Schluss mit Diesel: Pendler aus dem Berliner Umland sollen künftig mit sauberen Zügen fahren. Die brandenburgische Eisenbahngesellschaft NEB will sie mit Brennstoffzellenzügen befördern.
Die Entdeckung einer Jobausschreibung für einen Media Screener der BVG macht die Gewerkschaft Verdi stutzig. Es stellt sich die Frage, ob das Unternehmen damit die eigenen Mitarbeiter kontrollieren will. Das sei nicht das erste Mal, heißt es.
Selbstfahrende Busse und Tankroboter: Das KIT und die Verkehrsbetriebe SSB haben eine Studie erstellt, wie sich die Abläufe in einem Busbetriebshof automatisieren lassen.
Erfolgreicher Erstflug für den autonomen Volocopter: Das Fluggerät ist in Dubai erstmals ohne Pilot geflogen. In fünf Jahren sollen die Volocopter als Lufttaxis Passagiere befördern.
Ortschaften auf den Land mit immer weniger und immer älteren Einwohnern erfordern neue Konzepte für den öffentlichen Nahverkehr. In Japan sollen künftig fahrerlose Busse Fahrgäste befördern. In einer Kleinstadt wird das getestet.
Ifa 2017 Die Berliner S-Bahn hat ausgerechnet zu einer der wichtigsten Technikmessen mit Zugausfällen und Signalstörungen zu kämpfen. Ausweichmöglichkeiten existieren, doch auch da gibt es teilweise erhebliche Probleme.
Aus dem über zehn Jahre alten E-Ticket Deutschland soll bald eine deutschlandweit einsetzbare Karte für den ÖPNV werden. Dazu werden zahlreiche Tarifeigenarten erfasst, die Darstellung wird standardisiert und in digitaler Form verarbeitbar gemacht. Die Bedienung bleibt allerdings uneinheitlich.
Update Wer in Berlin mit der BVG Bus fährt, versucht die mangelhafte ÖPNV-Pünktlichkeit oft mit Apps zu kompensieren und sich zu informieren. Das wird aber spätestens dann ein Problem, wenn die Fahrten nur virtuell stattfinden - sogar mit echt wirkenden Verspätungen.
Eine neue Idee für den Nahverkehr: Der chinesische Lokhersteller CRRC hat die Straßenbahn vereinfacht. Sein Zug fährt auf der Straße statt auf Schienen.
UpdateHMI 2017 Hunderttausende Messebesucher und zwei Fahrscheinautomaten: Der Besuch der Hannover Messe war für Bahnfahrer noch qualvoller als bei der Cebit. Es gibt aber ein paar Tipps zum Ticketkauf.
Fahrdienst statt ÖPNV: Weil Busse zu teuer sind, setzt die kanadische Stadt Innisfil den Fahrdienst Uber ein, um die Bürger in der Stadt zu ihrem Ziel zu bringen.
Das E-Ticket-System (VBB Fahrcard) in und um Berlin ist noch lange nicht fertig und schon werden die ersten Karten ausgetauscht. Jetzt ist ein Fall bekanntgeworden, bei dem ein Abokunde deswegen als Schwarzfahrer eingestuft wurde.
Für den ÖPNV wird an einem neuen E-Ticket-System gearbeitet, das den Zugang beschleunigen und auch erleichtern soll. Das Kramen nach dem Ticket entfällt dank der Reichweite von Bluetooth Low Energy. Und mithilfe einer 3D-Kamera darf auch der Koffer ohne Ärger durch die Sperre.
Ferngesteuerte Züge, neue Stellwerke und Dauerüberwachung der Fahrbahn. Die Schweizerischen Bundesbahnen planen, mit neuen Ansätzen deutlich mehr Züge auf die ohnehin gut ausgebaute Infrastruktur der Schweiz zu bringen. Erste Ergebnisse soll es 2025 geben.
Nach Krankenhäusern, Stadtverwaltungen und der Metro von San Francisco hat es nun die Überwachungskameras der US-Hauptstadt getroffen. 70 Prozent der Geräte waren wegen einer Ransomware für mehrere Tage nicht nutzbar.
Um bei Verspätungen Anschlusszüge zu finden, sollten U-Bahnen und Regionalzügen schnell mit offenen Gratis-WLAN ausgebaut werden. Das gelte besonders bei Regionalzügen auf dem Land.
Bundesweit sollen Chipkarten oder Handytickets nutzbar sein: Für das E-Ticket werden 16 Millionen Euro vom Bundesverkehrsministerium bereitgestellt. Bis 2019 soll es deutschlandweite digitale Mobilitätsplattformen geben und wohl auch bundesweite Bewegungsprofile der Fahrgäste.
Chinas Hauptstadt Peking wird demnächst ein Magnetschwebebahn-System einsetzen. Der erste Zug wird bereits geliefert. Ab 2017 soll das ÖPNV-System die westlichen Außenbezirke mit der zentralen U-Bahn-Linie 1 verbinden.
Bloß nicht im Stau stehen: Originelle Konzepte sollen die Menschen vom eigenen Auto in den öffentlichen Nahverkehr locken. Busse fahren über den Stau hinweg, Züge schweben über den Schienen oder schießen durch Röhren, Flüsse werden zu Straßen für futuristische Wassertaxis.
In Hamburg sollen Anfang der 2020er-Jahre fahrerlose Busse unterwegs sein. Davon geht Hochbahn-Chef Henrik Falk aus. Fahrerlose Busse und U-Bahnen werden künftig normal sein.
Auch die Schweiz hat eine Open-Data-Plattform gestartet, um die Daten des Öffentlichen Personennahverkehrs zentral zur Verfügung zu stellen. Noch ist sie im Aufbau, erste Daten gibt es aber bereits.
Nach Krankenhäusern und Stadtverwaltungen hat es dieses Mal den Nahverkehr von San Francisco getroffen. Weil mehrere tausend Rechner und die die Fahrscheinautomaten eines Verkehrsbetriebes von Ransomware befallen waren, konnten Kunden kostenfrei fahren.
Vom Flughafen mit Ruhe ins Nichts: Während in Deutschland die Magnetschwebetechnik aufgegeben wurde, geht es im verkehrsgeplagten Asien erst richtig los. In Südkorea wurde gar ein neues System in den praktischen Betrieb versetzt. Wir sind Probe gefahren und waren dabei fast alleine.
Lettlands Hauptstadt Riga bekommt besondere elektrische Oberleitungsbusse: Ein Dieselmotor fehlt den Fahrzeugen, stattdessen arbeiten die Busse mit einem Range Extender auf Basis einer Brennstoffzelle und einem Akku. Die Reichweite liegt zwischen einer Diesel-APU und einer Akkulösung.
Zwei für Elektro: Berlin und Hamburg werden künftig zusammen Elektrobusse kaufen. Ziele der Initiative sind ein sauberer Nahverkehr und die Hersteller dazu zu bringen, Elektrobusse zur Serienreife weiterzuentwickeln.
Bei einem Besuch in Norwegen hat Tesla-Gründer Elon Musk eine Lösung für den öffentlichen Nahverkehr angekündigt, die mit autonomen Fahrzeugen funktionieren könnte. Musk wollte sich aber nicht festlegen, was für Modelle das sein würden. Gewöhnliche Busse hat er nicht im Kopf.
Das Handy-Ticketsystem Touch & Travel wird von der Deutschen Bahn eingestellt. Es gibt zu wenige Kunden. Es gibt allerdings Pläne, das System als Check-in-/Check-out- oder Be-in-/Be-out-System fortzuführen und in andere E-Ticket-Lösungen zu integrieren.
Es könnte alles so einfach sein - isses aber nicht. Unsere Erfahrung zeigt: Das E-Ticket des Rhein-Main-Verkehrsverbundes macht nichts leichter, günstiger oder gar umweltfreundlicher.
MWC 2016 Apple Pay hat nicht gereicht: Jetzt startet der Halbleiterhersteller NXP ein Projekt, um den Funkstandard NFC und das Sicherheitsmodul Secure Element endlich zu etablieren - im öffentlichen Nahverkehr.
Über ihr Opendata-Portal hat die Deutsche Bahn eine Liste von Haltestellen in Deutschland unter Creative Commons veröffentlicht. Darin finden sich nicht nur große Bahnhöfe, sondern auch Haltepunkte und Anlagen anderer Verkehrsunternehmen.
Die Software steht bereit: Kunden können endlich auch ohne Android-Telefon die Daten anzeigen lassen, die auf ihrer VBB-Fahrcard gespeichert sind. Jetzt gilt es nur noch, das richtige Kundenzentrum zu finden.
Überwachungskameras in Zügen sollen eigentlich die Sicherheit erhöhen. Während sie in Hannover vorübergehend verboten waren, können sie in San Francisco bei der Verbrechensaufklärung derzeit wenig helfen.
Verwirrende Aussagen, keine Lösungen, keine Information an die Betroffenen: Dass Bewegungsdaten auf VBB-Fahrcards beschrieben werden können, hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bestritten, bis das Gegenteil bewiesen wurde. Ähnlich reagiert er auf weitere Erkenntnisse von Golem.de.
Die VBB-Fahrcard ist schon seit langem in der Lage, Bewegungsdaten zu speichern, wie wir anhand einer eigenen Karte nachvollziehen konnten und auflisten. Mitte des Jahres wurde das System für die BVG-Busse noch verändert. Seither speichern die Busse auch eine "Permit-ID".
32C3 Auf einem Chaos-Congress erwartet man eigentlich keinen Staatskonzern. Doch der Wandel der Deutschen Bahn zeigt sich ausgerechnet in Hamburg beim größten deutschen Hackertreffen am deutlichsten: DB-Mitarbeiter tauschten auf Augenhöhe mit der Community Ideen aus.
Mit der überwiegend in Berlin, aber auch in Brandenburg eingesetzten VBB-Fahrcard können laut VBB keine Bewegungsprofile gespeichert werden. Wie sich nun herausgestellt hat, stimmt das nicht. Lesegeräte in BVG-Bussen speichern Bewegungspunkte auf der Fahrcard.
Mit Hilfe von Sensoren der Robert Bosch GmbH will Stuttgart das Park-and-Ride-System attraktiver machen: Nutzer können ab Anfang 2016 in der App des Nahverkehrsverbundes sehen, ob Plätze in den Parkhäusern am Bahnhof verfügbar sind.
Ein Kurzschluss im Hochvoltsystem: Kurz nach dem Start des Testbetriebs fielen zwei Fahrzeuge aus. Nach fast zwei Monaten der Fehlersuche und -behebung sind Berlins erste E-Busse mit Bombardiers Primove-Technik nun wieder im Einsatz.
Schon in den ersten Tagen fielen regelmäßig Fahrten aus, nun sind Fahrzeuge wegen Batterieschäden außer Dienst: Der holprige Start des Testbetriebs von Bombardiers Primove-Technik in Berliner Induktionsbussen wäre verständlich - würden die Fahrgäste nicht so schlecht informiert.
Viel Komfort, weniger Stolpergefahr und eine betrieblich herausfordernde Linienführung: Nach mehreren Jahrzehnten hat Berlin wieder eine rein elektrisch betriebene E-Bus-Linie. Wir haben erste Erfahrungen im Linienbetrieb mit den per Induktion ladenden Bussen gesammelt.
Eine digitale Karte zeigt, wie Busse und Bahnen durch die Städte fahren. Das Projekt Travic deckt fast 250 Transportunternehmen ab. Dabei war es eine Herausforderung, die Streckenführung in das Kartenmaterial zu integrieren.
Die zum Teil lauten und zugigen Londoner U-Bahnen sollen in der Zukunft durch neue Züge ersetzt werden, die autonom fahren und mehr Komfort bieten. Die Transport for London stellte jetzt die Entwürfe dazu vor.
Als erste europäische Hauptstadt setzt Berlin ab kommendem Jahr E-Busse ein. Die zwölf Meter langen Busse sollen zunächst zwischen Bahnhof Zoo und Südkreuz fahren.
Ticket-Apps sollten mehrere angebotene Verbindungen zur Auswahl anbieten, automatisch den günstigsten Tarif zusammen mit der Route nennen und Informationen zu Verspätungen in Echtzeit nennen. Doch das können die meisten Apps nicht.
In Mannheim hat die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH zusammen mit Bombardier damit begonnen, die ersten Haltestellen für die Primove-Induktionsbusse zu bauen. Noch im Sommer soll die Linie 63 dann mit Akkus beladen den Hauptbahnhof für mindestens ein Jahr im 20-Minuten-Takt ansteuern.
Mit der VBB-Livekarte bietet der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg nun eine Möglichkeit, sich mit Hilfe von Openstreetmap und Echtzeitdaten der angeschlossenen Verkehrsbetriebe über die Position von Bus, Bahn und Fähre zu informieren.
Als erster großer Verkehrsverbund in Deutschland wird der VBB in Google integriert. Google präsentierte in der VBB-Zentrale, wie die Integration des Öffentlichen Personennahverkehrs funktioniert.
In der neuen Version von Maps für Android hat Google die Nahverkehrssysteme von 500 Städten integriert. Nutzer können darüber Informationen von über einer Million Bus- und Bahnhaltestellen abrufen.