• IT-Karriere:
  • Services:

Blackberry: RIM plant Massenentlassungen

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Artikel veröffentlicht am ,
Firmenchef Thorsten Heins im Mai 2012
Firmenchef Thorsten Heins im Mai 2012 (Bild: David Manning/Reuters)

Research In Motion bereitet erneut einen umfangreichen Stellenabbau vor. Wie die kanadische Zeitung Globe and Mail aus unternehmensnahen Kreisen berichtet, plant das Management, weltweit 2.000 der rund 16.500 Arbeitsplätze abzubauen. Eine weitere Quelle der gewöhnlich gut informierten Zeitung erwartet einen noch stärkeren Stellenabbau.

Stellenmarkt
  1. Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim
  2. REALIZER GmbH, Bielefeld

Dies ist bereits die zweite Entlassungswelle bei dem Blackberry-Hersteller in den vergangenen zwölf Monaten. Im Sommer 2011 wurden 2.000 Beschäftigte entlassen. Research In Motion leidet unter einem massiven Rückgang bei der Nachfrage für seine Produkte. Nur noch 7 Prozent des weltweiten Smartphone-Verkaufs entfallen auf das kanadische Unternehmen. Vor dem Einbruch hatte Research In Motion über 20.000 Beschäftigte. Der Stellenabbau werde in allen Bereichen stattfinden.

"Die setzen seit Monaten Leute raus. Viele gehen gerade mit Abfindungspaketen", sagte ein früherer Research-In-Motion-Manager Globe and Mail. Der nächste Stellenabbau soll am 1. Juni 2012 angekündigt werden. Am darauffolgenden Tag legt das Unternehmen seine Quartalszahlen vor. Eine größere Anzahl von Führungskräften hat RIM in den vergangenen Wochen verlassen, darunter Senior Vice President Alan Brenner.

Research In Motion wollte den Bericht nicht kommentieren, verwies jedoch auf die Ankündigung des Finanzchefs Brian Bidulka, der im März 2012 eine Restrukturierung und Einsparungen in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar angekündigt hatte.

Geräte mit Blackberry 10 noch 2012

Firmenchef Thorsten Heins sagte Ende April 2012, dass er mehr und mehr einen Überblick über das Unternehmen gewinne. "Stellen Sie sich das als eine Art Puzzle vor. Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige, um erfolgreich zu sein." Der Deutsche übernahm im Januar die Führung des angeschlagenen Unternehmens. Heins war zuvor einer der zwei Chief Operating Officer.

Seit Anfang Mai 2012 können Entwickler eine Beta des Blackberry 10 SDK herunterladen. Research In Motion will die Werkzeuge in den kommenden Monaten weiterentwickeln und verbessern. Erste Geräte mit dem neuen Betriebssystem sollen noch 2012 auf den Markt kommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. bis zu 20% auf Nvidia, bis zu 25% auf be quiet!, bis zu 15% auf AMD und bis zu 20% auf Intel...
  2. 79€ (Bestpreis!)
  3. 79€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. 65UM7100PLA für 689€, 49SM8500PLA für 549€ und 75SM8610PLA Nanocell für 1.739€)

jayrworthington 30. Mai 2012

Klar, jedes Gerät einzeln konfigurieren (nachdem man dem $dummuser am Telefon erklaert...

neocron 28. Mai 2012

++

Atalanttore 28. Mai 2012

Das finde ich überhaupt nicht Schade.

juri22 28. Mai 2012

der CEO von RIM war ja auch mal bei Siemens Mobile... http://www.yasni.de/ext.php?url...

Lord Gamma 28. Mai 2012

Es ist schon ähnlich wie in Fußballvereinen. In Fußballvereinen gehen Spieler, Trainer...


Folgen Sie uns
       


Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test

Der Samsung CRG9 ist nicht nur durch sein 32:9-Format beeindruckend. Auch die hohe Bildfrequenz und sehr gute Helligkeit ermöglichen ein sehr immersives Gaming und viel Platz für Multitasking.

Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
Galaxy Fold im Test
Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Samsung verkauft eine Million Galaxy Fold
  2. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

    •  /