren gesamtwirtschaftlichen Lage wird unser Wachstum im dritten Quartal langsamer als erwartet sein. Im zweiten Halbjahr stehen mit einem vielfältigen Mix neuer Ultrabooks und Intel-basierten Tablets und Telefonen neue Produkteinführungen bevor. In Kombination mit langfristigen Investitionen in unsere Produkte und Fertigung sind wir für das restliche Jahr und darüber hinaus gut positioniert."

Otellini erklärte, dass "über 40" Windows-8-Ultrabooks mit Touchscreen-Funktionen und Ivy-Bridge-Prozessoren in Vorbereitung seien. Insgesamt würden die Hersteller 140 Ivy-Bridge-Ultrabooks bauen, rund ein Dutzend davon als Convertibles. Otellini ergänzte, er "sei sehr zuversichtlich, dass im Herbst 700-US-Dollar-Systeme im Einzelhandel verfügbar sein."

Im laufenden dritten Quartal 2012 erwartet Intel nur noch einen Umsatz von 13,8 bis 14,8 Milliarden US-Dollar. Die Analysten prognostizierten 14,60 Milliarden US-Dollar.

Laut IDC sollen weltweit im Jahr 2012 rund 225 Millionen Notebooks verkauft werden, davon sind nur eine Million Ultrabooks. Das läge drastisch unter den ursprünglichen Vorgaben Intels, das einen Marktanteil von 40 Prozent bis Ende 2012 anstrebt. Später widerrief IDC die Zahl von einer Million, sie sei möglicherweise zu niedrig.

Am 10. Juli 2012 investierte Intel 4,1 Milliarden US-Dollar in ASML. Das niederländische Unternehmen ist der weltgrößte Anbieter von Lithographiesystemen für die Halbleiterindustrie. Intel will damit die Entwicklung von 450-Millimeter-Wafer-Technologie beschleunigen. Ziel sei, die Entwicklungszeit von Lithographiesystemen, die die Produktionstechnik unterstützen, auf zwei Jahre verkürzen.



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