Abo
  • Services:

Öffentlicher Nahverkehr: Tesla plant Fahrdienst mit autonomen Fahrzeugen

Bei einem Besuch in Norwegen hat Tesla-Gründer Elon Musk eine Lösung für den öffentlichen Nahverkehr angekündigt, die mit autonomen Fahrzeugen funktionieren könnte. Musk wollte sich aber nicht festlegen, was für Modelle das sein würden. Gewöhnliche Busse hat er nicht im Kopf.

Artikel veröffentlicht am ,
Elon Musk will Fahrdienste mit autonomen Fahrzeugen anbieten.
Elon Musk will Fahrdienste mit autonomen Fahrzeugen anbieten. (Bild: Heisenberg Media/CC-BY 2.0)

Elon Musk hat bei einem Besuch in Norwegen nicht nur den Ministerpräsidenten des Landes getroffen, sondern laut einem Bericht von Electrek auch in einer Fragestunde mit Verkehrsminister Ketil Solvik-Olsen Hinweise auf die Zukunfstpläne von Tesla Motors gegeben.

Tesla-Fahrdienst mit autonomen Minibussen?

Stellenmarkt
  1. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München
  2. Lidl Digital, Heilbronn

Musk deutete an, dass Tesla einen eigenen, autonomen Fahrdienst plane. Auf die Frage, ob damit Hyperloop gemeint sei, stellte der Multimilliardär klar, dass Hyperloop zur Verbindung zwischen Städten gedacht sei - der neue Dienst aber innerhalb der Stadt funktionieren solle. Dabei seien autonom fahrende Fahrzeuge elementar. "Ich denke, man muss das gesamte Konzept des öffentlichen Nahverkehrs überdenken und etwas schaffen, was den Leute mehr gefällt."

Bei der Lösung der Verkehrsprobleme in der Stadt denke er nicht an Busse, sagte Musk dem norwegischen Verkehrsminister. "Ich denke, es wird einen neuen Auto- oder Fahrzeugtyp geben, der dafür gut ist und der die Leute zu ihrem Ziel und nicht nur bis zur Bushaltestelle bringen könnte." Viel mehr wolle er aber nicht verraten, meinte Musk. Das Interview ist in englischer Sprache als Videostream abrufbar. Die eigentliche Fragerunde beginnt ab der 29. Minute.

Musk geht es um Mobilität und nicht um Einzelprodukte

Neben den Elektrofahrzeugen des Unternehmens und dem Hyperloop-Konzept könnte es demnach noch einen dritten Bereich geben, um Verkehrs- und Umweltprobleme anzugehen. Einige vermuten, dass es sich um eng hintereinander fahrende oder gar verbundene Fahrzeuge handelt, die die Nutzer dann direkt vor die Haustür bringen können.

Mitfahrdienste wollen autonom fahren

Mitfahrdienste wie Uber könnten durch autonom fahrende Autos oder ähnliche Fahrzeuge enormen Aufwind bekommen. Selbst General Motors investierte eine halbe Milliarde US-Dollar in den Mitfahrdienst Lyft, der auf lange Sicht autonom fahrende Fahrzeuge einsetzen will, um Passagiere von A nach B zu bringen. Einen Fahrer sollen die Taxis irgendwann nicht mehr benötigen. General Motors kaufte zudem für eine Milliarde US-Dollar das kalifornische Unternehmen Cruise Automation.

Cruise Automation hat einen Umrüstsatz entwickelt, mit dem ganz gewöhnliche Autos autonom fahren können. Er kostet rund 10.000 US-Dollar und wurde zunächst für einige Audi-Modelle angeboten.

Wie Lyft will auch der Konkurrent Uber - zusammen mit der Carnegie-Mellon-Universität - ein autonom fahrendes Auto entwickeln, um Löhne einzusparen und das Fahren sicherer und effizienter zu machen. Die Fahrzeuge, die auf einem Ford-Mittelklasse-Auto basieren, sind nicht nur durch ihre Aufkleber an den Seiten deutlich zu erkennen, sondern vor allem durch ihren Dachaufbau, der unter anderem durch ein rotierendes Lidar-System (Light detection and ranging) zur Abstandsmessung per Laser auffällt.

Autoverkäufe könnten durch die Sharing-Economy zusammenbrechen

Nach einer Analyse von Barclays werden Autoverkäufe in den nächsten 25 Jahren durch den Einsatz von fahrerlosen Fahrzeugen um bis zu 40 Prozent einbrechen, weil sich dann immer mehr Nutzer ein Auto teilen können.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

chefin 25. Apr 2016

Nein, beim Carsharing hast du ein Auto für viele. Das benutzt du zwar alleine, aber...

motzerator 23. Apr 2016

Wohl eher für gute Ideen, würde ich mal sagen. Ein autonomes Carsharing Konzept ist...

motzerator 23. Apr 2016

Die Kreativität von Rasern, Tunern und Lärmbrüdern würde aber auch endlich beendet. Das...

cuthbert34 22. Apr 2016

Dann richtet meinen einen Fond ein, in den die beteiligten Hersteller einzahlen sollen...

dabbes 22. Apr 2016

oder langsam anfangen selbst Fahrzeuge zu bauen. Am Entwickeln sind sie ja.


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /