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5 Millimeter: Noch flachere Festplatten für Ultrabooks

Bisher sind die flachsten mechanischen Festplatten im 2,5-Zoll-Formfaktor 7 Millimeter hoch. Daraus sollen bald 5 werden, um Hybridlösungen für Ultrabooks attraktiv zu halten. Bisher sind damit immerhin 500 GByte Speicherplatz möglich.

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Die 7 mm dünne 7Z500K
Die 7 mm dünne 7Z500K (Bild: Hitachi)

Derzeit bieten Hitachi und Western Digital Festplatten mit einer Bauhöhe von 7 Millimetern an. Die Laufwerke sind damit 2,5 Millimeter dünner als die üblichen 9,5 Millimeter, die bei Notebooks am häufigsten zum Einsatz kommen. In die flachen Gehäuse passt dabei nur eine Magnetscheibe (Platter), die bei beiden Herstellern 500 GByte Daten fasst.

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In Zukunft sollen die Laufwerke aber noch weiter abgespeckt werden, einem Bericht von Digitimes zufolge arbeiten mehrere Hersteller von Massenspeichern an Festplatten mit einer Höhe von nur noch 5 Millimetern. Die Geräte sollen sich aber noch in der Entwicklungsphase befinden, ein Termin für die Markteinführung ist noch nicht abzusehen. Probleme soll vor allem die Stabilisierung der Schreib-/Leseköpfe machen, dieser Teil der Mechanik muss neben dem Motor für die Spindel weiter miniaturisiert werden.

Flache Festplatte und kleiner Flash-Cache

Eingesetzt werden sollen die neuen Laufwerke in Ultrabooks, wo sie eine billigere Alternative zu SSDs darstellen sollen. Damit dennoch die vom Anwender gefühlte Geschwindigkeit stimmt, sollen die 5-mm-HDDs zusammen mit Flash-Cache als Hybridlösung verbaut werden. Dafür hat Intel eine eigene Serie von mSata-Modulen vorgesehen, die den Namen SSD 311 trägt. Es gibt sie bisher nur mit 20 GByte Kapazität. Parallel arbeitet der Chiphersteller, der die Marke Ultrabook besitzt, auch an neuen Bauformen für größere SSDs.

Die 5-Millimeter-Festplatten sollen aber für besonders günstige Ultrabooks vorgesehen sein, denn der hohe Preis der Geräte verhindert bisher deren Erfolg. Bei Vorlage seiner letzten Quartalszahlen hatte Intel angekündigt, dass die Einstiegspreise noch im Jahr 2012 deutlich unter 700 US-Dollar fallen sollen.

Offizielle Ankündigungen zu neuen Technologien für Ultrabooks werden neben den Branchengerüchten von Digitimes auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. In drei Wochen findet wieder Intels Developer Forum (IDF) in San Francisco statt.

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