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Quartalszahlen: AMD macht Verluste wegen Sonderbelastungen

Die Kosten für die Entlassungswelle, Abschreibungen auf Globalfoundries und ein schwacher GPU-Markt trüben AMDs Bilanz. Im Geschäft mit CPUs sieht sich das Unternehmen aber dennoch erfolgreich.

Artikel veröffentlicht am ,
Supercomputer wie Jaguar arbeiten mit AMDs Opterons.
Supercomputer wie Jaguar arbeiten mit AMDs Opterons. (Bild: Oak Ridge National Labs)

AMD schließt sein viertes Quartal des Geschäftsjahrs 2011 mit einem Verlust von 177 Millionen US-Dollar ab. Der Umsatz blieb gegenüber dem vorherigen Quartal mit 1,69 Milliarden US-Dollar auf gleichem Niveau, gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ergab sich eine leichte Steigerung um 2 Prozent.

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Der Verlust ist AMD zufolge vor allem auf Sonderbelastungen zurückzuführen. So kostete die Beteiligung bei Globalfoundries in den vergangenen drei Monaten 209 Millionen US-Dollar. Die Umstrukturierungen bei AMD selbst, die 1.400 Entlassungen mit sich bringen, belasteten das Unternehmen mit 98 Millionen US-Dollar.

Ohne diese Ausgaben hätte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge sogar wie in den vier vergangenen Quartalen einen Gewinn erzielen können. Vor allem das Geschäft mit Prozessoren und Chipsätzen entwickelt sich gut, 165 Millionen US-Dollar Gewinn konnte AMD aktuell damit erzielen. Die Nachfrage nach den neuen Opterons mit Bulldozer-Architektur ist dem Chiphersteller zufolge hoch, und auch von den für Desktops und Notebooks vorgesehenen APUs konnte das Unternehmen bereits 30 Millionen Stück verkaufen.

Schwaches Grafikgeschäft

Die im Licht der Öffentlichkeit eigentlich stark wahrgenommene Grafiksparte von AMD bereitet dem Unternehmen wirtschaftlich gesehen aber Sorgen. Zwar stelle das Unternehmen noch kurz vor Weihnachten 2011 mit der Radeon HD 7970 die schnellste Grafikkarte mit einer GPU vor, sie wird aber erst seit kurzem ausgeliefert und konnte sich so nicht mehr auf die Umsätze auswirken. Zudem, so AMD, sei die Nachfrage nach Grafikkarten für Desktop-PCs generell rückläufig, Gleiches gelte für diskrete Notebook-APUs. Letzterer Effekt dürfte vor allem an den in den bei Intel und AMD in die Notebook-CPUs integrierten Grafikkernen liegen.

Auch die saisonal bedingt stärkere Nachfrage nach den GPUs für Konsolen konnte die Schwäche des Grafikmarktes nicht auffangen, so dass AMD mit diesen Produkten im vierten Quartal 2011 nur einen Gewinn von 27 Millionen US-Dollar erzielen konnte. Das ist mehr als die 12 Millionen US-Dollar ein Jahr zuvor, aber deutlich weniger als die 68 Millionen US-Dollar, die im vierten Quartal des Jahres 2010 noch erreicht wurden.

Da das erste Quartal eines Kalenderjahres in der PC-Branche traditionell schwach ist, rechnet AMD auch für seinen ersten Abrechnungszeitraum 2012 mit einem geringeren Umsatz. Er soll fünf bis elf Prozent geringer ausfallen als bei den jetzt vorgelegten Zahlen.



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DANNYFISH 26. Jan 2012

Das Problem ist, dass viele es noch nicht gemerkt haben, dass der Desktopmarkt nicht...

DANNYFISH 26. Jan 2012

Der Desktopmarkt ist selbst für AMD schon uninteressant geworden. Wie schon in mehreren...


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