Park and Ride: Stuttgarter Nahverkehr bekommt vernetzte Parkhäuser
Der Verband Region Stuttgart und die Robert Bosch GmbH(öffnet im neuen Fenster) statten insgesamt 15 Parkhäuser an Bahnhöfen der Region Stuttgart mit Sensoren aus, die Autofahrer über die Anzahl der freien Parkplätze informieren sollen. Dadurch erhofft sich der Verband, mehr Autofahrer dazu zu bewegen, ihren Wagen in einem Park-and-Ride-Parkhaus abzustellen und mit der Bahn weiterzufahren.
15 Parkhäuser werden mit Sensoren bestückt
Die mit Sensoren ausgestatteten Parkhäuser befinden sich an Bahnhöfen der S-Bahn-Linien S2 und S3. Die Belegung der Parkplätze soll minutengenau ermittelt und in Echtzeit kommuniziert werden. Ob und wie viele Parkplätze frei sind, können Nutzer über die Homepage oder die App des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart (VVS) abrufen. Eine separate Anwendung ist nicht erforderlich.
Anders als bei Parkhäusern in Städten findet sich bei Park-and-Ride-Parkhäusern meist keine Schranke, die durch Zählen der einfahrenden Autos Auskunft über die noch freien Plätze geben kann. Insgesamt beteiligen sich elf Städte und Gemeinden an dem Projekt, die unter anderem Internetzugänge und Strom in den Parkhäusern zur Verfügung stellen werden.
Pilotprojekt bis 2018 ausgelegt
Anfang 2016 sollen die ersten Sensoren installiert werden, das Pilotprojekt ist zunächst bis Juni 2016 ausgelegt. Begleitend zur Nutzung werden die Belegdaten ausgewertet und darauf untersucht, ob das Projekt tatsächlich dafür sorgt, dass mehr Autofahrer die Bahn nutzen. Insgesamt gibt es in der Region Stuttgart über 100 Park-and-Ride-Anlagen.
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