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Autonomes Fahren: Japan testet fahrerlosen Bus auf dem Land

Ortschaften auf den Land mit immer weniger und immer älteren Einwohnern erfordern neue Konzepte für den öffentlichen Nahverkehr. In Japan sollen künftig fahrerlose Busse Fahrgäste befördern. In einer Kleinstadt wird das getestet.

Artikel veröffentlicht am ,
Fahrerloser Bus Robot Shuttle für die älteren Bewohner einer Kleinstadt in Japan, wo ein Drittel der Einwohner über 65 Jahre alt ist
Fahrerloser Bus Robot Shuttle für die älteren Bewohner einer Kleinstadt in Japan, wo ein Drittel der Einwohner über 65 Jahre alt ist (Bild: Dena)

In Nishikata, 115 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tokio, hat ein Pilotprojekt mit einem fahrerlosen Bus begonnen. Der Robot Shuttle soll Bewohner, die nicht mobil sind, zu ihrem Ziel bringen.

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Japan ist das Land der Erde mit dem höchsten Durchschnittsalter: 2015 lag es bei über 46 Jahren. Auf dem Land macht sich das besonders bemerkbar: Dort leben immer weniger Menschen, und die werden immer älter. Wegen der schrumpfenden Bevölkerung gibt es auch immer weniger Busse und Taxis, die zur Verfügung stehen.

Es gibt kaum noch Busse in Nishikata

Nishikata hat rund 6.300 Einwohner. Von denen sind etwa ein Drittel 65 Jahre und älter. Das ist typisch für Japan. Vor vier Jahren lag der Anteil der Senioren noch unter 25 Prozent. Seither ist die Zahl der Einwohner um 4,5 Prozent gesunken. Busverbindungen gibt es nur noch wenige am Tag. Hier soll der Robot Shuttle Abhilfe schaffen.

Der Test läuft seit Anfang des Monats. Zu Beginn des Projekts transportiert der Robot Shuttle Passagiere zwischen einer städtischen Gesundheitseinrichtung und einem Dienstleitungsbereich. Der Robot Shuttle ist ein EZ10, den das Unternehmen Easy Mile entwickelt hat. Betrieben wird er vom japanischen Unternehmen Dena, das seit vergangenem Jahr mit Easy Mile kooperiert.

Der EZ10 ist elektrisch angetrieben und fährt etwa 10 Kilometer pro Stunde. Er bietet Platz für zwölf Fahrgäste, von denen sechs sitzen können. Der autonome Bus navigiert per GPS und ist unter anderem mit Kameras und Lasersensoren für die Hinderniserkennung ausgestattet. Dena hat ihn in einem Einkaufszentrum in Chiba bei Tokio eingesetzt. Einen weiteren Test gab es in der finnischen Hauptstadt Helsinki.

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plutoniumsulfat 21. Sep 2017

Guck dir mal das Video an. Ich bezweifle, dass da 6 Rollstühle reinpassen. Wohl eher 2...

Marvin-42 21. Sep 2017

wäre das Aachener Pendant. Auf 4,5m sogar 9 Sitzplätze und 6 Stehplätze Aber wie so oft...

perahoky 21. Sep 2017

Bevor das noch Kreise zieht...

FreierLukas 21. Sep 2017

Was genau willst du mir damit sagen? Es fährt einen Hügel hoch und dann wieder runter...


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