Abo
  • Services:

5 Millimeter: Noch flachere Festplatten für Ultrabooks

Bisher sind die flachsten mechanischen Festplatten im 2,5-Zoll-Formfaktor 7 Millimeter hoch. Daraus sollen bald 5 werden, um Hybridlösungen für Ultrabooks attraktiv zu halten. Bisher sind damit immerhin 500 GByte Speicherplatz möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Die 7 mm dünne 7Z500K
Die 7 mm dünne 7Z500K (Bild: Hitachi)

Derzeit bieten Hitachi und Western Digital Festplatten mit einer Bauhöhe von 7 Millimetern an. Die Laufwerke sind damit 2,5 Millimeter dünner als die üblichen 9,5 Millimeter, die bei Notebooks am häufigsten zum Einsatz kommen. In die flachen Gehäuse passt dabei nur eine Magnetscheibe (Platter), die bei beiden Herstellern 500 GByte Daten fasst.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Düsseldorf, Leipzig, München
  2. Bosch Gruppe, Hildesheim

In Zukunft sollen die Laufwerke aber noch weiter abgespeckt werden, einem Bericht von Digitimes zufolge arbeiten mehrere Hersteller von Massenspeichern an Festplatten mit einer Höhe von nur noch 5 Millimetern. Die Geräte sollen sich aber noch in der Entwicklungsphase befinden, ein Termin für die Markteinführung ist noch nicht abzusehen. Probleme soll vor allem die Stabilisierung der Schreib-/Leseköpfe machen, dieser Teil der Mechanik muss neben dem Motor für die Spindel weiter miniaturisiert werden.

Flache Festplatte und kleiner Flash-Cache

Eingesetzt werden sollen die neuen Laufwerke in Ultrabooks, wo sie eine billigere Alternative zu SSDs darstellen sollen. Damit dennoch die vom Anwender gefühlte Geschwindigkeit stimmt, sollen die 5-mm-HDDs zusammen mit Flash-Cache als Hybridlösung verbaut werden. Dafür hat Intel eine eigene Serie von mSata-Modulen vorgesehen, die den Namen SSD 311 trägt. Es gibt sie bisher nur mit 20 GByte Kapazität. Parallel arbeitet der Chiphersteller, der die Marke Ultrabook besitzt, auch an neuen Bauformen für größere SSDs.

Die 5-Millimeter-Festplatten sollen aber für besonders günstige Ultrabooks vorgesehen sein, denn der hohe Preis der Geräte verhindert bisher deren Erfolg. Bei Vorlage seiner letzten Quartalszahlen hatte Intel angekündigt, dass die Einstiegspreise noch im Jahr 2012 deutlich unter 700 US-Dollar fallen sollen.

Offizielle Ankündigungen zu neuen Technologien für Ultrabooks werden neben den Branchengerüchten von Digitimes auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. In drei Wochen findet wieder Intels Developer Forum (IDF) in San Francisco statt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 7,49€
  2. 84,99€
  3. 54,99€

Charles Marlow 14. Aug 2012

Das grösste Problem ist die Hitze. Schon bei normaler Bauweise nur schwer in den Griff zu...

Raumzeitkrümmer 14. Aug 2012

Der Trend wird noch weiter gehen. Ein neues Betriebssystem läuft nur noch auf einem...


Folgen Sie uns
       


We Happy Few - Golem.de Live

Anspruchsvolle Abenteuer wie Bioshock und Dishonored waren offenbar Vorbild für We Happy Few. Wer mag, kann die Kampagne des Action-Adventures fast sofort nach dem Start abschließen - oder sich in eine dystopische 60er-Jahre-Parallelwelt stürzen.

We Happy Few - Golem.de Live Video aufrufen
Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /