• IT-Karriere:
  • Services:

ÖPNV: Chinesisches Unternehmen entwickelt schienenlose Straßenbahn

Eine neue Idee für den Nahverkehr: Der chinesische Lokhersteller CRRC hat die Straßenbahn vereinfacht. Sein Zug fährt auf der Straße statt auf Schienen.

Artikel veröffentlicht am ,
Prototyp des ART: Die erste Teststrecke soll 2018 fertig sein.
Prototyp des ART: Die erste Teststrecke soll 2018 fertig sein. (Bild: CRRC)

Eine gestrichelte Linie statt Schienen: Das chinesische Unternehmen CRRC Zhuzhou Locomotive hat ein neuartiges Nahverkehrsmittel entwickelt. Autonomous Rail Rapid Transit (ART) ist ein Hybrid aus Bus und Straßenbahn.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Düsseldorf
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Der Zug sieht aus wie eine herkömmliche Straßenbahn. Allerdings fährt der Zug nicht auf Schienen. Er ist mit Gummirädern ausgestattet und fährt auf der Straße. Eine gestrichelte Linie auf der Straße dient als Fahrweg. Da die Linie nur aufgezeichnet werden muss, ist der Bau einer ART-Trasse deutlich weniger aufwendig als der Bau einer herkömmlichen Straßenbahn oder gar einer U-Bahn.

Der Zug fährt weitgehend autonom

Der Zug ist mit einer Reihe von Sensoren ausgestattet, mit denen er den auf den Straßen aufgemalten Fahrweg erkennt. Zwar soll ein Fahrer an Bord sein. Der Zug wird aber weitgehend autonom fahren. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 70 Kilometern pro Stunde.

Die Standardkonfiguration des ART hat drei Waggons. Dann ist der Zug etwa 32 Meter lang, 3,4 Meter hoch und knapp 2,7 Meter breit, es passen 300 Passagiere hinein. Der ART ist aber modular, das heißt, es können Waggons eingefügt werden. Die längste Variante hat fünf Waggons, dann können 500 Passagiere mitfahren.

ART braucht keine Oberleitung

Wie eine Straßenbahn fährt auch der ART elektrisch. Allerdings benötigt er keine Oberleitung: Der Zug hat einen Lithium-Titanat-Akku, der den Fahrstrom liefert. Eine Ladezeit von zehn Minuten soll für eine Reichweite von 25 Kilometern ausreichen.

Gedacht ist das Verkehrsmittel für kleine und mittlere Städte, die sich keine U-Bahn oder Straßenbahn leisten können, sagte ein Vertreter von CRRC bei der Vorstellung des Prototyps. CRRC will in Zhuzhou in der Provinz Hunan eine 6,5 Kilometer lange Teststrecke bauen, die im kommenden Jahr fertig sein soll. CRRC Zhuzhou Locomotive gehört zu CRRC (China Railway Rolling Stock Corporation), dem größten Hersteller für Schienenfahrzeuge.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 20,99€
  2. (u. a. Battlefield 5 für 14,99€, Star Wars Jedi: Fallen Order für 24,99€, Battlefield 1 für...
  3. 19,90€

matzems 13. Jun 2017

Hmmm. interessante Frage. Bei knapp 4000 Verkehrstoten pro Jahr, darunter Kinder, Fu...

Der Spatz 10. Jun 2017

Nur ist es ein Gebot und niemand zwingt die Brauereien was anderes in Ihr Bier zu kippen...

Juge 09. Jun 2017

Also ich bin schon in so einem Elektroding in HH gefahren. https://www.youtube.com/watch...

plutoniumsulfat 09. Jun 2017

Klar, aber wenn nur noch Fußgänger die einzige Interaktion mit der Bahn darstellen und...

Spaghetticode 09. Jun 2017

Gegenüber dem Translohr, der ja eine Führungsschiene braucht, kommt dieses System ohne...


Folgen Sie uns
       


Gopro Hero 9 Black - Test

Ist eine Kamera mit zwei Displays auch doppelt so gut?

Gopro Hero 9 Black - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Die Nasa sucht Zukunftsvisionen
Raumfahrt
Die Nasa sucht Zukunftsvisionen

Mit NIAC fördert die Nasa jedes Jahr Projekte zwischen neuer Technik und schlechter Science Fiction. Ein Überblick.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. MISSION ARTEMIS 1 Triebwerkstest von SLS Mondrakete gescheitert
  2. Raumfahrt Raumsonde verlor Asteroidenmaterial
  3. Astronomie Nasa will Teleskop an einem Ballon aufsteigen lassen

Börse: Was zur Hölle ist ein SPAC?
Börse
Was zur Hölle ist ein SPAC?

SPACs sind die neue Modewelle an der Börse: Firmen, die es eigentlich nicht könnten, gehen unter dem Mantel einer anderen Firma an die Börse. Golem.de hat unter den Mantel geschaut.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Wallstreetbets Trade Republic entschuldigt sich für Probleme mit Gamestop
  2. Tokyo Stock Exchange Hardware-Ausfall legte Tokioter Börse lahm

Mobilfunk: Das Sicherheitsproblem heißt nicht 5G
Mobilfunk
Das Sicherheitsproblem heißt nicht 5G

Mit dem 5G-Standard ist der Sicherheitsforscher Karsten Nohl zufrieden. Die Sicherheitsprobleme im Mobilfunk haben eine andere Ursache.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Bundesnetzagentur Immer mehr nicht öffentliche Campusnetze in Deutschland
  2. 5G SA Telekom errichtet ersten 5G-Standalone-Standort
  3. Deutsche Messe Riesiges 5G-Campus-Netz für Hannover von Huawei entsteht

    •  /