Schwache Nachfrage: AMD warnt vor geringerem Umsatz

Im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2012 wird AMD die geplanten Umsatzziele nicht erreichen können. In der kommenden Woche will der Chiphersteller seine Zahlen vorlegen, erwartet werden erneut schwere Verluste.

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AMDs neueste APU Trinity
AMDs neueste APU Trinity (Bild: AMD)

Statt einer Umsatzsteigerung um 3 Prozent vom ersten zum zweiten Quartal 2012 rechnet AMD nun mit einem Rückgang um 11 Prozent. Die früheren optimistischen Prognosen gelten wegen schwacher Nachfrage in China und Europa nicht mehr, sagte das Unternehmen in einer sehr knappen Mitteilung.

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Der Umsatzrückgang zeichnete sich demnach erst "spät im zweiten Quartal ab", so AMD. Insbesondere sei der Verkauf bei Einzelhändlern von privat genutzten PCs in den angesprochenen Regionen schwächer. Diese geringere Nachfrage, so AMD, habe auch Auswirkungen auf das direkte Geschäft des Chipherstellers mit OEMs. Eine Unterscheidung zwischen der EU, der Eurozone oder anderen Regionen wie EMEA macht AMD in seiner Mitteilung nicht, das Unternehmen spricht nur pauschal von "Europa".

Dass die Umsatzwarnung nicht an schlechtem Wirtschaften liegt, will AMD mit einer anderen Angabe unterstreichen: So sollen die laufenden Kosten des Geschäftsbetriebes nicht wie bisher geschätzt 605 Millionen US-Dollar betragen, sondern rund 8 Prozent darunter liegen. Das Unternehmen führt das auf seinen weiterhin verfolgten harten Sparkurs zurück.

Bezifferte Angaben zum Umsatz und Gewinn machte AMD nicht. Der Chiphersteller will seine Quartalszahlen am 19. Juli bekanntgeben, nach der Umsatzwarnung verlor die Aktie von AMD rund 11 Prozent an Wert. Im ersten Quartal 2012 musste AMD bereits Verluste von 590 Millionen US-Dollar verkraften.

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