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Morris Chang, Aufsichtsratschef von TSMC
Morris Chang, Aufsichtsratschef von TSMC (Bild: Nicky Loh/Reuters)

Chipherstellung: TSMC hat Probleme mit der 28-Nanometer-Fertigung

Morris Chang, Aufsichtsratschef von TSMC
Morris Chang, Aufsichtsratschef von TSMC (Bild: Nicky Loh/Reuters)

Auch wenn die ersten 28-Nanometer-GPUs bereits seit Monaten verkauft werden, läuft das Produktionsverfahren bei TSMC offenbar nicht wie erwartet. Sowohl technische Spekulationen als auch Analystenberichte deuten darauf hin.

Der taiwanische Auftragshersteller TSMC kann die Nachfrage nach 28-Nanometer-Chips nicht befriedigen - und hat vielleicht sogar kurzzeitig seine Produktion angehalten. Das jedenfalls behauptet Semiaccurate unter Berufung auf die meist guten Quellen des US-Journalisten Charlie Demerjian. Er hat in einer langen Analyse einige mögliche Gründe für den Produktionsstopp zusammengetragen, die er aber auch selbst als Spekulationen bezeichnet.

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Gestützt wird Demerjians Annahme von einem Analysten der Citi Group. Er sagte dem Branchenmedium Electro IQ, dass TSMC seine Investitionen für das Jahr 2012 nach oben korrigiert habe, weil die Nachfrage nach 28-Nanometer-Chips nicht befriedigt werden könne. Neben AMD und Nvidia, die ihre GPUs in Taiwan herstellen lassen, ist auch Qualcomm mit mobilen SoCs ein wichtiger Kunde, der auf die kleinste Strukturbreite von TSMC angewiesen ist. Auch Apple, das seine Lieferanten oft nicht nennt, soll bei TSMC fertigen lassen.

Nvidia wird deutlich

Die Kritik an dem Unternehmen wird auch von seinen Auftragsgebern immer lauter. So sagte vor kurzem Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang zu den Quartalszahlen seiner Firma: "Der Rückgang der Bruttomarge ist fast völlig auf die geringer als erwartete Ausbeute von 28-Nanometer-Wafern zurückzuführen." TSMC nannte er in der Folge häufiger namentlich.

Während AMDs GPUs der Serie Radeon 7000, allesamt 28-Nanomter-Bausteine, einige Wochen nach dem Marktstart konstant verfügbar sind, muss Nvidia offenbar seine Chips genau den Grafikkartenherstellern zuteilen. Das meldete Heise Online während der Cebit. Die Kartenanbieter sollen von Nvidia nur sehr knappe Kontingente der kommenden Kepler-GPUs erhalten.

TSMC selbst gab zu den Vorwürfen keine eindeutigen Stellungnahmen ab. Bit-Tech sagte das Unternehmen nur: "Alle unsere 28-Nanometer-Kunden sind genau über den Status der Produktion informiert."


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anonfag 16. Mär 2012

Den kenne ich garnicht. War wohl vor meiner Zeit :)



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